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07. Dez.
2025
Wer zuletzt lacht ... Blog-Post Bild

Wer zuletzt lacht ...

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, dass ihr weinen und wehklagen werdet, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, aber eure Traurigkeit wird zur Freude werden. Johannes 16,20

Dieser Vers findet sich in einer Rede Jesu, in der er sein Leiden und Sterben und seine Himmelfahrt etwas verklausuliert andeutet. Er wird weggehen, in unmittelbarer Zukunft und dann wird er wieder kommen. Und von der Zeit dazwischen spricht er auch von einer kurzen Zeit. Warum ist diese Zeit kurz, obwohl nun schon 2000 Jahre lang. Sie ist kurz für die Aufgabe, die er ihnen überträgt. Noch haben nicht alle das Evangelium gehört und wir haben noch viel zu tun.

In unserem obigen Vers, spricht er davon, dass seine Jüngern weinen und wehklagen werden, während die Welt sich freut. Die Welt, das ist die von Gott abgefallene und in Rebellion gegen ihn lebende Welt, deren sichtbarer und auch unsichtbarer Teil. Sie freute sich als sie gemeint hatte, Jesus ein für alle Mal aus dem Weg geschafft zu haben, als er am Kreuz elendig starb.

Die Welt freut sich auch heute, wenn sie meint, das Christentum überwunden zu haben, hinter sich lassen zu können. Und die Menschen in dieser Welt meinen frei zu sein, keinen Gott, keinen Glauben, keine „Bevormundung“ mehr zu brauchen. Aber was passiert nun?

Jesus erzählt einmal ein Gleichnis:

»Wenn aber der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandert er dürre Orte, sucht Ruhe und findet sie nicht. 44 Dann spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich herausgegangen bin; und wenn er kommt, findet er es leer, gekehrt und geschmückt. 45 Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, böser als er selbst, und sie gehen hinein und wohnen dort; und das Ende jenes Menschen wird schlimmer als der Anfang. So wird es auch diesem bösen Geschlecht ergehen.«
Mt 12:43-45

Unser Land war durch die christlich abendländische Kultur ein geschmücktes Haus. Mag sein, dass auch nicht alles gut war. Dennoch war es lange Zeit ein Ort an dem Freiheit und Selbstbestimmung, die Würde des Menschen, auch des ungeborenen und behinderten, durch die biblischen Grundlagen, auf denen unser Gemeinwesen aufgebaut war, gewährleistet.

Die Grundlagen verschwinden immer mehr, die Welt freut sich und beglückwünscht sich, aber es wird ihr schlimmer ergehen als zuvor. Korruption, Lüge, Orientierungslosigkeit, Unzuverlässigkeit, Machtmissbrauch, Willkür sehen wir schon seit geraumer Zeit am Horizont aufziehen wie ein Unwetter und wir hören schon das Donnergrollen des Sturmes und Unwetters, das über uns hereinbrechen wird. In vielen Kommentaren zum Zeitgeschehen wird unsere Zeit mit der der Gesellschaft auf der Titanic vor ihrem Untergang verglichen. Die Welt freut sich an ihren Pride-Veranstaltungen und weiß nicht dass Pride (= Stolz / Hochmut) vor dem Fall kommt.

Die Jünger litten wie Hund, unter der Tatsache, dass ihr Lehrer, ihr Meister, der, von dem sie bekannten, dass er der Messias ist, der Sohn Gottes, von der Welt durch einen schmählichen Tod am Kreuz umkam. Ihre Welt war zerbrochen, ihre Hoffnung lag in tausend Scherben.

Aber dabei blieb es nicht. Jesus stand auf vom Tod und machte deutlich, dass der Tod, den menschgewordenen Sohn Gottes nicht halten konnte, dass er über dem Tod stand, Herr über alles war und auch in unserer Zeit HERR über alles ist. Wir mögen uns heute wieder fühlen, wie die Jünger damals. Die Welt belächelt uns, als fromme Spinner, die an ein Märchen glauben, das sich die frühen Christen zusammen gesponnen haben.

Aber eine Lüge kann niemanden Verändern, kann niemandem die Gewissheit der Vergebung der Sünden, des ewigen Lebens, der Gotteskindschaft und der Gegenwart des Heiligen Geistes vermitteln.

Die Jünger, als Jesus auferstanden war und ihnen und später mehr als 500 anderen Menschen begegnete, wurden von der Freude erfüllt, die ihnen Jesus verheißen hatte. Die 40 Tage in denen er ihnen täglich erschien, ließ sie gewiss werden in ihrem unerschütterlichen Glauben an den auferstandenen HERRN.

