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09. Aug.
2026
Das Alte ist erfüllt, Neues kommt! Blog-Post Bild

Das Alte ist erfüllt, Neues kommt!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es sprosst, lasse ich's euch hören. Jesaja 42,9 Der Menschensohn ist's, der den guten Samen sät. Der Acker ist die Welt. Matthäus 13,37-38

Mehrfach bekennen Menschen des Glaubens, im Namen Gottes, wie z.B. Josua, der Nachfolger von Mose:

»Und siehe, ich gehe heute den Weg der ganzen Erde. Und ihr wisst mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, dass ‹auch› nicht ein Wort hingefallen ist von all den guten Worten, die der HERR, euer Gott, über euch geredet hat: Alle sind sie eingetroffen für euch; kein einziges Wort davon ist hingefallen.«
Josua. 23,14

Salomo bekennt in seinem Gebet

»Gelobet sei der HERR, der seinem Volk Israel Ruhe gegeben hat, wie er es zugesagt hat. Es ist nicht eins dahingefallen von allen seinen guten Worten, die er geredet hat durch seinen Knecht Mose.«
1.Könige 8,56

Sie bestätigen, was Gott in Jesaja 42;9 sagt: Das, was er angekündigt hatte, das ist gekommen, das hat sich erfüllt, weil Gott es erfüllt hat, weil er es hat geschehen lassen.

All das, was Gott Abraham und seinen Nachkommen verkündigt hatte, war geschehen. Sie waren über 400 Jahre in Ägypten, sie waren in ihr „verheißenes Land“ gekommen, sie waren erfolgreich in der Landnahme, Salomos Reich hatte eine Ausdehnung, die für die Väter wahrscheinlich nicht vorstellbar war und einen Reichtum von dem sie nur Träumen konnten. Gott hatte das Volk aufsteigen lassen, sie wohnten sicher.

Gott hatte seinen Teil der Abmachung eingehalten. Aber das Volk verstand es, auch unter der Herrschaft seiner unterschiedlich guten Könige und deren Verantwortung, Gott bis zur Weißglut zu reizen. All das wovor er sie gewarnt hatte, dass sie es, wenn es ihnen gut geht, nicht tun sollten, all das taten sie immer und immer wieder, über 4 Jahrhunderte hinweg. Bis Gott all das, was er ihnen angedroht hatte, eben auch über sie brachte.

Und insofern hat er alles, was er früher geredet hatte, voll erfüllt. Nun war es Zeit für neues.

Was aber nicht bedeutet dass Gott seine Meinung geändert hat, er ist bei ihr geblieben. Aber es war klar, dass etwas Neues für das Volk kommen muss, ein neuer Ansatz, wie Gottes Volk wirklich sein Volk sein kann und in den Ordnungen Gottes leben kann.

Und der Ansatz war, nicht von Außen nach innen, sondern von innen nach außen. Veränderung, Befreiung, Heilung kann nur von innen nach Außen geschehen. Deshalb kündigt er neues an, den Messias, der die Herzen berühren, erneuern, ganz machen würde, der einen neuen Geist in den Menschen geben würde welcher tatsächlich zu einem andern Verhalten fähig sein würde.

Bis zum heutigen Tag hoffen selbst die Christen auf ein äußerlich sichtbares Messianisches Reich, wo doch das Reich Gottes inwendig in uns sein muss und sich dort auswirken muss, wie dies Jesus auch gesagt hatte.

„Das Reich Gottes kommt nicht so, dass mans beobachten kann; 21 man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“(Lukas 17:20b-21)

Alle menschlichen Ansätze ignorieren bewusst oder unbewusst diese Tatsache, dass Veränderung des Menschen nur von innen nach außen funktioniert. Nicht mehr Gleichheit, Gleichberechtigung, gleiche Teilhabe oder Gleichbehandlung ist die Antwort. Die Transition der Transsexuellen ist der fleischgewordene Fiebertraum der Materialisten. Wenn’s in meinem Inneren nicht stimmt, dann lasse ich so lange an mir herum schneiden, bis ich meine,, mein Äußeres sei endlich kongruent zu meinem Inneren.

