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23. Aug.
2025
Unser Stand zu Israel! Blog-Post Bild

Unser Stand zu Israel!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir aber sind dein Volk und die Herde deiner Weide. Wir wollen dich ewig preisen, von Generation zu Generation dein Lob erzählen! Psalm 79,13

Die Diskussion um das Verhalten von Israel und seine Kriegsführung gegen die Hamas, die sich seine Auslöschung auf die Fahnen geschrieben hat, erfüllt unsere politische Diskussion. Und da stellt sich nun mal auch die Frage wie wir Christen es mit dem jüdischen Staat halten.

Wer nicht allein der ganzen Propaganda „unserer Demokraten“ folgt, sondern sich auch sonst informiert, wird feststellen, dass vieles nicht so zu sein scheint, wie es uns weiß gemacht werden soll.

Natürlich ist ein Krieg immer eine schlimme Sache, und es geschieht immer auch Unrecht. Das lässt sich nicht vermeiden, weil es immer Querschläger und Kollateralschäden gibt.

Aber bei einem Gegner, der sich hinter Kindern, Kranken, Frauen und Alten versteckt und sie als Schutzschild und Propagandamaterial missbraucht ist es schwer, keine Kollateralschäden zu haben.

Aber Israel sein Recht, sich seinen Mörder vom Hals zu halten, abzusprechen und zu meinen, mit Verhandlungen sei etwas zu erreichen, ist nicht das Vorrecht von uns Deutschen.

Manche Christen würden sagen, dass obiger Vers nicht uns Christen gehört wie der ganze Psalm nicht für uns ist, denn er ist vom und für das Volk Israel.
Aber ist das so?

Jesus sagt:

»Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.«
Johannes 10,14

Und damit meint er zunächst seine Volksgenossen, die die er in seine Nachfolge ruft, die er zu seiner Herde machen möchte und es auch tut. Zwei Verse weiter sagt er dann aber:

»Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.«
John 10:16

Und damit meint er die Heiden, aus denen er auch seine Schafe sammelt und aus beiden, Juden und Heiden wird eine Herde, eine Gemeinde.
Aber nehmen wir dann den Juden nicht Wichtiges weg?
Nein, denn sie haben genauso Anteil an der Herde, wenn sie an Jesus Glauben, wie die Heiden, also wir.
Jesus ist der Weg und die Tür über den und durch die jeder gehen muss, wenn er zu dieser Herde gehören will von der in obigem Vers und in Johannes 10 die Rede ist.
Insofern ist keiner ausgeschlossen, der diese eine Bedingung erfüllt, die Paulus dem Kerkermeister von Philippi nennt:

»Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus.«
Apg. 16:31

Das Existenzrecht Israels und seine Zukunft sind eine Frage des allgemeinen Völkerrechtes und der historischen Verpflichtung aller freien und zivilisierten Nationen der Erde.
Davon unbenommen ist die Frage, wer Gottes Volk ist, eine biblisch theologische, die das neue Testament klar beantwortet.

»Denn weder Beschneidung noch Unbeschnittensein gilt etwas, sondern eine neue Schöpfung. 16 Und so viele dieser Richtschnur folgen werden, Friede und Barmherzigkeit über sie und über das Israel Gottes!«
Gal. 6:15-16

»Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche im Fleisch Beschneidung; :29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung des Herzens, im Geist, nicht im Buchstaben. Sein Lob kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.«
Rom. 2:28+29

Aber als Christen haben wir uns immer wieder daran zu erinnern, dass unser HERR die Erfüllung der alttestamentlichen Geschichte (der Geschichte Israels) und Verheißung (für Israel) darstellt, dass ER aus dem Volk der Juden (aus Israel) kommt und aus diesem bis zum heutigen Tag auch seine Nachfolger ruft.

