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04. Jan.
2026
Was macht Gott neu? Blog-Post Bild

Was macht Gott neu?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! Offenbarung 21,5

Das ist die beste Botschaft nach der Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus. Ja eigentlich ist es das Ziel von Jesu Erlösungshandel. Denn Jesus kam um eine Menschheit aus einer kaputten und verlorenen Welt zu erlösen, für eine neue von ihm schon in Vorbereitung befindlichen Welt. Sein Wort ist darin klar, darin, dass es nicht um eine generalüberholte Welt geht, sondern um eine ganz neue Schöpfung, denn Jesus sagt:

»Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.«
Math. 24:35

Aber diese Vorstellung ist für den Menschen des 21. Jahrhunderts so weit weg, wie die entfernteste Galaxie.
Für die Menschen früherer Jahrhunderte war es tatsächlich ein Trost: „Ja Gott macht einen neuen Himmel und eine neue Erde in der Gerechtigkeit wohnt und da darf ich hin.“
Der Materialismus, der Glaube an die „ewige Existenz“ und „Allmacht“ der Materie, hat uns dem Gedanken an Gott und seine Pläne mit dieser und der zukünftigen Welt völlig entfremdet.
Deshalb klammern wir uns an diese Welt, als gäbe es nur diese. Deshalb müssen wir sie mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln retten, müssen das Klima retten, koste es was es wolle. Und davon zu sprechen, dass diese Welt sowieso vergeht ist in den Materialismus- und Klimarettungsgläubigen ein Sakrileg.
Dabei sagen auch die Astronomen ganz klar, dass die Erde eines Tages (in ca. 7,5 Mrd Jahren) im Sonnenfeuer vergehen wird, wenn sich die Sonne in ihrem Endstadium zu einem roten Riesen aufbläht. Aber schon in 1Mrd Jahren wird die Erde unbewohnbar sein.
Also hat die Erde keine unendliche Existenz. Dann kann man sich auch an den Gedanken gewöhnen, dass Gott mit ihr schon früher ein Ende machen kann - oder etwa nicht?
Aber die Tatsache, dass Gott größer ist, ja sein muss, als die geschaffene Welt, ist, angesichts der unendlichen Größe der Ausdehnung und Masse des Kosmos, für den Menschen, der sich nicht von Gott in dessen Bild geschaffen sieht, sondern von der Amöbe seinen Ursprung annehmend, eine Vorstellung die ihn komplett überfordert.
Denn obwohl wir in vielem fast schon an Größenwahn und an einem Gott-Komplex leiden (wenn man an unseren Welt- und Klimarettungswahn denkt), macht uns die Vorstellung, dass wir ein Zufallsprodukt der Evolution sind, eben doch auch klein und unbedeutend. Und wir können uns weder unser geschaffen sein im Bild Gottes noch unseren Bildner in seinen wirklichen Dimensionen vorstellen.
Nur wenn wir verstehen, dass wir dem Denken und Wunsch Gottes entsprungen sind, als sein Abbild in der Schöpfung, uns als Ausdruck seiner sichtbaren Herrschaft verstehen, können wir auch begreifen, dass er, für seine ihm am Herzen liegenden Geschöpfe, eine neue Heimat vorbereitet.

»Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: 5 was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? 6 Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. 7 Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan: 8 Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere, 9 die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles, was die Meere durchzieht.«
Psalm 8:4-9

