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08. Feb.
2026
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Welcher Christ wollte das nicht?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich. Psalm 126,3 Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Apostelgeschichte 2,46-47

Diese Verse sind ermutigend, auferbauend und wahr. Gott tut Großes an uns, und wird immer wieder Großes an uns tun. Und manchmal gibt er seiner Gemeinde eine Verschnaufpause und Frieden und sogar Gunst beim Volk.
Aber, ist das die Norm? Ist das immer so? Gibt es da nicht noch eine Zeit, welche die Bibel große Trübsal nennt?
Es gibt wohl keinen Christen, der sich nicht freuen würde, wenn die Entrückung vor der großen Trübsal kommen würde. Wir würden dann von allem Unangenehmen befreit dem HERRN entgegengehen.
Aber, wie ist es mit den Christen, die bis dahin schon „die große Trübsal“ erlebt haben? Wie ist es mit den Christen, die in Indien von Ort zu Ort fliehen müssen, weil der lokale Mob sie verfolgt, die in Chinas Untergrundkirche von der Polizei verhaftet und eingesperrt werden, die im Norden von Nigeria in Kirchen zusammengepfercht und dann massakriert werden, die in Finnland vor Gericht gezerrt werden?
Dass es den Christen, wie in unserem zweiten Vers aus der Apostelgeschichte, immer so geht, ist eine westliche Illusion. Die Kirche Jesu hat zu allen Zeiten Trübsal erlebt, ist verfolgt worden, hat gelitten und ihre Leute sind umgebracht worden.
Auch die Kirche in Jerusalem wurde bald Opfer brutaler Verfolgung, weshalb sie sich in alle Winde zerstreute. Aber für die ersten Christen brach keine Welt zusammen, nach dem Motto: „Also, dass uns Gott so im Stich lässt, das hätten wir nicht gedacht. Vielleicht ist es doch keine so gute Idee, am Glauben an diesen Jesus festzuhalten.“
Nein! Die Apostel freuten sich, dass sie um Jesu Willen, um seines Namens willen leiden durften. Es war für sie eine Ehre. Denn sie hatten Jesu Worte noch laut und deutlich im Ohr:

»Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. 19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. 20 Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.«
Matth. 15:18-20 

Wenn die Christen von der Welt geliebt werden, dann ist entweder alle Welt zu Christen geworden, was sehr unwahrscheinlich ist, oder die Christen sind weltlich geworden, was dann sehr wahrscheinlicher ist, was wir in unserer Gesellschaft sehen.
Aber selbst dann, wenn die Kirche meint, von der Welt geliebt zu werden, ist es nicht die Kirche, sondern die Welt in der Kirche, die die Welt liebt.
Wenn uns die Welt hasst, weil wir an Jesu Christus glauben, den Sohn Gottes, der für unsere Sünde und Schuld am Kreuz gestorben und am dritten Tag auferstanden und nach vierzig Tagen in den Himmel gefahren ist, und von dort zum Endgericht kommen wird, dann ist das halt so. Dann können wir daran nichts ändern. Wir können nicht beides haben, die Liebe Gottes und die Liebe der Welt.
Und im Zweifelsfall ist es ratsamer die Liebe Gottes zu wählen, weil die nicht aufhört, im Gegensatz zur Liebe der Welt, deren Halbwertszeit relativ kurz ist.

»Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters…. 17 Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.«
1.Joh.2: 15+17

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01. Feb.
2026
Liebe - so flüchtig! Blog-Post Bild

Liebe - so flüchtig!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Eure Liebe ist wie der Tau, der frühmorgens vergeht! Hosea 6,4 Jesus spricht: Bleibt in meiner Liebe! Johannes 15,9