Foto von Süleyman Şahan: https://www.pexels.com/de-de/foto/foto-der-schafherde-2669216/

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17. Aug.
2025
Alter und Würde! Blog-Post Bild

Alter und Würde!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon. Psalm 90,10

Die Begrenztheit des menschlichen Lebens ist mehr als offensichtlich in unserem Vers. Heute ist 90 das frühere 80 und manche schaffen es noch älter zu werden. Ob das immer ein Segen ist können nur diejenigen beurteilen, die in den Genuss dieses hohen Alters kommen.
Vor kurzem war die Diskussion im Gange um eine Anwärterin auf eines der höchsten deutschen Richterämter. Darin war ein Element der Diskussion ihre Relativierung der menschlichen Würde, die eben nicht mehr grundsätzlich dem menschlichen Wesen gilt, sondern seinem ihm zugemessenen Wert, der sich je nach Lebensalter definiert. Und wenn das menschliche Wesen, ihrer Meinung nach, im Mutterleib erst allmählich oder vielleicht sogar erst ausserhalb des Mutterleibes die Menschenwürde zuerkannt wird, wie ist es dann, wenn es auf das Lebensende zugeht. Müssen wir da nicht genauso erwarten, dass je kränker umso hilfloser, desto weniger Wert und desto weniger Würde da zugemessen wird?
Da ist es dann fraglich, ob man so alt werden will, dass man ein Alter erreicht, in dem einem die Menschenwürde abgesprochen wird und man entsorgt werden kann, wie dies mit den Babies geschieht.
Der obige Vers scheint vordergründig eher pessimistisch. Aber schaut man sich den Vers im Kontext der ganzen Schrift an, so stellt man fest, dass er von Mose geschrieben wurde, der selbst 120 Jahre alt wurde. Er schreibt aber diesen Psalm über eine Generation, die in der Wüste bleibt, die dort stirbt, weil sie Gott ungehorsam war, rebellierte und die Frucht ihrer Rebellion, das Gericht nun erlebt. Denn Gott hatte gesagt, dass keiner von denen, die er aus Ägypten führte und die sich kurz vor der Landnahme gegen ihn aufgelehnt hatten, in das Land, das sie nicht einnehmen wollten, weil sie sich vor den Risiken fürchteten und es daher verschmähten, hineinkommen würden.
Mancher von unseren Zeitgenossen verschmäht das Reich Gottes, die Hoffnung auf die Ewigkeit, weil sie ihm unbekannt ist und weil sie eben auch Gehorsam gegenüber dem bedeuten würde, der der Herr dieses Reiches und dieser ewigen Zukunft ist. Und dann bleibt ihnen nur zu warten und iregendwann zu sterben. Und so viel wie möglich hier auf Erden zu erleben und nichts zu verpassen, denn für sie gibt es nur das Hier und Jetzt.
Aber unser Vers sagt: Es ist alles sehr vergänglich, es „ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fahret schnell dahin, als flögen wir davon.“
Das ist die Realität, je älter man wird, um so schneller verfliegt das Leben und alles was man geschaffen zu haben glaubt.
Man bereitet sich auf eine kleinere Wohnung vor, man will den Kindern und Enkeln nichts hinterlassen, was ihnen zur Last wird. Deshalb wird vieles, was ein halbes Leben lang wichtig schien, immer unwichtiger, bis man es in die Tonne tritt.
Vor Jahrzehnten konnte man die Alten nicht schnell genug aus dem Arbeitsleben aussortieren, jetzt sollen sie möglichst bis zu ihrem Ableben arbeiten, weil sie sonst den immer weniger werdenden Arbeitenden auf der immer leerer werdenden Tasche liegen.
Es ist also ein Kreuz mit dem alt werden, auch wenn man daran denkt, dass nach einem langen Arbeitsleben noch nicht mal mehr die Hälfte des Lohnes als Rente übrig bleibt, von der man dann noch die Krankenkassenbeiträge und die auf die Rente entfallende Steuer abdrücken darf. Für viele ist es zu viel zum Sterben und zu wenig zum Leben.
Wer will da dann noch lange leben?
Paulus sagt:

»Christus möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung.«
Philipper 3,10