Da die Menschen zur Zeit der Verfasserschaft der Psalmen durchaus eine Vorstellung von der Welt hatten, welche die Unermesslichkeit des Alls auch in ihren Augen darstellte, wenn sie vom „Himmel und aller Himmel Himmel“ redeten, ist der Vergleich Himmel und Mensch in diesem Psalm nicht naiv verniedlichend.
Sie wussten damals, wie wir heute, von dem völligen Missverhältnis zwischen der Schöpfung und dem Schöpfer, wie viel größer er war, wie viel mächtiger er war, als jede irdische Manifestation von Macht. Und dennoch sahen sie, wie Gott den Menschen nur wenig niedriger als Gott gemacht hat. Es ist etwas Geheimnisvolles am Menschen, das nur der erahnt, der seine Gottebenbildlichkeit anfängt glaubensvoll aus Gottes Hand anzunehmen. Dann werden wir ermessen, weshalb Gott seinen eigenen Sohn aus der Ewigkeit in die Zeit schickt, um uns zu retten und für die Ewigkeit zuzubereiten.
Dann können wir auch begreifen, dass er für sich und uns, um mit uns zusammen zu sein, einen neuen Ort schafft, wo das möglich ist.

Foto von Akil Mazumder: https://www.pexels.com/de-de/foto/person-die-eine-grune-pflanze-halt-1072824/

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28. Dez.
2025
Prüfet alles! Blog-Post Bild

Prüfet alles!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Prüft alles und behaltet das Gute! 1.Thessalonicher 5,21

Das Jahr ist vorbei und kaum einer erinnert sich an die Jahreslosung, die dieses Jahr begleiten sollte.
Wenn man dieses Wort auf das vergangene Jahr anwendet, dann ergibt sich eine interessante Aufgabe.
Wendet man es auf die allgemeine Situation an, dann stellt man fest, dass bei allem Prüfen der Aussagen, die man in der Öffentlichkeit, besonders von unseren leitenden Politikern, gehört hat, man vieles in die runde Ablage legen kann.
Was wurde uns alles vor der Wahl versprochen, und wie viele von den Versprechen wurden dann in ihr Gegenteil verkehrt. Es ist des Menschen Vorrecht auch über das Vergessen zu verfügen, aber mit diesem Vergessen rechnen viele unserer Mächtigen.
Wenn wir sie an ihren Worten messen, sie prüfen, dann muss das Urteil eigentlich vernichtend ausfallen.
Nun können wir uns an der Politik aufhalten und abarbeiten und über die da droben schimpfen. Aber, die Frage ist, was wir selbst alles versprochen haben und was davon wir dann effektiv gehalten haben?
Auch da wird, wenn die Prüfung offen und ehrlich ausfällt uns gelegentlich das Gesicht entgleiten.
Ist es dann noch sinnvoll, das Prüfen? Ist das nicht frustrierend und entmutigend?
Wir sind in gewisser Weise dazu „verdammt“ zu prüfen, denn wir, als wir in Adam uns für die Frucht vom Baum der Erkenntnis entschieden, wollten ja in der Lage sein Gutes und Böses zu kennen und zu wissen. Und dazu müssen wir das Eine vom Anderen unterscheiden.
Wir müssen, ob wir wollen oder nicht, täglich entscheiden, ob eine Sache gut oder schlecht ist, ob wir sie wollen oder nicht. Wir müssen prüfen, ob das was uns gesagt, versprochen, als Tatsachen dargestellt wird, tatsächlich so ist.
Und als Christen müssen wir das in einer sich stetig hinsichtlich der Werte und Maßstäbe wandelnden Gesellschaft und Kultur umso mehr machen, da wir uns immer wieder neu zu dieser Kultur und Gesellschaft positionieren müssen. Denn ob wir wollen oder nicht, wir werden durch sie sozialisiert, geprägt und zu bestimmtem Denken und Handeln ge- und verleitet.
Allerdings ist es ermüdend und man ist geneigt, einfach mit dem Strom mitzuschwimmen. Aber unsere Richtung muss immer gegen den Strom sein. Tote Fische schwimmen mit dem Strom. Solche Toten Fische waren wir bevor wir Christen geworden sind:

»Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.«
Eph 2:1+2

Wenn wir gegen den Strom schwimmen, ist das anstrengend und braucht Kraft. Aber wir haben Gottes Zusage:

»Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.«
Jes 40:30+31

Deshalb lasst uns das alte Jahr mit diesem Auftrag, alles zu Prüfen und das Gute (so es etwas Gutes gibt) zu behalten, abschließen und es im neuen Jahr wieder neu tun.
Gottes Wort sagt uns:

»Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.«
Spr 14:34

Wir haben die Aufgabe Gottes Gerechtigkeit zu leben, sie in unserem eigenen Leben auszuleben und in das Leben unserer Umwelt hineinzutragen. Und je mehr wir das tun um so mehr sind wir ein Sauerteig, der den ganzen Teig durchsäuert. Und wenn Gott uns gnädig ist, wird er unserer Nation auch noch mal eine Zeit geben, in der ER sie erhöhen kann.

Foto von lil artsy: https://www.pexels.com/de-de/foto/selektives-fokusfoto-der-lupe-1194775/

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21. Dez.
2025
Jesus Christus kam für ... Blog-Post Bild

Jesus Christus kam für ...

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der HERR. Ich sehe aber auf den Elenden und auf den, der zerbrochenen Geistes ist und der erzittert vor meinem Wort. Jesaja 66,2 Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig - nicht um der Werke willen, die wir in Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit. Titus 3,4-5

Man wird es in den kommenden Tagen wieder landauf landab hören. Dieses Zitat, was suggeriert, das der Friede auf Erden allen Menschen zugutekommen soll.
Luk 2:14 »Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!« (Nach der Lutherübersetzung von 1545)
Dass es sich bei den Menschen um die Menschen seines Wohlgefallens handelt, geht aus dem griechischen Text hervor. Da ist ein großer Unterschied zwischen dem Nominativ und dem Genitiv.
Wenn Jesu Kommen Friede für alle Menschen bedeutet, dann hat er mit seinem Kommen komplett versagt. Denn es ist kein Friede in der Welt und war keiner, zu keiner Zeit seit seinem Kommen. Dann haben die Spötter recht, wenn sie Zweifel äußern, an der christlichen Botschaft und der Macht dessen, den sie verkündet.
Wenn aber sein Friede nur die erreicht und verändert denen sein Wohlgefallen gilt, dann ist weder seine Botschaft noch seine Macht anzuzweifeln. Denn die Menschen, die ihm nachgefolgt sind und seine Jünger geworden sind, erleben einen Frieden, den die Welt nicht kennt. Zuerst den Frieden mit Gott, dann den inneren Frieden und dann den Frieden mit anderen, wenngleich der nicht immer zu halten ist.
Denn es ist schwer den Frieden zu leben, wenns dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Da ist dann die Herausforderung an den Christen mit jedem Frieden zu halten, auch wenn es schwerfällt.
Kann man daraus Politik machen?