Wenn wir an Liebe denken, dann denken wir an ein Gefühl. Ein Gefüh,l das uns überfällt und dann, solange es Grund genug gibt zu lieben, uns bestimmt, aber auch wieder verschwinden kann. Und dann hat der Adressat unserer ursprünglichen Liebe uns nichts mehr zu sagen und zu geben.
So sind inzwischen auch die meisten Zweierbeziehungen in unserer Gesellschaft konstituiert. Deshalb spricht man von Lebensabschnittspartnerschaft. Und wenn es noch minimalistischer ist, dann „Friends with Benefits“, also gelegentliche Schmuserei und Bettgeschichten ohne gegenseitige Verpflichtung.
Wenn die Bibel von Liebe spricht, dann spricht sie von etwas anderem. Und das wird in unserem ersten Vers deutlich. Das hebräische Wort, das hier als Liebe übersetzt wurde, kann noch viel mehr bedeuten. Eigentlich ist seine primäre Bedeutung Güte, Freundlichkeit und Treue, die mit Sicherheit Auswirkungen bzw. Formen der Liebe sind.
Aber diese Liebe ist eben mehr als die menschliche Liebe. Im Neuen Testament wird sei AGAPE, die göttliche Liebe genannt. Sie ist die Liebe, die in Gott ihren Ursprung hat und im 1. Korintherbrief in aller Ausführlichkeit beschrieben wird.
Diese Liebe ist alles andere als eine unreflektierte Gefühlsduselei. Sie ist die Liebe, die bleibt, wenn es schwierig wird, man nicht genug Zeit hat füreinander hat, Gespräch und Austausch nur am Rande stattfinden können, weil der Alltag uns fast auffrisst. Die Liebe die nicht aufhört, wenn unsere eigene Liebe zu ihrem Ende gekommen ist, unser „Liebesreservoir“ trocken gelaufen ist und wir nicht mehr die Nerven für den Anderen haben.
Es ist auch die Liebe, die ein einmal gegebenes Wort, der Verbindung „bis dass der Tod uns scheidet“ in Treue halten will und dann auch kann.
Niemand, der diese Liebe in sich hat und lebt, wird sagen, dass es immer leicht ist, aber es ist nicht unmöglich.
Die Liebe, von der Jesus spricht, ist genau diese Liebe. Aus dieser Liebe heraus hat er die Gestalt eines Menschen angenommen und hat im Gehorsam all die Unbill des menschlichen Lebens auf sich genommen, erduldet und ertragen. Und er tat das, ohne einmal zu sündigen. Das, was kein Mensch tun konnte, weil kein Mensch vollkommen ist, weil jeder Mensch unter dem Fluch der Sünde steht, das hat er für uns getan. Die Liebe Gottes in ihm, die vollkommene Liebe, die durch nichts getrübte Liebe hatte diese Kraft, der Sünde, der Versuchung, der Ablenkung, der Enttäuschung zu begegnen und keinen bitteren und sündigen Gedanken aufkommen zu lassen.
Wer Jesus Christus sein Leben und Herz öffnet, der wird durch Gott den Heiligen Geist erfüllt mit dieser Liebe. Diese Liebe in uns wirksam werden zu lassen, sich auswirken zu lassen in unserem Leben heißt in Jesu Liebe zu bleiben.
Der moderne Mensch will selbstbestimmt und autonom sein, autonom handeln und leben. Das zwingt ihn aus sich heraus alles leisten zu müssen. Wenn das nicht reicht, werden die Menschen um ihn herum zur Ressource. Man braucht die Liebe, Anerkennung, Wertschätzung und Aufmerksamkeit der Anderen. Das ist mit Sicherheit eine der Triebfedern des Exhibitionismus der sogenannten Influencer die von den Klicks und Likes leben (und natürlich auch von den Euronen, die diese generieren).
Aber wenn der Andere nichts mehr zu geben hat, dann ist er aufgebraucht, der Kaugummi ist ausgekaut, der Drops ist gelutscht.
Nur in der Liebe Jesu haben wir eine Quelle nie versiegender Kraft und Liebe. Aber diese Liebe Jesu zieht uns zu ihm, weg von unserem eigenen Narzissmus und dem der Welt.
Deshalb sagt Jesus seinen Jüngern:

»Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. 25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wirds verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wirds finden.«
Matt 16:24

Foto von Johannes Plenio: https://www.pexels.com/de-de/foto/nahaufnahmefoto-des-grunen-grasfeldes-1423601/

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25. Jan.
2026
Gott gibt, wem er will! Blog-Post Bild

Gott gibt, wem er will!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine große Kraft und meinen ausgestreckten Arm und gebe sie, wem ich will. Jeremia 27,5