Das ist in all dem, was wir übers Alter sagen können, die einzige Komponente, die nur Christen haben. Sie kennen Christus, der von den Toten auferstanden ist und damit deutlich gemacht hat, dass das irdische Leben eben nicht das Einzige ist, das es gibt. Und Jesus Christus lädt uns ein in seine Fußstapfen zu treten, mit ihm zu sterben und mit ihm in einem Zustand ewig zu leben, der über all das, was wir hier an Schönem und Begehrenswerten erleben, unendlich weit hinaus geht.
Er will uns ein Leben in der Ewigkeit schenken, in dem wir uns keine Sorgen um den nächsten Tag machen müssen, uns kein Leid, kein Schmerz, kein Geschrei, kein Tod, keine Krankheit mehr schrecken. Ein Leben in der ewigen Gemeinschaft mit dem Gott, der uns erschaffen hat und uns deshalb am besten kennt, dem wir nicht fremd sind und der uns nicht fremd sein wird.
Er hat uns mit einer ewigen Würde ausgestattet, die uns nicht genommen werden kann, denn er hat uns geschaffen und er hat uns mit seinem eigenen Blut erlöst.
Wenn wir das begriffen haben und ergreifen, dann kann uns hier die zunehmende menschliche Kälte und Lieblosigkeit, die brutale Rechnerei über die Rentabilität menschlichen Lebens nicht mehr schrecken.
Aber wehe denen, die Gott in solchem Denken und Tun antrifft, die nicht Buße tun, bevor Jesus Christus ihrem Leben ein Ende macht oder wieder kommt.

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10. Aug.
2025
Was wäre, wenn die Christen das lebten? Blog-Post Bild

Was wäre, wenn die Christen das lebten?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Epheser 5,8b.9

Die Hälfte der Menschen in Deutschland zählt sich noch zu den christlichen Kirchen. Die Zahl ist schnell sinkend. Vor nicht all zu langer Zeit waren es noch 2/3. Aber viele Menschen wollen mit dieser Form des Christseins, oder überhaupt des Glaubens nichts mehr zu tun haben. Und wen wundert’s. Wenn die großen christlichen Kirchen schon mit zum Motor des Zeitgeistes geworden sind, um ja nicht zu den ewig Gestrigen zu gehören. Und leider hecheln ihnen viele Freikirchen und freikirchlichen Verbände hinterher.
Die ersten Christen wussten, dass sie sich in Opposition zum „Zeitgeist“, oder zum „Geist dieser Welt“ befanden und es kümmerte sie nur insofern, als dass sie auf keinen Fall von diesem in irgend einer Weise von ihrem Weg mit Christus hinweg verführt werden wollten.
Paulus gebraucht hier den Begriff „Kinder des Lichts“ im Sinne von Kinder des aus der ewigen Herrlichkeit Fleisch gewordenen Gottes Sohnes, des Lichtes das in die Welt kam, um jeden Menschen zu erleuchten, in ihm zum Licht zu werden, so wie es im Johannesevangelium im 1. Kapitel zu lesen ist. Es gibt dazu den gegensätzlichen Begriff „Kinder der Finsternis“

»Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts.«
Epheser 5:8

»Denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.«
Thessalonicher 5:5

Leider kennen viele sogenannten Christen diesen Unterschied nicht. Sie sind und leben immer noch als Kinder der Finsternis. Denn die Kindertaufe hat an ihnen nichts bewirkt. Wie könnte sie auch? Nur der an Jesus zum Glauben gekommene kann auch im Glauben die Taufe empfangen. Kinder können das nicht, weshalb sie unveränderte aber zu „Christen“ umgelabelte Menschkinder sind. Das Ergebnis davon ist, dass der normale „nicht von neuem geborene Kirchenzugehörige“ sich so verhält, wie alle anderen Menschen auch.

Und dann wird es den Wiedergeborenen (die es hier und da noch gibt) von diesen auch noch schwer gemacht, als Kinder des Lichtes zu leben. Davon schreibt schon Paulus und ermahnt die Christen in Ephesus:

„Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder! 2 Und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch! 3 Unzucht (Hurerei, Prostitution) aber und alle Unreinheit oder Habsucht sollen nicht einmal unter euch genannt werden, wie es Heiligen geziemt; 4 auch Unanständigkeit und albernes Geschwätz und Witzelei, die sich nicht geziemen, statt dessen aber Danksagung. 5 Denn dies sollt ihr wissen und erkennen, daß kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger - er ist ein Götzendiener - ein Erbteil hat in dem Reich Christi und Gottes. 6 Niemand verführe euch mit leeren Worten! Denn dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. 7 Seid also nicht ihre Mitteilhaber!“
Eph. 5:1-7

Was wäre, wenn nur die Wahrheit gesprochen würde und nur nach Gottes Ordnungen gelebt würde?