Man kann versuchen in Frieden zu leben. Aber es gibt das Sprichwort, „wer den Frieden will, muss für den Krieg gerüstet sein“. Basierend auf dem obigen Sprichwort scheint daran etwas Wahres zu sein. Und in einem Gemeinwesen sind auch wir Christen in der Verantwortung der Tatsache, dass der Friede und die Freiheit ein hohes Gut ist, das es wert sein sollte, auch verteidigt zu werden, nüchtern entgegenzusehen und entsprechend zu handeln.
Für Christen ist der Friede, der im eigenen Herzen beginnt, eines der höchsten Güter, die es geben kann. Denn er beginnt mit dem höchsten Gut, dem Geschenk Gottes an die Menschen, seinen Sohn Jesus Christus, der für uns lebte, litt, starb und auferstand, damit wir Frieden haben können.
Daher ist ihn zu verkünden die nobelste Aufgabe, die wir als Christen haben. Zu einem Leben mit Jesus Christus einzuladen, ist das beste Heilmittel für diese Welt.
Es ist das beste Heilmittel für kranke Herzen, kranke Seelen, kranke Beziehungen, Ehen, Freundschaften, Familien.
Wenn Jesus unser Herr und Erlöser ist, dann fließt Heilung und Heilungskraft in unser Inneres, die auch unserem Leib guttut, und über unser Denken, Reden und Handeln in unsere Umwelt hinaus fließt. Unser Umfeld wird davon ergriffen und die Gesellschaft gesundet, weil Misstrauen, Hass, Abgrenzung, Untreue, Unzuverlässigkeit, Unmoral etc. abnehmen und vertrauensvolle Beziehungen entstehen, in denen gegebene Versprechen gehalten werden, Verträge verbindlich sind, man sein Bestes gibt und die Gemeinschaft prosperiert.
Wo das Evangelium von Jesus Christus hinkommt, hat es eine explosiv verändernde Kraft.
Auch wenn der Westen mit Sicherheit kein Paradies ist, so sind die wissenschaftlichen, technischen und kulturellen Leistungen, von denen heute die ganze Welt profitiert, ohne das „christliche Abendland“ undenkbar.
Das Evangelium wird nicht von allen Menschen gerne gehört, aufgenommen und darf bei ihnen seine Kraft entfalten. Und das ist eben nicht eine Frage des Wollens oder Könnens. Es ist auch eine Frage von Gottes souveräner Gnadenwahl, wie auch unsere Verse heute deutlich machen.
Aber da wo Gott so gnädig ist, den Samen des Evangeliums aufgehen zu lassen, da ist es unaufhaltsam, unbesiegbar, unwiderstehlich.
Das wissen alle totalitären Regime. Deshalb versuchen sie es seit Jesu Kommen, zu unterdrücken und auszulöschen.
Aber Jesus sagte es Petrus: "Auf dieses Bekenntnis, dass ich der Sohn des lebendigen Gottes bin und in diese Welt gekommen bin, auf dieses Bekenntnis werde ich meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle werden sie, die Gemeinde, die dieses Evangelium predigt, nicht überwinden."