Das Reich Gottes, die Herrschaft Gottes und damit die gute neue Welt Gottes, beginnt im erneuerten Herzen und im erneuerten Geist eines jeden Menschen, durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist. Das bedeutet, aus Buße und Erneuerung durch das Wirken des Heiligen Geistes, der in uns die Kraft der Auferstehung Jesu wirksam werden lässt.

In einer Zeit des Niederganges der christlich-abendländischen Kultur ist besonders eint Teil der Evangelikalen geneigt, alle ihre Hoffnung auf das kommende tausendjährige Reich zu richten. In der Hoffnung, dass da dann alles das, was jetzt nicht mehr ist, in der ganze Fülle sein wird.

Dabei vergessen wir, dass, auch wenn wir meinen, dass Gott und sein Wirken zurückgedrängt wird, er keine Rolle mehr spielt, dass all das, was wir heute erleben, er durch sein Wort angekündigt hat und so kommen wird. Seine Herrschaft ist durch die gegenwärtigen Ereignisse in keiner Weise eingeschränkt oder zurückgedrängt. Alles was passiert geht an ihm vorbei, wenn man so will, über seinen Schreibtisch.

Dass es für uns Christen zunehmen ungemütlicher wird, hat er uns auch angekündigt. Aber dass es ungemütlich wird, ist ein Zeichen, dass er den Weizen von der Spreu trennt, wie das in solchen Zeiten immer der Fall war.

Er hat die „Worfschaufel“ in seiner Hand und wir werden in die Luft geworfen, und fallen dann hart auf den Boden der Tatsachen. Die Spreu die es noch bequem gemacht hat, ist weg. Aber es ist gut, dass die Spreu weg ist. Nun kann man den Weizen malen und zu einem Teig formen.

Und wenn Gott will, dann wird der neue Teig, wieder die Welt durchdringen wie ein Sauerteig, und es gibt vielleicht doch noch Hoffnung, dass es noch mal besser wird in unseren Tagen.

Das Neue, von dem Gott geredet hat, ist sein Sohn Jesus Christus und die Gemeinde seines Sohnes, auf die seine Augen beständig gerichtet sind.

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02. Aug.
2026
Finger weg von jeder Form der Zukunftsdeuterei! Blog-Post Bild

Finger weg von jeder Form der Zukunftsdeuterei!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Die Völker hören auf Zeichendeuter und Wahrsager; dir aber hat der HERR, dein Gott, so etwas verwehrt. 5.Mose 18,14