Gottes Schöpfung war schon oft Thema in diesem Blog, deshalb möchte ich in dieser Kolumne den Kontext des letzten Teils dieses Verses etwas betrachten. „Ich gebe sie; wem ich will.“ Was gibt Gott, wem er will? Die Erde und die Tiere, das geht aus dem nachfolgenden Vers hervor, in dem er aufzeigt, dass das Land Israel nun dem König Nebukadnezar und seinen Nachkommen gegeben wird.
Warum tut Gott das?
Warum gibt er das Land weg, das er seinem Volk mit einem Schwur verheißen hatte und dann gegeben hat?
Weil sie sich dieses Landes nicht für würdig erwiesen haben. Sie haben es als Selbstverständlichkeit genommen, dass es ihnen gehört. Und haben ihren Gott, der sie geschaffen, der sie geleitet, versorgt und ins Land gebracht hatte vergessen.
Wenn schon Israel, das Volk Gottes sich seines Landes nicht sicher sein konnte, dann kann sich kein Volk auf dieser Welt sicher sein, dass es das, was es meint zu besitzen, sicher unverrückbar besitzt, auch nicht das Deutsche.
Denn was für das Volk Israel gilt, dass Gott mit Geduld und Langmut zugesehen hat, wie sie über Jahrhunderte ihm ins Angesicht gespuckt haben, und er sie immer wieder zurecht gebracht hat, das muss nicht für alle anderen Völker gelten. Das Volk der Babylonier würde das Land nur 3 Generationen besitzen bis es dann selbst von andere besetzt und besessen wurde und mit dem Land der Perser ging es so und dem Land der Griechen ebenso.
Gott gibt, wem er will, auch heute noch.
Es sei denn, dass ein Volk Buße tut, also umkehrt zum lebendigen Gott. Dann erbarmt er sich seiner.
Meinen wir also nicht, dass der Niedergang und das Verschwinden von Deutschland unumkehrbar ist.
Aber es ist höchste Zeit umzukehren, vom Größten bis zum Kleinsten, wie das die Stadt Ninive nach der Gerichtsbotschaft des Jona tat.
Die demütigten sich und taten Buße und lebten, weil Gott das angekündigte Strafgericht zurückhielt und es nicht über sie brachte.
Die Geschichte von Jona zeigt in besonderer Weise, dass Gott gerne gnädig ist, dass ER den Tod des Gottlosen nicht will, sondern dass der Gottlose umkehre und lebe.
Wenn wir den Menschen von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und von dem zukünftigen Gericht erzählen, wie dies Paulus bei dem Römer Felix tat, mögen die einen handeln wie Felix. OK, ich hab genug gehört, vielleicht ein andermal wieder. Oder sie lassen sich überführen von ihrem verkehrten Weg und kehren um, wie die Menschen von Ninive.
Was können wir verlieren, wenn wir sie warnen? Unser Gesicht, unser Ansehen, unsere Reputation, Freundschaften, Beziehungen, Familie?
Mag sein, aber wir werden diese Menschen auf alle Fälle verlieren in der Ewigkeit, wenn wir ihnen nicht das Evangelium von Jesus erzählen, der gekommen ist uns vom kommenden Gericht zu retten.
Wenn wir nicht schweigen, können wir auch neue Freunde, Brüder und Schwestern bekommen, die überglücklich darüber sind, dass sie jemand genug geliebt hat, um ihnen die unbequeme Wahrheit ihres Irrweges aufzuzeigen.
Wenn die Menschen in Deutschland nicht umkehren, wird ihr Schicksal, das schon zwei Mal sie immer mehr auf engeren Raum zusammengedrängt und durch Zerstörung und Niedergang geführt hat, sie auch ein drittes Mal treffen.
Denn Gott sagt in seinem Wort unmissverständlich:

»Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.«
Sprüche Salomos 14:34

Wer die Ungerechtigkeit in unserem Land anschaut, wo Gutes böse und Böses gut genannt wird, wo ein ungerechtes Gericht mit zweierlei Maß geübt wird, wo man auf einem Auge komplett blind ist, wo Lüge zur Wahrheit und Wahrheit zur Lüge erklärt wird, der sieht: Die Ungerechtigkeit nimmt überhand!
Aber!

»Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.«
Römer 6:7

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18. Jan.
2026
In Wahrheit und Liebe Blog-Post Bild

In Wahrheit und Liebe

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, sei mit uns in Wahrheit und in Liebe! 2.Joh 1:3