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14. Dez.
2025
Sprich nur ein Wort ... Blog-Post Bild

Sprich nur ein Wort ...

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der Hauptmann bat Jesus: Sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund. Lukas 7,7

Was war das für ein Mann, der nach Jesus rufen lässt und die Ältesten von Kapernaum schickt. Es wird gesagt dass er die Nation der Juden liebte und ihnen in Kapernaum eine Synagoge gebaut hatte. Die Ältesten sagen Jesus: Er ist es wert, dass du zu ihm gehst.
War er auch davon überzeugt, dass er es wert ist?
Nein, absolut nicht. Er sagt ich bin es nicht wert dass du in mein Haus kommst. Aber Sprich nur ein Wort und mein Knecht wird gesund.
Diese Demut unterscheidet ihn von allen seinen Zeitgenossen, sowohl den Römern als auch den Juden.
Letztere fanden, dass sie das Recht hatten jemanden für wert und unwert zu beurteilen. Der Hauptmann, dessen Namen nicht mal genannt wird, findet, dass er es nicht wert ist, dass er kein Recht hat, etwas von Jesus zu verlangen.
Aber bitten konnte er ihn schon.
Er war ein Mann, der sich als Römer nichts auf sich und seine Frömmigkeit oder Gerechtigkeit einbildete. Dennoch wusste er wer er war. Er war in einer Befehlshierarchie und in der hatte er Autorität, zu befehlen und Gehorsam zu erwarten.
Und so sah er auch diesen Jesus, von dem er hörte.
Aber er muss eine Vorstellung von Jesus gehabt haben, die über das Menschliche hinausging. Kein römischer, griechischer oder jüdischer Arzt, wäre zu dem in der Lage gewesen, was er sich von Jesus erhoffte.
Er hatte den Glauben, dass Jesus in seinem Herrschaftsbereich ebensolche Autorität hatte wie er in seinem eigenen. Und dieser Herrschaftsbereich überstieg „seine Gehaltsstufe“ bei weitem.
Er musste glauben, dass Jesus Autorität hat über die Dinge, über die ein Sterblicher keine Autorität hat, über Krankheit, Tod, Gebundenheit.
Und in dieser Überzeugung bittet er Jesus.
Deshalb sagt Jesus dann auch, dass er in ganz Israel keinen solchen Glauben gesehen hat.
Der Hauptmann war allen seinen Zeitgenossen in diesem Punkt meilenweit voraus. Er sah Jesus offensichtlich als ein Wesen, das über der irdischen Begrenztheit stand und über sie hinaus handeln konnte.
Sprich nur ein Wort, ein Logos. Es ist nicht mal ein Rhema, ein besonderes Wort, ein Wort in eine spezielle Situation. Nein, wenn Jesus Heilung über seinem Knecht aussprechen würde, dann würde das genug sein. Es würde einfach so sein, der Knecht würde gesund sein. Und so geschieht es auch.
Hier verknüpfen sich die Liebe und das Mitleid des Hauptmanns für seinen Knecht mit dem Glauben an einen Großen Gott, der spricht und es geschieht.
Wenn wir wissen, wer wir sind, dass wir aus uns es nicht wert sind, dass Gott uns hilft, und wissen wer Gott ist, dass aber er in seiner unendlichen Größe und Güte gerne hilft und über alle Machtmittel verfügt uns zu helfen, dann werden wir nie eine Bitte umsonst äußern. Mag sein, dass sie nicht immer exakt so beantwortet wird, wie wir uns das vorstellen. Aber sie wird nie ungehört verhallen.
Denn Gott widersteht dem Hochmütigen, aber dem Demütigen gibt er Gnade. Und Johannes sagt, dass wir von dieser Gnade immer und immer wieder nehmen können, weil sie sich nie erschöpft.

Foto von Miguel Á. Padriñán: https://www.pexels.com/de-de/foto/rosa-hintergrund-mit-sprechblase-1111369/

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07. Dez.
2025
Wer zuletzt lacht ... Blog-Post Bild

Wer zuletzt lacht ...

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, dass ihr weinen und wehklagen werdet, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, aber eure Traurigkeit wird zur Freude werden. Johannes 16,20

Dieser Vers findet sich in einer Rede Jesu, in der er sein Leiden und Sterben und seine Himmelfahrt etwas verklausuliert andeutet. Er wird weggehen, in unmittelbarer Zukunft und dann wird er wieder kommen. Und von der Zeit dazwischen spricht er auch von einer kurzen Zeit. Warum ist diese Zeit kurz, obwohl nun schon 2000 Jahre lang. Sie ist kurz für die Aufgabe, die er ihnen überträgt. Noch haben nicht alle das Evangelium gehört und wir haben noch viel zu tun.

In unserem obigen Vers, spricht er davon, dass seine Jüngern weinen und wehklagen werden, während die Welt sich freut. Die Welt, das ist die von Gott abgefallene und in Rebellion gegen ihn lebende Welt, deren sichtbarer und auch unsichtbarer Teil. Sie freute sich als sie gemeint hatte, Jesus ein für alle Mal aus dem Weg geschafft zu haben, als er am Kreuz elendig starb.

Die Welt freut sich auch heute, wenn sie meint, das Christentum überwunden zu haben, hinter sich lassen zu können. Und die Menschen in dieser Welt meinen frei zu sein, keinen Gott, keinen Glauben, keine „Bevormundung“ mehr zu brauchen. Aber was passiert nun?