In der jetzigen Zeit erleben wir, wie viele die „Zeichen der Endzeit“ wieder und wieder interpretieren und uns erzählen, dass das Ende nahe ist und dass der Antichrist kommt, ja schon da ist etc. Es werden mögliche Kandidaten ausgemacht und vor ihrem Treiben gewarnt.
Wenn aber dieser kommt, dann sei die Wiederkunft Christi auch nicht mehr fern.
Was haben wir Christen des einundzwanzigsten Jahrhunderts davon zu halten?
Jesus hat es mehrfach selbst gesagt und durch seine Apostel klarstellen lassen: Der Zeitpunkt seiner Wiederkunft lässt sich nicht voraussagen, nicht berechnen und nicht prophezeien, mögen sich noch so viele Zeichendeuter daran abmühen und die Zähne ausbeißen. Sie werden bestenfalls wieder eine Endzeitsekte hervorbringen, wie wir sie schon genügend hatten bzw. haben.
Zeichendeuterei, Wahrsagerei all das ist dem Volk Gottes versagt, das macht er ganz deutlich, egal wie geistlich es scheinen mag. Es existiert keine wirkliche weiße Magie. Es gibt nur Magie, die sich als Gut verkaufen möchte.
Was die Zukunft angeht, hat Gott ausreichend klar geredet, und deutlich gemacht, dass Jesus wie ein Dieb in der Nacht kommt und niemand wissen wird, wann er erscheint.
Also heißt es allezeit bereit sein. Es existiert keine Sicherheit, weder für die Christen noch für die Nichtchristen. Wir alle werden von Jesu Wiederkunft überrascht sein und niemand wird, wenn er nicht von neuem geboren ist und eine versöhnte Beziehung zu Gott durch Jesus Christus hat, auf dieses Kommen adäquat vorbereitet sein.
Aber, redet Jesus nicht davon, dass wir die Zeichen der Zeit deuten und erkennen sollen. Ja das ist so. Dennoch bietet er uns kein sicheres Zeichen dafür, dass wenn es eintritt, wir mit absoluter Sicherheit sagen können: In den nächsten 24 Stunden kommt Jesus zurück, nimm die letzte Chance wahr und versöhne dich mit Gott. Das gibt es nicht und wird es nicht geben.
Er sagt: „Heute wenn ihr seine Stimme hört, verstockt eure Herzen nicht!“
Wann immer wir die Stimme Gottes hören, wann immer er zu uns spricht, unser Gewissen anspricht und uns auffordert umzukehren, und ihm bedingungslos zu vertrauen und zu folgen, sollen wir dieser Stimme sofort und ohne Zögern Folge leisten.
Der Teufel will uns dazu verführen, Zeichen zu deuten und daher in einer scheinbaren Sicherheit zu wiegen. Aber diese Gewissheit gibt es nicht. Es gibt die lange Bank nicht, auf die man die Entscheidung für Jesus ablegen kann, weil man ja noch scheinbar so viel Zeit hat.
Das „Heute“ gilt, weil es für jeden von uns schon zu spät sein kann und wir heute schon unserem Schöpfer gegenüberstehen, da wir durch einen plötzlichen und unvermittelten Tod aus diesem Leben und der Möglichkeit Buße zu tun herausgerissen werden.
Dass das keine Angstmacherei ist, zeigen die täglichen Herzinfarkte, Unfälle und Tötungsdelikte, die die Opfer selten bis nie kommen sahen.
Für das Ende, das Gericht, Jesu Wiederkunft bereit zu sein, bedarf derselben Bereitschaft, die wir jeden Tag haben sollen, Jesus zu begegnen, wenn wir sterben.
Wenn wir darauf vorbereitet sind, wenn unser Leben mit ihm in Ordnung ist, wir ihn als Herrn und Erlöser angenommen haben und ihm gehorchend für ihn leben, dann kann sowohl der Tod wie auch Jesus selbst jederzeit kommen. Dann brauchen wir uns nicht mit Zeichendeuterei, mit Wahrsagerei und irgendwelchen Endzeitprophetien von gegenwärtigen Propheten beschäftigen, seien sie auch noch so einleuchtend.
Selbst wenn wir manchen Zeichen erkennen, die die Offenbarung nennt, für Dinge, die in der Endzeit passieren, dann sollten wir uns vergegenwärtigen, dass jede Epoche vor uns schon meinte diese Zeichen für sich in Erfüllung gehend interpretieren zu können. Jesus hatte davor gewarnt, weil er wusste, dass mit jeder falschen Erfüllungs-Auslegung die Gefahr steigt, dass die Ohren der Christen immer mehr abstumpfen und man insgesamt das Wachen, Beten und Bereit sein vernachlässigt.
Das ist etwa so wie mit der sogenannten „Covid Pandemie“, die in ihrer Wirkung kontraproduktiv war. Die Gefahr wird sein, dass wenn es tatsächlich mal wieder eine wirkliche Pandemie geben wird, die Menschen sich nicht mehr so schnell bewegen lassen, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, weil sie nicht mehr glauben können, dass die Warnung wirklich berechtigt ist.
Mose sagte direkt im Anschluss an unseren Vers im 5.Mose 18.15

„Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.“

Nehmen wir also ernst was Mose schon über den kommenden Propheten sagte, dass er sein würde wie er.
Dieser Prophet hat sein Volk, vergleichbar Mose, aus der Sklaverei der Sünde herausgeführt und ihnen das Land des ewigen Lebens zugänglich gemacht. Dieser Prophet ist Jesus Christus. Und er hat, wie ich schon gesagt habe, unmissverständlich deutlich gemacht, dass unsere einzige Sicherheit darin liegt, dass wir in ihm bleiben, dass wir an ihm dem wahren Weinstock sind und sein Wort tun, festhalten. Darin liegt die einzige Sicherheit wie auch immer die irdische Zukunft aussehen mag.