Wir leben in einer Gesellschaft, die Gnade, Barmherzigkeit, Friede gerne hätte. Gnade besonders jeder für sich selbst, Friede um sich herum und in der Welt und Barmherzigkeit so weit man es sich leisten kann. Oder man will es sich leisten, obwohl man es sich nicht in dem Maße leisten kann wie man das möchte, wie man die immer größer werdenden Lasten die durch die Armutsmigration bei uns entstehen. Die Kommunen ächzen und können es bald nicht mehr stemmen.
Konsequenzen die Bürger werden mit Aufschlägen für die kommunalen Leistungen mit in die Verantwortung der Lasten gezogen, was zu den Steuern, den steigenden Sozialversicherungsbeiträgen, den immer neuen Abgaben noch dazu kommt.
Das passiert, wenn man vielleicht noch Liebe hat, aber die Liebe zur Wahrheit abhandengekommen ist. Die Wahrheit ist: Man kann nur das Geld ausgeben, das man hat.
Und im Moment geben die staatlichen Behörden das Geld aus, das sie nicht haben, schielen aber auf das Geld, das ihre Bürger für die Not angespart haben, auf Anraten eben dieser Machthaber, um sich nun dessen zu bedienen.
Nun kann man sagen: Die Welt ist ungerecht, weil sie gefallen ist. Das stimmt! Und dennoch sollten wir die Wahrheit sehen und in einem „demokratischen Staat“ entsprechend handeln.
Ich möchte uns als Christen an unsere Verantwortung erinnern, die wir haben und noch wahrnehmen können, solange das Grundgesetz noch gilt. Manche der Mächtigen wollen es zu ihren Gunsten aushebeln, die freie Meinungsäußerung, die Informationsfreiheit, die Freiheit von Zensur durch die Hintertür aushebeln.
Unlängst gab dies einer der Ministerpräsidenten im „öffentlich rechtlichen Fernsehen“ unumwunden zu. Seien wir also gewarnt. Es soll keiner sagen: Wir haben das nicht gewusst.
Wie sollen wir auf das Ganze reagieren? Mit Wut, Frust oder mit Zweckoptimismus. „Wird schon nicht so schlimm werden, bisher ging es auch immer weiter!“
Wir müssen beten, beten, beten. Aus Liebe zu den Verlorenen, zu denen die keinen Kompass im Leben haben. Für diejenigen, die sich an die Macht klammern. Für diejenigen, die in ihrer Blase vielleicht wirklich die Angst haben, dass wenn sie nicht handeln ein 2. A.H. aufsteht und die Macht ergreift. Für diejenigen, die von der Angst vor der 3. Industriellen Revolution durchdrehen, den Untergang und die Unbewohnbarkeit der Welt befürchten und zu Terroristen werden.
Und wir müssen uns mit der Tatsache immer wieder neu befassen, dass wir in der Endzeit leben und die Ungerechtigkeit zum Ende hin immer mehr überhandnehmen wird.
Heißt das die Hände in den Schoß legen?
Nein, denn wir wissen nach wie vor nicht, wie lange sich unser HERR verzieht. Er kann Morgen kommen oder auch nicht. Bis er kommt, sollen wir unser Apfelbäumchen pflanzen, damit wir und unsere Kinder noch einen Baum haben, von dem es Äpfel geben wird, denn eines ist sicher: Solange die Erde besteht wird nicht aufhören „Saat und Ernte“, „Sommer und Winter“, „Frost und Hitze“ „Tag und Nacht“ (1.Mose 8:22). Die Welt wird untergehen, wenn Jesus wiedergekommen ist, nicht davor. Es mögen Katastrophen eintreten, wie sie in der Geschichte schon oft gewesen sind, wie uns z.B. die „seriöse Klimageschichte“ aufzeigt. Katastrophen, die zum Ende von Epochen, wie die der späten Bronzezeit geführt haben. Und es kann sein, dass Reiche verschwinden und andere erstehen. Aber die Erde wird bestehen, solange wie Gott es will, bis dass sein Wille, alle Menschen der Erde mit dem Evangelium erreicht zu haben erfüllt ist.
Das ist die Verwirklichung von „Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, sei mit uns in Wahrheit und in Liebe!“

Foto von Zen Chung: https://www.pexels.com/de-de/foto/reife-rote-frische-apfel-die-auf-baum-im-obstgarten-wachsen-5529540/

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11. Jan.
2026
Die Sonne der Gerechtigkeit Blog-Post Bild

Die Sonne der Gerechtigkeit

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott spricht: Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. Maleachi 3,20

Nach der „Sonne der Gerechtigkeit“ ist auch ein Kirchenlied benannt und steht am Anfang dieses Liedes.

Das Lied gibt das Verständnis wieder was unter der „Sonne der Gerechtigkeit“ wahrscheinlich auch in der Bibel verstanden werden kann.

Jesus ist das Licht der Welt, das aufgeht über einem Volk das im Dunkeln ist.

Otto Riethmüller hatte ca. 1930 das Lied aus unterschiedlichen Liedern zusammengestellt und um jeweils die 5 Zeile erweitert. Insgesamt hat es inzwischen 7 Strophen. Hier will ich mal 2 zitieren.

1) Sonne der Gerechtigkeit,
gehe auf zu unsrer Zeit;
brich in deiner Kirche an,
dass die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr.