Und mit Wahrheit meine ich zunächst nicht den philosophischen Begriff. Ich meine nur einfach, dass das, was man sagt, wirklich wahr ist. Dass das, was man als Absicht erklärt wirklich wahr ist und nicht schon die Absichtserklärung eine Lüge, hinter der man das versteckt, was man wirklich plant. Wie dies bei unseren Politikern vor der letzten Wahl war und dann in unverschämter Weise sofort nach der Wahl dann offenbar wurde. Und das auch noch von Politikern, die der Partei mit dem „C“ für „christlich“ vorstehen.

Dort wurde uns allen, auch denen für die das „C“ noch etwas bedeutet, vorgeführt, wie hohl und bedeutungslos das „C“ geworden ist.

Wenn wir nicht wollen, dass es auch bei uns so bedeutungslos wird, dann ist es an der Zeit, dass wir, die wir bekennen, dass Jesus unser ganzes Leben, unser Denken, unser Fühlen und Handeln bestimmen soll, also solche leben. Und dass wir uns bewusst werden, dass wir uns in Opposition zu dem herrschenden Zeitgeist befinden und uns dessen nicht schämen müssen und dürfen.

Foto von Garon Piceli: https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-die-weisses-oberteil-tragt-852793/

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03. Aug.
2025
Was kann es Besseres geben? Blog-Post Bild

Was kann es Besseres geben?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Epheser 2,19

In der letzten Kolumne haben wir gesehen, dass wir als an Jesus, den Messias Gottes, den Sohn Gottes Gläubige zum „Israel Gottes“ gehören.
Paulus definiert unseren Status als solche Angehörige des „Israel Gottes“ im Epheserbrief noch weiter. Die ersten zwei Kapitel des Epheserbriefes allein sind dem gewidmet aufzuzeigen, was wir alles in Jesus sind und haben. Hier in unserem Vers wird deutlich, dass Christen sich nicht als „second class“ Gotteskinder sehen müssen, die nur deshalb dabei sind, weil halt ein Teil der Juden Jesus nicht als Messias haben wollten. Wir sind nicht die „Ersatzmannschaft“ die nur deshalb zum Zug kommt, weil die „erste Mannschaft nicht konnte oder nicht wollte“.
Wir sind nicht Gäste, die halt wieder verschwinden müssen, wenn es zum Eigentlichen geht. Nein wir sind Mitbürger mit den schon gelebt habenden Heiligen und Hausgenossen Gottes. Wir gehören zu seinem Haushalt, wo es keinen Unterschied gibt.
Deshalb macht Paulus auch deutlich, dass wir deshalb auch Miterben sind. Wir sind „zu allen Teilen gleichberechtigte Erben dessen, was Gott seinem Volk verheißen hat.
Er hat seinem Volk eine Zukunft verheißen, die dem ursprünglichen Paradies in nichts nachstehen wird. Ja in der Offenbarung verheißt er einen Ort, an dem er mit seinem Israel, seiner Braut, seiner Gemeinde zusammen sein wird für alle Ewigkeit und dass es in seiner Gegenwart kein Leid, kein Geschrei, keinen Schmerz und keinen Tod mehr geben wird, wie wir dies auf dieser Erde, in dieser von ihm geschaffenen, aber auch von ihm abgefallenen Welt kennen.
Es wird keine Lüge, kein Betrug, keine Hinterhältigkeit, keine Unterdrückung, keine Unfreiheit, keine zum höchsten Gut erhobene Unmoral, keinen Neid und keine Selbstsucht, keinen Dünkel und keinen Minderwert geben und was uns sonst noch bedrückendes und schmerzliches einfallen mag.
Wenn man die Welt sieht, wie sie ist, und nicht wie man sie gerne haben möchte, dann stellt man fest: Es gibt eigentlich keinen Grund nicht in dieser gerade beschriebenen Welt Gottes sein zu wollen. Allein der satanische Hass auf Gott und seine für uns vorgesehene Zukunft kann uns abhalten in diese Welt kommen zu wollen. Aber manchmal ist uns nicht bewusst, wie sehr wir, ohne es zu wissen, von diesem Hass auf alles was den wahren, lebendigen Gott betrifft, geimpft und von ihm beherrscht sind. Erst wenn Jesus unser Herr und Erlöser wird, begreifen wir, wie sehr wir auf dem Holzweg waren, und doch nicht den Weg des Holzes, des Kreuzes erkannt haben.
Die heutige Generation und Gesellschaft meint, es sei töricht an Gott zu glauben. Aber schon vor 3000 Jahren erkannten die Menschen, die nicht weniger gebildet und intelligent waren als unsere sich völlig selbst überschätzenden Zeitgenossen:

»Der Tor spricht in seinem Herzen: «Es ist kein Gott!» Sie haben Verderben angerichtet, sie tun abscheuliche Taten; da ist keiner, der Gutes tut.«
Psalm 14:1

Dieselbe Aussage findet sich in Psalm 53

»2 Der Tor spricht in seinem Herzen: «Es ist kein Gott!» Sie haben Verderben angerichtet und abscheuliches Unrecht geübt; da ist keiner, der Gutes tut.«
Psalmen 53:2 

So lange alles Gut geht scheinen sie recht zu haben. Da scheint kein Gott zu sein, den es kümmern könnte. Aber ...

»…  3 Gott hat vom Himmel herabgeschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da ist, einer, der Gott sucht.«

Gott ist es nicht egal, wie wir leben, was wir tun. Sein Urteil ist, über alle Generationen hinweg, das gleiche:

»4 Alle sind abgewichen, sie sind alle verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.«

Und dann taucht tatsächlich die Frage auf:

»5 Haben denn keine Erkenntnis, die Böses tun, die mein Volk fressen, als äßen sie Brot?«

Gott rufen sie nicht an.

Gottlosigkeit, wie wir sie heute Tag-täglich ihre Wirksamkeit entwickeln sehen, hat immer Konsequenzen. Öffentlicher Lug und Betrug, von Führern und Leitern des Staates kann nicht ohne Folgen bleiben. Deshalb lesen wir dann auch:

»6 Da überfiel sie Schrecken, ohne daß ein Schrecken da war; denn Gott hat zerstreut die Gebeine dessen, der dich bedrängt. Du hast sie zuschanden werden lassen, denn Gott hat sie verworfen.«

Der Schrecken ist auf den Verantwortlichen und noch viel mehr ihre mit Händen zu greifende Orientierungslosigkeit. Dementsprechend ist ihr Handeln ohne jede Sinnhaftigkeit und Logik. So kann eigentlich nur ein völlig Verblendeter und Irregeleiteter handeln. Aber sie sehen es nicht oder wollen es nicht sehen.
Lassen wir uns also von diesen blinden Blindenleitern nicht verführen und davon abhalten, auf die Hoffnung des ewigen Lebens mit Zuversicht zuzugehen, da wir die Gewissheit, Gottes Kinder zu sein, schon durch den Heiligen Geist in uns bezeugt haben.

Foto von AS Photography: https://www.pexels.com/de-de/foto/schwarzer-schlussel-am-schlusselloch-101808/

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27. Juli
2025
Was kümmert uns Israel? Blog-Post Bild

Was kümmert uns Israel?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja 43,1