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26. Juli
2026
Streitet nicht! Blog-Post Bild

Streitet nicht!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Josef sprach zu seinen Brüdern: Zankt nicht auf dem Wege! 1.Mose 45,24 Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Matthäus 5,9

Die Situation, in welcher der erste Vers entstand, ist die, dass die Brüder von Josef erfahren haben, dass der Stellvertreter des Pharaos, in Wahrheit ihr Bruder Josef ist, den sie aus Neid und Missgunst in die Sklaverei verkauft hatten. Und nun müssen sie nach Hause zu ihrem betagten Vater, zu Jakob, und müssen ihm alles gestehen, sowohl, was sie damals ihrem Bruder angetan haben, als auch, was daraus geworden ist.
Die Aussichten stehen gut, dass es zu heftigen Auseinandersetzungen darüber kommen kann, wer den Kopf hinhalten muss. Wer dem Vater die Schandtat beichten muss, wer das Risiko und die mögliche Schuld auf sich nehmen muss, dass der Vater bei dieser Nachricht einen Schlaganfall, einen Herzinfarkt oder sonst womöglich tödliches erlebt.
Selten gibt es Streit darüber, wer die Verantwortung für etwas übernehmen darf. Niemand will heute noch für irgend eine negative Sache den Kopf hinhalten, selbst wenn es ganz offensichtlich das eigene Versagen ist, (vor allem in der Politik nicht).
Aber, das war schon immer so, gleich nach der Schöpfung und dem Sündenfall. Der Mann sagte: „Die Frau, die du mir gegeben hast, ist schuld.“ Und die Frau sagte: „Die Schlange, die du geschaffen hast, ist schuld.“
Am Ende ist bei uns Menschen keiner Schuld. Früher, als man noch an Gott glaubte, war der an allem schuld. Heute, wo Gott für die Leute keine Rolle mehr spielt, ist es die Familiengeschichte, sind es die Traumata, die man dort oder in der Gesellschaft, durch die Kultur, die ungerechten Strukturen, eben durch die anderen erlebt hat, schuld.
Bei Josefs Brüder gab es Rädelsführer, und es gab die Mitläufer. Und wenn sie ehrlich sind, haben sie alle Schuld, müssen alle hin stehen und bekennen. Wir haben dich belogen und betrogen und hintergangen. Du hast uns vertraut und wir haben dieses Vertrauen schmählich verraten.
Obwohl Josef sich, nach dem er sich ihnen offenbarte, nur noch freundlich ihnen gegenüber verhielt, fürchteten sich die Brüder vor ihm, nachdem ihr Vater gestorben war. Ihr Schuld drückte sie noch Jahrelang. Wahrscheinlich war auch diese gegenseitige Schuldzuweisung immer noch unter ihnen vorhanden.
Josef musste ihnen daher sagen:

»Ihr zwar, ihr hattet Böses gegen mich beabsichtigt; Gott hatte beabsichtigt, es zum Guten, damit er tue, wie es an diesem Tag ist, ein großes Volk am Leben zu erhalten.«
1.Mose 50:20