Dieselbe Gewissheit des Glaubens erleben auch wir heute, wenn wir von neuem geboren mit dem Heiligen Geist erfüllt werden und dieser Heilige Geist, die 3 Person des Dreieinen Gottes, in uns all das bezeugt, was Gott in seinem Wort offenbart und verspricht.

Und dazu gehört auch, dass Jesus wieder kommen wird. Nur wird er bei seiner zweiten Ankunft nicht mehr Versöhnung sondern Gericht bringen. Und alle die jemals gelebt haben werden vor ihm erscheinen und werden Rechenschaft ablegen über ihr Leben.

Wenn unser Name im Buch des Lebens steht, weil Jesus Christus unser HERR und Erlöser ist, werden wir nicht verurteilt, denn Jesus hat unser Urteil getragen. Wir sind durch ihn zum Leben hindurchgegangen, durch ihn, der von sich sagt, dass er die Tür, der Weg, ja das Leben selbst ist.

Foto von Elina Sazonova: https://www.pexels.com/de-de/foto/selektives-fokusfoto-der-frau-die-weissen-pullover-tragt-1927306/

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30. Nov.
2025
Gott lehrt Blog-Post Bild

Gott lehrt

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, denn sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR. (Jeremia 31,34)

Wenn wir einen solchen Text lesen dann fallen uns die unterschiedlichsten Dinge auf. Der individualistische Einzelgängerchrist findet hier die Bestätigung dass er niemanden braucht, der ihm die Bibel erklärt. Er weiß selbst was sie aussagt.

Der Mitarbeiter bei den Kindern sieht, dass auch die Kleinen Gott erkennen können, und findet den Lehrtext zu diesem Losungstext passend:
„Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die Jesus tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich und sprachen zu ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet?“ (Matthäus 21,15-16 )

Der Allversöhner sieht, dass alle Menschen Gott erkennen werden, also letztlich auch gerettet werden. Aber wer nicht nur diesen Vers sondern den gesamtbiblischen Kontext anschaut und den Gebrauch dieser Formulierung „vom Kleinsten bis zum Größten“ untersucht, wird feststellen dass hier weder von kleinen oder kleinwüchsigen und großen Menschen, noch von Kindern und Erwachsenen die Rede ist, sondern in aller Regel von Unbedeutenden und Bedeutenden. Von den geistlichen Führern und den geistlichen Anfängern. Von den Generälen und den Fußsoldaten.

Und wenn es um die Erkenntnis des HERRN geht, so sagt es Gottes Wort, gibt es keinen Unterschied, denn Gott selbst gibt die Erkenntnis, lehrt sein Volk:

 

»Und alle deine Söhne werden von dem HERRN gelehrt, und der Friede deiner Söhne wird groß sein.«
Jes. 54:13

Diese Verheißung will an einem Punkt anknüpfen, den er schon vor langer Zeit verfolgte, als er dem Volk am Berg Sinai erschien und zu ihnen sprach.
Das Volk bat Gott, dass er zu ihnen durch Mose reden sollte aber nicht mehr direkt.
Was sich dann entwickelte war eine Abhängigkeit des Volkes von den Propheten. Das ging solange gut, bis eben nicht nur die Propheten des Lebendigen Gottes, des Gottes Israels, Jahwehs, auftraten, sondern eben auch andere. Die Propheten, die die Leute zum Abfall vom Lebendigen Gott, von seinen Ordnungen und Geboten verführten und das Volk ins Unglück stürzten.
Am Anfang der Kirche Jesus hörte auch wieder jeder Gott, hatte eine lebendige kommunikative Beziehung zu Jesus durch den Heiligen Geist. Aber immer mehr verdrängte die geistliche Elite die Laien, je mehr die Eucharistie zum Mittelpunkt des Gottesdienstes und des Christlichen Lebens wurde und sie als Mysterium Gottes nur von den geweihten, den besonders Heiligen verwaltet werden konnten und durften.
Gottes Reden in den und durch die Gaben des Geistes trat in den Hintergrund bis es gänzlich verschwand und das einst lebendige Gottesdienstgeschehen zu einer toten Zeremonie verkam, das sein Faszinosum mehr durch Geheimnistuerei, als durch transparentes miteinander Teilen der Gaben untereinander auf die Menschen ausübte.
Es gab wieder die Großen und die Kleinen. Und nur die Großen wussten noch um was es ging, hatten Zugang zu den geheimnisvollen Schriften der Bibel, die nur sie lesen konnten.
Aber Gott sah dem nicht ewig zu. Er ließ Männer wie Wickliff, Hus, Luther, Calvin, Zwingli, Bucer, Cramner etc. aufstehen und die Bibel in der Sprache des Volkes wieder lesen und Predigen und jeder konnte wieder vom HERRN gelehrt werden.
Um vom HERRN gelehrt werden zu können brauchen wir die Bibel, Gottes Wort in der unverfälschten ungegenderten Sprache und Übersetzung, so wie sie uns durch die so intensive Textforschung der letzten 2 Jahrhunderte zur Verfügung steht.
Lassen wir es nicht zu, dass nur irgendwelche Politesoteriker die Deutungshoheit über die Schrift haben. Lassen wir es nicht zu, dass irgend ein Ismus uns vorschreibt, wie wir die Bibel zu lesen haben. Bitten wir den Heiligen Geist miteinander, uns in alle Wahrheit seines Wortes zu führen und lassen wir uns gemeinsam von ihm unterweisen, in dem wir seine Gaben und Dienste, die er der Gemeinde gegeben hat, in Anspruch nehmen.