2) Weck die tote Christenheit
aus dem Schlaf der Sicherheit;
mache deinen Ruhm bekannt
überall im ganzen Land.
Erbarm dich, Herr.

Jesus sollte für Reithmüller wieder erstrahlen, sollte in einer Zeit, die immer mehr im Chaos zu versinken drohte, aufstrahlen und die tote Christenheit wieder aufwecken.

Es scheint, als ob dieses Lied wieder neu an Aktualität gewinnt. Die westliche Christenheit, soweit sie in den großen Kirchen sich darstellt, ist dem woken Wahn verfallen und biedert sich dem Zeitgeist an und macht bei allem mit, was dieser vorgibt. Leider macht diese Entwicklung auch vor vielen Freikirchen nicht halt, von denen viele schon lange der liberalen, gottlosen Theologie ihre Türen auftaten und nun eben auch dem Zeitgeist hinterherhecheln.

Es ist finster in unserem Land geworden. Aber wenn es am dunkelsten ist, dann ist das wahre Licht auch wieder sichtbar. Also gibt es Hoffnung für die Gemeinde Jesu, dass sich eben Licht und Finsternis unterscheiden.

Denn wenn gleichgeschlechtliche Ehe, Polygamie, Transsexualität, Abtreibungsbefürwortung, „die Bibel in gerechter Sprache“ in einer Kirche beheimatet sind, dann ist das Licht ausgegangen.

Unser obiger Vers sagt nicht umsonst:

»Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln.«

Es ist das Versprechen Gottes an die Menschen, die ihn und seinen Namen fürchten, dass ihnen die Sonne der Gerechtigkeit aufgeht, dass Jesus erscheint, einzieht und regiert.

Den Namen Gottes, JAHWEH, zu fürchten bedeutet, dass wir uns unter die Tatsache beugen, dass „Gott ist“. JAHWEH ist das zum Namen gewordene „Ich bin, der ich bin“. Ich bin immer, ich bin derselbe, ich ändere mich nicht, ich ändere meine Maßstäbe, meine Meinung, mein Denken, mein Handeln nicht. Ich passe mich nicht dem Zeitgeist an, denn ich bin souverän und ich will, dass ihr auf mein unveränderliches Wort hört.

Wenn wir das tun, dann erscheint die Sonne der Gerechtigkeit in unserem Leben wieder, wieder neu, vielleicht zum ersten Mal.

Dann wird es Licht! Weil sein Licht scheinen und leuchten darf, weil wir ihn suchen und er sich finden lässt.

Ja Gott ist ein gerechter Gott, aber seine Gerechtigkeit ist seine Gerechtigkeit. Sie misst sich an nichts anderem, als an seiner eigenen Vorstellung von Gerechtigkeit. Sie beugt sich nicht den neuesten Trends des politisch-kulturellen Monoblocks der herrschenden Klasse. Und er wird als gerechter Richter alle diejenigen, die meinen, durch eigene religiösen Anstrengungen sich selbst selig sprechen zu können, einen Strich durch die Rechnung machen. Egal wie diese religiösen Anstrengungen aussehen mögen.

Da der Mensch unverbesserlich religiös ist, sind alle seine Lebensäußerungen letztlich religiöser Natur. Das beginnt bei der Natur-Vergötzung und endet bei der Selbst-Vergötzung, die nichts Höheres kennt als das eigene Selbst, den eigenen Erfolg, den eigenen Ruhm, die eigene Ehre, den eigenen Lustgewinn, die eigene vollste Zufriedenheit.

Nur der, der all dem entsagt und das eine Gebot lebt, das Gott uns gegeben hat:

»Und du sollst den HERRN (Jahweh), deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allem Vermögen.«
5.Mo 6:5 

Und dann noch den zweiten Teil dieses, Gebots, den Jesus in Luk. 10:27 aus 3.Mo 19:18 dazu stellt:

 »… Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der HERR.«
3.Mo 19:18

Nur der wird erleben, dass die Sonne der Gerechtigkeit ihm scheint, ihm gewogen ist. Und wenn er in Demut, wissend, dass keiner vor Gott gerecht sein kann, Gottes Gnadengeschenk der Vergebung und der Gerechtmachung durch Jesus Christus annimmt, dann wird diese Sonne gnädig auf ihn scheinen und ihn mit Heilung seines inneren Menschen, seiner Beziehung zu Gott und seiner Beziehung zu seinen Mitmenschen beschenken.

Foto von Pixabay: https://www.pexels.com/de-de/foto/wolkenmeer-355508/

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