Sünde, Schuld, trennt, macht uneins, entfremdet. Und Gott will nicht, dass seine Gemeinde in Unfrieden lebt. Wenn wir für unser Versagen die Verantwortung übernehmen, es bekennen und Vergebung in Anspruch nehmen, dann wird das vermieden. Dann kann der Teufel uns nicht auseinander treiben. Daher spricht Jakobus auch davon, dass wir einander unsere Sünden bekennen sollen. Er sagt das in Verbindung mit Heilung. Manchmal stehen die seelischen Erkrankungen, Zustände des Unwohlseins, in Zusammenhang mit Schuld. Solche, die uns nicht bewusst ist, solche, die wir verdrängen, die wir uns und anderen nicht eingestehen wollen, solche, die wir anderen nicht vergeben wollen oder meinen nicht vergeben zu können.
Josef sagt, dass das negative, was er persönlich erlebte - das er nicht kleinredet - das Böse, das ihm seine Brüder angetan haben, das sie absichtlich getan hatten, am Ende unter Gottes souveräner Absicht in etwas Gutes verwandelt wurde.
Joseph ist zum Typus von Jesus Christus schlechthin geworden. Dem jungen Mann, der in die Fremde, in die Sklaverei verkauft wird, um dort zum Retter seines Volkes heranzuwachsen und heranzureifen. Jesus wurde von Gott in diese Welt gesandt, wurde zum allergeringste (also zum Sklaven), um für uns die Sünde zu tragen und für uns zu sterben, um uns aus der Sklaverei der Sünde zu befreien und somit vor dem ewigen Tod zu bewahren.
Wenn wir, die wir uns Christen nennen, wirklich verstanden haben, dass wir alle von Jesus gerettet wurden, er für jeden von uns sterben musste, dann sollte es keinen Neid, keine Missgunst, keine Geringschätzung, Überheblichkeit mehr unter uns geben. Wir sind alle begnadigte, gerechtfertigte und von neuem geborene Kinder Gottes. Wir können ohne Probleme zu unserem Versagen stehen. Wir müssen es auf niemanden schieben. Wir können anderen ihr Versagen vergeben, wenn wir davon betroffen sind, weil wir auch ihre Vergebung brauchen. Das alles ist für uns möglich, weil wir den einen für uns alle gleichermaßen gestorbenen HERRN und Erlöser haben.
Deshalb streitet nicht auf eurem Weg.

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19. Juli
2026
Der fröhliche Tausch! Blog-Post Bild