Foto von Owen.outdoors: https://www.pexels.com/de-de/foto/offene-bibel-mit-verschwommenen-weihnachtslichtern-im-hintergrund-29756408/

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23. Nov.
2025
Licht in der Dunkelheit Blog-Post Bild

Licht in der Dunkelheit

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

... ja, er spricht: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten Israels zurückzubringen. So mache ich dich ‹auch› zum Licht der Nationen, ‹dass› mein Heil reiche bis an die Enden der Erde. (Jes. 49:6)

Sowohl Juden als auch manche Christen, wollen die Gottesknecht-Stellen von Jesaja lieber auf das Volk Israel angewendet wissen, da es ja in der Geschichte so viel gelitten hat.
Aber wenn man diese Stellen mit etwas klarem Verstand anschaut, dann wird deutlich dass das Volk Israel (wie auch immer es benannt wird – Israel - Stämme Jakobs – Juda- etc.) etwas anderes ist, als der Knecht, der zum Wohl des Volkes handelt, und dem, zum Wohl des Volkes, etwas verheißen wird.
Zwei mal wird ihm verheißen, dass er das Licht der Nationen sein soll.

»Ich, der HERR, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen«
Jes. 42:6

Der Knecht Gottes ist das Licht der Völker, so wie es dann auch von Paulus den Menschen in Perea, insbesondere den dortigen Juden entgegengeschleudert wird, die ihren Messias auch dort ablehnen. Ihnen zuerst wurde er verkündigt. Aber nachdem sie den „Erfolg der Predigt des Paulus“ sahen, wurden sie auf ihn und seine Botschaft eifersüchtig und stellten sich ihr entgegen.
Selten sind es sachliche Gründe, die uns Jesus als den Sohn Gottes und unseren Erlöser ablehnen lassen. Die Gründe sind viel subtiler und persönlicher. Eifersucht, Verlustangst, Neid, sind die menschlichen Regungen, die in der Vergangenheit zu viel Zwiespalt geführt haben, auch unter Christen.
Aber wenn Jesus das Licht der Welt, in diese finsteren Niederungen der menschlichen Eitelkeiten und Verletztheiten hineinleuchten kann, dann kann „Aufklärung“, Zurechtbringung und Heilung passieren. Und Menschen beginnen Jesus als den zu sehen, der er ist. Das Licht, das in die Dunkelheit der menschlichen Gefallenheit und Verirrung gekommen ist um aus dieser Dunkelheit und Verirrung hinaus zum ewigen Licht des Reiches Gottes zu führen.
Aber zuerst offenbart es den Schmutz, die Sünde, die Gebundenheit, die Verwahrlosung der von Gott abgefallenen menschlichen Existenz, die sich zwar hinter einem Hochglanzimage zu verbergen weiß, aber im Innern verfault.
Die Waldenser, die im 12 Jahrhundert entstanden, hatten das Motto „Lux lucet in tenebris „Das Licht leuchtet in der Finsternis““. Das Wappen der Waldenser ist geziert mit dieser Aufschrift, einem Leuchter der auf einem Buch - der Bibel - steht, und umgeben ist von 7 Sternen. Den Sternen aus Offenbarung 1 welche die 7 Engel der 7 Gemeinden darstellen sollen – den Gemeinden die unter der Bedrängnis der damaligen Finsternis litten.
Jesus das Licht der Welt wurde Fleisch und litt in diesem Fleisch für uns, damit wir nicht mehr für unsere Schuld, die Sündenstrafe erleiden müssen. Gottes Geschichte mit dem Volk des Alten und neuen Bundes wurde Buch. Ein Buch, das als Licht in diese Welt leuchtet, wann immer das Licht das in ihm verkündigt ist, gepredigt wird.
Die Waldenser haben schon vor der Aufklärung „Licht in die Dunkelheit gebracht“ wie viele Gruppen von Christen, die wie sie verfolgt worden sind, vor ihnen und nach ihnen.
Die Aufklärung, die für sich in Anspruch nahm, die Menschen aus der Selbstverschuldeten Unmündigkeit hinauszuführen, aus dem „dunklen Mittelalter“, in das helle Licht der Vernunft, scheint von ihren Nachfahren vergessen worden zu sein. Nicht mehr der Streit der Ideen und Gedanken, sondern der streng konforme, politisch korrekte Meinungskorridor richtet sich in unseren Zeiten auf, und viele Zeitgenossen lassen sich in diesen Meinungskorridor hineinpferchen.
Lassen wir das Licht wieder scheinen, das Licht der Wahrheit Gottes, die wirklich frei macht. Lassen wir Jesus das Fleisch und Mensch gewordene Licht leuchten und reden wir von ihm in dieser Zeit unverschämt, mutig, zuversichtlich, damit es in einer finster werdenden Welt wieder licht wird.

Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Waldenser#/media/Datei:Waldenser-Wappen.jpg
 

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16. Nov.
2025
Der Unterschied Blog-Post Bild

Der Unterschied

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Apg. 7:59 Und sie steinigten den Stephanus, der betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! 60 Und niederkniend rief er mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und als er dies gesagt hatte, entschlief er.

Wenn irgendwo auf der Welt ein Koran verbrannt wird, sind Tausende Muslime auf der Straße und bekunden ihre Wut über dieses für sie blasphemische Handeln.

Wenn Christen in Nigeria in ihren Kirchen verbrannt werden, regt sich kein Fuß.

Ist das Ausdruck der den Christen eigenen Leidensbereitschaft und Friedfertigkeit, oder einfach nur Ausdruck der Gleichgültigkeit des Westens, der mal christlich war, aber inzwischen sich des Christentums schämt und es möglichst auf die Müllhalde der Geschichte entsorgen möchte.

Wirkliche Jesusnachfolger sind zu allen Zeiten, beginnend mit Stephanus, bereit gewesen, das Schicksal ihres HERRN, des Sohnes Gottes, Jesus Christus zu teilen, wenn es notwendig war. Und das sollten wir auch heute sein. Wenn wir nicht bereit sind zum Leiden und zum Opfer, dann sind wir auch nicht bereit für unseren Glauben zu leben.

Jesus sagte es schon seinen Jüngern:

Mt 10:37-38 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; 8 und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.

Das Kreuz am Hals kann zum Kreuz auf dem Rücken werden. Dessen müssen wir uns im Klaren sein, je mehr die Säkularisierung zunimmt und der Hass auf die Christen sich ausbreitet durch eine immer stärker werdende Islamisierung Europas.

Aber noch haben wir, zumindest ist das der Anspruch, einen demokratischen Staat, der auf dem Grundgesetz beruht, dessen Rechte wir in Anspruch nehmen dürfen, wie die Religionsfreiheit, die Freiheit der Meinungsäußerung also der freien Rede, die damit verbundene Glaubens- und Gewissensfreiheit, Versammlungsfreiheit etc.

Noch dürfen und können wir die Instrumente des Rechtsstaates in Anspruch nehmen. Paulus zu seiner Zeit, war bereit für seinen Glauben sein Leben zu geben. Dennoch hat er sich auf sein Bürgerrecht berufen, hat sich auf die kaiserliche Rechtsprechung berufen, angesichts der jüdischen Willkürjustiz.

Wir können und sollen, so lange es möglich ist, durch Wahlen, Bürgerinitiativen und Petitionen unser Recht in diesem Land und Staat einfordern, auch wenn wir wissen, dass wir letztlich mit unseren Anliegen bei Gott allein wirklich Gehör finden werden.

Stephanus weiß in seiner Situation, dass er zu seinem Gott gehen wird und er will ein Zeugnis dieses Gottes hinterlassen, das von dessen Liebe, Gnade, Vergebung und Versöhnung spricht. Er bittet für diejenigen die ihn steinigen. Das ist etwas deutlich Anderes als der Hass der sich auf der Straße entlädt.

Und das offenbart den Geist der in den jeweiligen Gruppen herrscht.

