Das Alte ist erfüllt, Neues kommt!
veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen
Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es sprosst, lasse ich's euch hören. Jesaja 42,9 Der Menschensohn ist's, der den guten Samen sät. Der Acker ist die Welt. Matthäus 13,37-38
Mehrfach bekennen Menschen des Glaubens, im Namen Gottes, wie z.B. Josua, der Nachfolger von Mose:
»Und siehe, ich gehe heute den Weg der ganzen Erde. Und ihr wisst mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, dass ‹auch› nicht ein Wort hingefallen ist von all den guten Worten, die der HERR, euer Gott, über euch geredet hat: Alle sind sie eingetroffen für euch; kein einziges Wort davon ist hingefallen.«
Josua. 23,14
Salomo bekennt in seinem Gebet
»Gelobet sei der HERR, der seinem Volk Israel Ruhe gegeben hat, wie er es zugesagt hat. Es ist nicht eins dahingefallen von allen seinen guten Worten, die er geredet hat durch seinen Knecht Mose.«
1.Könige 8,56
Sie bestätigen, was Gott in Jesaja 42;9 sagt: Das, was er angekündigt hatte, das ist gekommen, das hat sich erfüllt, weil Gott es erfüllt hat, weil er es hat geschehen lassen.
All das, was Gott Abraham und seinen Nachkommen verkündigt hatte, war geschehen. Sie waren über 400 Jahre in Ägypten, sie waren in ihr „verheißenes Land“ gekommen, sie waren erfolgreich in der Landnahme, Salomos Reich hatte eine Ausdehnung, die für die Väter wahrscheinlich nicht vorstellbar war und einen Reichtum von dem sie nur Träumen konnten. Gott hatte das Volk aufsteigen lassen, sie wohnten sicher.
Gott hatte seinen Teil der Abmachung eingehalten. Aber das Volk verstand es, auch unter der Herrschaft seiner unterschiedlich guten Könige und deren Verantwortung, Gott bis zur Weißglut zu reizen. All das wovor er sie gewarnt hatte, dass sie es, wenn es ihnen gut geht, nicht tun sollten, all das taten sie immer und immer wieder, über 4 Jahrhunderte hinweg. Bis Gott all das, was er ihnen angedroht hatte, eben auch über sie brachte.
Und insofern hat er alles, was er früher geredet hatte, voll erfüllt. Nun war es Zeit für neues.
Was aber nicht bedeutet dass Gott seine Meinung geändert hat, er ist bei ihr geblieben. Aber es war klar, dass etwas Neues für das Volk kommen muss, ein neuer Ansatz, wie Gottes Volk wirklich sein Volk sein kann und in den Ordnungen Gottes leben kann.
Und der Ansatz war, nicht von Außen nach innen, sondern von innen nach außen. Veränderung, Befreiung, Heilung kann nur von innen nach Außen geschehen. Deshalb kündigt er neues an, den Messias, der die Herzen berühren, erneuern, ganz machen würde, der einen neuen Geist in den Menschen geben würde welcher tatsächlich zu einem andern Verhalten fähig sein würde.
Bis zum heutigen Tag hoffen selbst die Christen auf ein äußerlich sichtbares Messianisches Reich, wo doch das Reich Gottes inwendig in uns sein muss und sich dort auswirken muss, wie dies Jesus auch gesagt hatte.
„Das Reich Gottes kommt nicht so, dass mans beobachten kann; 21 man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“(Lukas 17:20b-21)
Alle menschlichen Ansätze ignorieren bewusst oder unbewusst diese Tatsache, dass Veränderung des Menschen nur von innen nach außen funktioniert. Nicht mehr Gleichheit, Gleichberechtigung, gleiche Teilhabe oder Gleichbehandlung ist die Antwort. Die Transition der Transsexuellen ist der fleischgewordene Fiebertraum der Materialisten. Wenn’s in meinem Inneren nicht stimmt, dann lasse ich so lange an mir herum schneiden, bis ich meine,, mein Äußeres sei endlich kongruent zu meinem Inneren.
Das Reich Gottes, die Herrschaft Gottes und damit die gute neue Welt Gottes, beginnt im erneuerten Herzen und im erneuerten Geist eines jeden Menschen, durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist. Das bedeutet, aus Buße und Erneuerung durch das Wirken des Heiligen Geistes, der in uns die Kraft der Auferstehung Jesu wirksam werden lässt.
In einer Zeit des Niederganges der christlich-abendländischen Kultur ist besonders eint Teil der Evangelikalen geneigt, alle ihre Hoffnung auf das kommende tausendjährige Reich zu richten. In der Hoffnung, dass da dann alles das, was jetzt nicht mehr ist, in der ganze Fülle sein wird.
Dabei vergessen wir, dass, auch wenn wir meinen, dass Gott und sein Wirken zurückgedrängt wird, er keine Rolle mehr spielt, dass all das, was wir heute erleben, er durch sein Wort angekündigt hat und so kommen wird. Seine Herrschaft ist durch die gegenwärtigen Ereignisse in keiner Weise eingeschränkt oder zurückgedrängt. Alles was passiert geht an ihm vorbei, wenn man so will, über seinen Schreibtisch.
Dass es für uns Christen zunehmen ungemütlicher wird, hat er uns auch angekündigt. Aber dass es ungemütlich wird, ist ein Zeichen, dass er den Weizen von der Spreu trennt, wie das in solchen Zeiten immer der Fall war.
Er hat die „Worfschaufel“ in seiner Hand und wir werden in die Luft geworfen, und fallen dann hart auf den Boden der Tatsachen. Die Spreu die es noch bequem gemacht hat, ist weg. Aber es ist gut, dass die Spreu weg ist. Nun kann man den Weizen malen und zu einem Teig formen.
Und wenn Gott will, dann wird der neue Teig, wieder die Welt durchdringen wie ein Sauerteig, und es gibt vielleicht doch noch Hoffnung, dass es noch mal besser wird in unseren Tagen.
Das Neue, von dem Gott geredet hat, ist sein Sohn Jesus Christus und die Gemeinde seines Sohnes, auf die seine Augen beständig gerichtet sind.
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