Der fröhliche Tausch!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

„Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.“ 2.Korinther 5,21

Man könnte auch übersetzen, den der Sünde nicht kannte hat er für uns zur / in (die) Sünde gemacht.
Bis zum heutigen Tag gibt es Christen, die nicht wahrhaben wollen, dass Jesus der Christus, der Messias, für unsere Sünden und unsere Schuld gelitten hat. Dass Gott Sünde nicht ungestraft sein lassen kann, dass er zornig ist über die Welt, die ihm im Großen und Ganzen den Rücken gekehrt hat, und dies immer wieder bewusst tut, bis zum heutigen Tag.
Sie sagen, ja Jesus ist für uns gestorben, weil er dadurch unsere menschliche Natur mit Gott versöhnen wollte, sie wieder zur Einheit bringen wollte. Und das hört sich seit der Zeit der frühen Christen für manche gut an. Besser als die Aussage, dass Jesus den Zorn Gottes stillen musste und wollte. Da ist ein Körnchen Wahrheit drin, Jesus starb, um uns mit Gott zu versöhnen und uns in seinen neuen Leib zu integrieren, uns zu einem Teil von ihm zu machen. Aber das wäre unmöglich, wenn unsere Schuld ungesühnt, unsere Vergehen noch nicht gerichtet worden wären. Dass wir eine neue Natur bekommen, die mit Gott kommunizieren kann, ist nur möglich, wenn das Sündenproblem und die Feindschaft mit Gott gelöst ist. Und das geschieht, nur wenn wir uns vertrauensvoll in den Tod Jesu mit hineinnehmen lassen, in dem wir an ihn glaubend, uns in seinen Tod hinein taufen lassen um mit ihm dann aufzuerstehen.
Jesus hat nicht nur unsere Sünde getragen, sondern er ist zur Sünde gemacht worden, damit die Sünde als Macht selbst gerichtet werden kann. Mit dem Tod Jesu hat sie über diejenigen, die mit Jesus gestorben sind, keine Macht mehr.
Jesu Tod war deshalb so vernichtend für die Sünde, weil er völlig sündlos war. Bis zu dem Zeitpunkt an dem er ans Kreuz genagelt wurde, hatte er keine Gemeinschaft mit der Sünde, sie war bis dahin kein Bestandteil seines Lebens. Natürlich hatte er die Sünde und ihre absolut destruktive Wirkung um sich im Leben der Menschen mit denen er zu tun hatte erlebt. Aber er hatte keine Sünde in sein Leben in sein Denken, in seine Gefühle und seine Entscheidungen hineingelassen. Er hatte ihr zu keinem Zeitpunkt seines Lebens Zutritt gegeben. Aber in dem Moment, wo er am Kreuz hing, hing die Sünde aller Menschen an ihm. Sie hüllte ihn ein und Gott der Vater musste sich von ihm abwenden, weshalb Jesus diese schmerzhafte Erfahrung machen musste, dass Gott, der Vater, ihn verlassen hatte.
Und dennoch sündigte er nicht, auch in dieser absoluten Gottverlassenheit, bat er für seine Feinde, regelte seine Familienangelegenheit, gab dem Mit-Hingerichteten einen ewigen Trost und befahl seinen Geist dem Vater an.
Die Theologie spricht von dem seligen / fröhlichen Tausch, der hier stattgefunden hat, in dem Jesu Gerechtigkeit uns zugerechnet wird und unsere Sünde Jesus zugerechnet wird und er dafür stirbt.
Manche denken, dass das ungerecht sei.
Das ist es nur dann, wenn Gott jemanden leiden lässt, der das nicht gerne und freiwillig tut, wenn er jemanden dazu verurteilt. Aber Jesu tat das, was er tat, aus Liebe zur Welt.
In Joh. 3:16 lesen wir, dass Gott die Welt so sehr oder auf diese Weise geliebt hat, in dem er seinen eigenen, einzigen Sohn gegeben hat, damit alle, die an diesen Sohn glauben, nicht in die ewige Verdammnis müssen, sondern stattdessen ewiges Leben bekommen.
Der dreieinige Gott hat die Welt geliebt, nicht nur Gott der Vater. Alle drei Personen der göttlichen Trinität liebten diese Welt und wollten ihre Menschen retten, denn sie waren einst im Bild dieses dreieinigen Gottes geschaffen worden. Gott will sein Abbild nicht verloren geben, nicht aufgeben, selbst wenn es nichts von ihm wissen will.
Daher war er sich einig, dass Jesus die Stelle des Sühneopfers einnehmen muss, damit eine Erlösung klappen kann. Damit nicht nur Schuld gesühnt, sondern die Natur des Schuldners verändert wird und er wieder, erlöst von der Herrschaft der Sünde, fähig, ohne zu sündigen, für und mit Gott leben können sollte.
Jeder, der an Jesus Christus glaubt, bekommt diese neue Natur und mit ihr auch das ewige Leben.

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12. Juli
2026
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Die Zeichen der Zeit!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. 2.Korinther 4,8