Jesus erzählt einmal ein Gleichnis:

»Wenn aber der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandert er dürre Orte, sucht Ruhe und findet sie nicht. 44 Dann spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich herausgegangen bin; und wenn er kommt, findet er es leer, gekehrt und geschmückt. 45 Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, böser als er selbst, und sie gehen hinein und wohnen dort; und das Ende jenes Menschen wird schlimmer als der Anfang. So wird es auch diesem bösen Geschlecht ergehen.«
Mt 12:43-45

Unser Land war durch die christlich abendländische Kultur ein geschmücktes Haus. Mag sein, dass auch nicht alles gut war. Dennoch war es lange Zeit ein Ort an dem Freiheit und Selbstbestimmung, die Würde des Menschen, auch des ungeborenen und behinderten, durch die biblischen Grundlagen, auf denen unser Gemeinwesen aufgebaut war, gewährleistet.

Die Grundlagen verschwinden immer mehr, die Welt freut sich und beglückwünscht sich, aber es wird ihr schlimmer ergehen als zuvor. Korruption, Lüge, Orientierungslosigkeit, Unzuverlässigkeit, Machtmissbrauch, Willkür sehen wir schon seit geraumer Zeit am Horizont aufziehen wie ein Unwetter und wir hören schon das Donnergrollen des Sturmes und Unwetters, das über uns hereinbrechen wird. In vielen Kommentaren zum Zeitgeschehen wird unsere Zeit mit der der Gesellschaft auf der Titanic vor ihrem Untergang verglichen. Die Welt freut sich an ihren Pride-Veranstaltungen und weiß nicht dass Pride (= Stolz / Hochmut) vor dem Fall kommt.

Die Jünger litten wie Hund, unter der Tatsache, dass ihr Lehrer, ihr Meister, der, von dem sie bekannten, dass er der Messias ist, der Sohn Gottes, von der Welt durch einen schmählichen Tod am Kreuz umkam. Ihre Welt war zerbrochen, ihre Hoffnung lag in tausend Scherben.

Aber dabei blieb es nicht. Jesus stand auf vom Tod und machte deutlich, dass der Tod, den menschgewordenen Sohn Gottes nicht halten konnte, dass er über dem Tod stand, Herr über alles war und auch in unserer Zeit HERR über alles ist. Wir mögen uns heute wieder fühlen, wie die Jünger damals. Die Welt belächelt uns, als fromme Spinner, die an ein Märchen glauben, das sich die frühen Christen zusammen gesponnen haben.

Aber eine Lüge kann niemanden Verändern, kann niemandem die Gewissheit der Vergebung der Sünden, des ewigen Lebens, der Gotteskindschaft und der Gegenwart des Heiligen Geistes vermitteln.

Die Jünger, als Jesus auferstanden war und ihnen und später mehr als 500 anderen Menschen begegnete, wurden von der Freude erfüllt, die ihnen Jesus verheißen hatte. Die 40 Tage in denen er ihnen täglich erschien, ließ sie gewiss werden in ihrem unerschütterlichen Glauben an den auferstandenen HERRN.

Dieselbe Gewissheit des Glaubens erleben auch wir heute, wenn wir von neuem geboren mit dem Heiligen Geist erfüllt werden und dieser Heilige Geist, die 3 Person des Dreieinen Gottes, in uns all das bezeugt, was Gott in seinem Wort offenbart und verspricht.

Und dazu gehört auch, dass Jesus wieder kommen wird. Nur wird er bei seiner zweiten Ankunft nicht mehr Versöhnung sondern Gericht bringen. Und alle die jemals gelebt haben werden vor ihm erscheinen und werden Rechenschaft ablegen über ihr Leben.

Wenn unser Name im Buch des Lebens steht, weil Jesus Christus unser HERR und Erlöser ist, werden wir nicht verurteilt, denn Jesus hat unser Urteil getragen. Wir sind durch ihn zum Leben hindurchgegangen, durch ihn, der von sich sagt, dass er die Tür, der Weg, ja das Leben selbst ist.

Foto von Elina Sazonova: https://www.pexels.com/de-de/foto/selektives-fokusfoto-der-frau-die-weissen-pullover-tragt-1927306/

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