Dass inzwischen biblische Texte, wie Johannes 3:16 als Hassrede aufgefasst werden kann, kam bisher wohl kaum jemandem in den Sinn, heißt es dort doch:

Joh 3:16; Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Machen wir uns also nichts mehr vor. Die Zeiten, in denen selbst solch „harmlose Verse“ zum öffentlichen Ärgernis werden können, machen deutlich, dass wir Christen wieder Zeiten entgegen gehen, in denen Bekennermut und Bekennerfreude und die Frucht des Geistes wie Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit, (vgl. Gal. 5:22+23) immer mehr an Wichtigkeit zunehmen.



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09. Nov.
2025
Die Macht des Bildes Blog-Post Bild

Die Macht des Bildes

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So hütet euch nun, dass ihr den Bund des HERRN, eures Gottes, nicht vergesst, den er mit euch geschlossen hat, und nicht ein Bildnis macht von irgendeiner Gestalt, wie es der HERR, dein Gott, geboten hat. 5.Mose 4,23 Gottes unsichtbares Wesen - das ist seine ewige Kraft und Gottheit - wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es mit Vernunft wahrnimmt, an seinen Werken ersehen. Römer 1,20

Bilder haben Macht. Das wissen besonders diejenigen, die sie gebrauchen um ihre Ziele zu erreichen. Das Bild des nackten Mädchens in Vietnam, das Bild des hungernden Kindes in Afrika, das Bild der Särge von Bergamo.
All diese Bilder haben uns bewegt, haben Menschen in Bewegung gebracht, haben uns dazu gebracht Dinge zu tun, die wir sonst nicht getan hätten.
Bilder erregen Bewunderung, Anbetung, Mitleid, Zorn, Wut, Angst und Furcht.
Sie sind in höchstem Maße manipulativ.
Gott sagt uns in seinem Wort in 2.Mose 20:

»Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe.
Du sollst keine andern Götter haben neben mir. —
Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist.
Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten ‹Generation› von denen, die mich hassen«

Gott verbietet uns, dass wir uns ein Bild von Gott machen und dass wir andere Götter oder Gottesvorstellungen neben ihn stellen.
Wie können wir dann wissen welchen Gott wir anbeten sollen?
Gott hat sich als Schöpfer in der Schöpfung geoffenbart und offenbart sich bis zum heutigen Tag, denn je mehr wir über die Schöpfung lernen, umso größer wird eigentlich das Schöpfungswunder und der Schöpfer, der es gemacht hat.
Gott hat sich aber auch den Menschen geoffenbart. Noah hat er berufen eine Arche zu bauen, um einen Neustart der Menschheit zu ermöglichen. Jede Kultur kennt eine Flutgeschichte, die sie von Noah geerbt hat.
Gott hat sich ein Volk geschaffen, das Volk Israel, durch das er sich der Welt offenbaren wollte, als derjenige der sich kümmert, der versorgt, der liebt und auch als der der straft, wo nötig.
Und, so sagt es sein Wort, am Ende hat er sich sogar in seinem Sohn, der für uns starb, geoffenbart, damit wir sehen, wie sehr er die Menschheit liebt, und wie sehr er sich wünscht, dass sie in versöhnter Gemeinschaft mit ihm lebt.
Die Bibel, ist die autoritative Quelle der Offenbarung Gottes. Sie sagt uns wer der Gott ist, der in der Schöpfung erkannt werden kann, der deshalb eben nicht will, dass wir die Schöpfung anbeten sondern ihn als Schöpfer.
Aber zu allen Zeiten haben sich die Menschen entschieden, das Geschöpf anzubeten, die materielle Welt, als Ursprung und Ursache des Lebens, was man gemeinhin als Materialismus bezeichnet, die Materie als Gott - etwas mystifiziert: Gaya, die Erde als Lebewesen.
Hier hatte Feuerbach tatsächlich recht - der Mensch schuf sich seinen Gott – auch wenn er es anders gemeint hatte.
Die Christen der ersten Jahrhunderte hatten mit dem Aberglauben ihrer Zeit, der sich von dem unsrigen in nicht viel unterscheidet, zu kämpfen und sie beugten sich ihm nicht. Für sie stand fest: Die Götterbilder in den Tempeln waren Repräsentanten von Dämonen, die die Menschen zur Anbetung verführten.
Heute schickt sich unsere Gesellschaft an uns wieder zu verführen, ihre Götterbilder anzubeten, die sie an ihren Pride-Events proklamieren.
Und auch heute gilt:

»Du sollst keine andern Götter haben neben mir. — 4 Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist.«
2.Mose 20: 3 

Foto von Sara Garnica: https://www.pexels.com/de-de/foto/weisse-schalterplatte-2011173/

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