Regelmäßig und immer häufiger sind ähnliche Überschriften zu lesen
•„ARD: Radikale Christen in Deutschland · Kreuzzug von rechts
•Deutschlandfunk: Radikale Christen und die Lebensschutz-Bewegung
•Domradio: Laut Soziologin sind radikale Christen durch Vereinfachung erfolgreich "Differenzierte Positionen werden verdrängt" 
•Monitor /WDR: Radikale Christen auf dem Vormarsch?
•Spiegel TV: Radikale Christen - Hass im Namen des Herrn 
•DW: AfD und radikale Christen: Traum von anderer Gesellschaft
•ARD: Wie die AfD das Christentum für sich nutzt
•Deutschlandfunk: Die „Lebensschützer“ Wie radikale Christen die Politik beeinflussen“
In dem Artikel „Evangelikale Lobby - Wenn radikale Christen den Schnitt diktieren“ berichtet die TAZ darüber, dass Spiegel TV in oben genannten Beitrag, Teile des Betrags herausgeschnitten habe, weil es vor den Evangelikalen eingeknickt sei. Beschwerden des ICF München gegen den Beitrag, in dem die Autoren im genannten Beitrag dem ICF vorwarfen „gegen Abtreibung gehetzt“ zu haben, hatten wohl die erhoffte Wirkung. Die TAZ berichtet darüber, und schreibt:
„Das rechts-evangelikale Magazin „Idea“ hat zu der Causa den Pressesprecher der ICF befragt. Der sieht die erfolgte Löschung als Ermutigung, „auch künftig entsprechend auf eine etwaige Berichterstattung zu reagieren, wenn es notwendig“ sei. Ein Eins-zu-null gegen den kritischen Journalismus.“
IDEA ist ein evangelikales Nachrichtenmagazin, es aber als rechts zu framen, heißt es in die rechte politische Ecke zu stellen, und das ist bei vielen (leider auch bei evangelikalen Christen) dann schon rechtsradikal, weil rechts ja schon bedenklich ist.
In den Bundestagsnachrichten vom 1.6.26 ist zu lesen
Inneres — Kleine Anfrage — hib 441/2026 Christlicher Fundamentalismus mit Extremismus-Bezügen - Berlin: (hib/STO) „Mögliche Verbindungen zwischen christlichem Fundamentalismus und Rechtsextremismus in Deutschland“ thematisiert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (21/6166). Darin erkundigt sie sich unter anderem danach, welche Erkenntnisse der Bundesregierung zu Umfang, Struktur und Gefährdungspotenzial christlich-fundamentalistischer Milieus mit Bezügen zum Extremismus in Deutschland vorliegen.
Der Tagesspiegel schreibt dann zur Antwort der Regierung auf diese Anfrage:
„Religiöser Deckmantel für Extremismus: Verfassungsschutz beobachtet AfD-Kontakte von christlichen Influencern.“ Der Verfassungsschutz beobachtet Gruppen, die christliche Motive nutzen, um extremistische Ideologien zu verbreiten. Teilweise soll es Verbindungen zur AfD geben, erklärt die Bundesregierung.
Wenn man diese Überschriften und Signale sieht, dann sollte uns das bedenklich stimmen. Der Ton und die Einordnung der Christen, mit denen auch wir gemeint sind, wird rauer und schroffer.
Inhalte wie Lebensschutz, Ehe nach biblischen Maßstäben und einem entsprechenden Rollenverständnis, Erziehung entsprechend dem biblischen Menschenbild, klare Verkündigung des Evangeliums mit dem Aufruf zur radikalen Umkehr und Ausstrecken nach dementsprechend verändertem Lebensstil, sind verdächtig, rechtsradikal zu sein.
Die Staatsreligion und -ideologie der „Wokeness“ und der „Political Correctness“ verträgt es nicht, wenn ihr widersprochen wird. Widerspruch ist demokratiegefährdend. (Erkennt jemand hier ein Problem?)
Wir können nun, wie dies viele zu Coronazeiten getan haben, den Staat, entsprechend Römer 13, zur alles rechtfertigenden von Gott ja eingesetzten Institution machen, und uns willig dem unterordnen, oder für uns entscheiden: Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.
Der Staat mag unsere Steuern haben, wir halten uns an die Gesetze, wie z.B. Straßenverkehrsordnung etc.
Aber, Gott allein ist HERR meines Glaubens, meines Gewissens, meiner Werte und den daraus resultierenden Handlungen. Der dreieinige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist ist allein die Autorität, wenn es um ethisch- moralische Werte geht. Und wenn er in seinem Wort diese klar definiert, dann kann kein Staat und kein Kanzler und kein Präsident, keine Verfassung und ihre Gerichtsbarkeit von uns etwas anderes verlangen dürfen. Sie mögen es versuchen, aber als Christen beugen wir unsere Knie nur vor dem dreieinigen Gott.
Und das kann uns in die Situation bringen, von der auch Paulus schreibt:

»Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? 36 Wie geschrieben steht: "Deinetwegen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden." 37 Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.«
Röm 8:35-37

Die Bedrängnis kann von staatlicher, gesellschaftlicher und sogar religiöser Seite kommen. Ja sogar von denen, die eigentlich für uns sein sollten, die christlichen Kirchen. Aber, wir sind in dem allem weder alleine noch auf der Verliererstraße. Unser Weg ist vorgezeichnet, wir werden mit Jesus in der Ewigkeit sein, selbst wenn wir hier verfolgt werden.

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