In unseren Tagen wird, wie schon langen nicht mehr, über Israel und sein Handeln diskutiert und man kann sich nicht einigen. Für manche ist es inzwischen die Ausgeburt des Bösen schlechthin, weil es radikal gegen die Hamas vorgeht. Für die Anderen ist es das Volk Gottes, das jedes Recht dazu hat, so zu handeln, wie es handelt.
Was ist da richtig? Und was sollen wir als Christen dazu sagen?
Für manche spielt der wiedererstandene Staat Israel keine Rolle, weil für sie fest steht, dass das keine heilsgeschichtliche Bedeutung mehr hat. Für andere ist dies das große prophetische Zeichen vor der großen Trübsal der Entrückung der Gemeinde, der Wiederkunft Christi und der Verwirklichung des Tausendjährigen Reiches hier auf Erden.
Manche Deutsche zucken bei der Nennung „des Tausendjährigen Reiches“ zusammen und erinnern sich wie kurz, der letzte Versuch des „tausendjährigen Reiches“ tatsächlich gedauert hat.
Unser Bibelvers steht in Jesaja 43 und wer das Kapitel ganz lies, wird feststellen, dass es mit der Erlösung Israels beginnt und mit der Preisgabe von Israel endet. „Ja was ist nun“, wird sich mancher fragen, „weiß Gott nicht was er will?“
Einmal sagt er, dass er es erlöst hat und ein anderes Mal, dass er es der Vernichtung hingegeben hat. Was stimmt nun?
Beides stimmt und Paulus löst das Rätsel auf im Römerbrief. Dort sagt er deutlich, dass nicht alle, die dem Namen nach Israel sind, es auch aus Gottes Perspektive sind. Sie sind es nur insofern, als sie den Glauben Abrahams teilen. Und er sagt insofern können auch andere die den Glauben Abrahams teilen, selbst wenn sie nicht zum ethnischen Israel gehören, zum „Israel Gottes“ dazukommen und dazugehören.
Und das ist dann keine „Substitutionstheologie“, sondern eine „Kontinuitätstheologie“ die den Gedanken des alten Testaments weiter führt, dass nicht alle die ethnisch zu Israel gehört haben, auch wirklich die „Versammlung Gottes“ waren, wie dies ja in der Geschichte Israels über 1500 Jahre hinweg, bis zum neuen Testament, deutlich belegt ist in der Heiligen Schrift.
Paulus warnt uns im selben Römerbrief, dass wir, nur weil wir in den Weinstock, der Jesus Christus, der Nachkomme Abrahams, Isaak, Jakobs und Davids ist, eingepfropft sind, meinen sollen, dass wir sicher davor sind, nicht ebenso abgehauen zu werden, wie die ethnischen Israeliten, die ihren Gott verworfen hatten.
Wir sind nur insofern in diesem Weinstock, insofern wir den Glauben Abrahams haben, der glaubte, dass Gott aus den Toten einen Sohn erwecken kann, der Gott vertrauten, dass er nicht aus Werken, sondern nur aus Gnade gerettet ist. Der auf den Tag des Messias wartete und hoffte. Wir sind nur insofern Teil des Israels Gottes, insofern wir unsere ganze Hoffnung und Existenz allein in Jesus Christus, dem menschgewordenen Gottessohn haben und er allein Grundlage unseres Heils ist.
Wenn wir diesen Jesus verwerfen, haben wir möglicherweise den Namen, dass wir Christen sind, aber sind es nicht, und damit sind wir genauso dran, wie das Israel, das Jesus als Messias verworfen hat und bis zum heutigen Tat leugnet.
Wir haben keine andere Hoffnung und keine andere Sicherheit als die in Jesus Christus. Das gilt für uns als „Heiden“ wie auch für die „Juden“. Der wiedererstandene Staat Israel ist die Erfüllung einer Prophetie von Jesus, der sagte, dass dieses Geschlecht nicht vergehen wird, bis das all seine Aussagen über die Endzeit erfüllt sind. Wer aber mehr von diesem wiedererstandenen Staat erwartet als dies, steht in der Gefahr von dem Statement Jesu „Es ist vollbracht“ wegzunehmen.
Jesus hat alles, was zum Heil notwendig ist am Kreuz vollbracht. Nichts was wir selbst tun könnten, kann da etwas ändern. Gottes ganzer Segen kommt allein durch Jesus Christus zu uns und zu allen Völkern, nicht dadurch, dass wir irgend etwas für den Staat Israel tun, oder dass wir in Israel Bäume pflanzen lassen oder sonstige wohlgemeinte Aktionen.
Das bedeutet nicht, dass hier das Existenz- und Selbstverteidigungsrecht Israels in irgend einer Weise in Abrede gestellt werden soll. Israel hat das Recht auf einen eigenen Staat wie jedes andere Volk, wenn es dies will. Und es hat ein historisches Recht auf diesen Staat auf dem Land, auf dem der Staat jetzt existiert, da es, historisch bezeugt, vor allen anderen Anspruch anmeldenden, dort war, bevor es vertrieben wurde.

Foto von cottonbro studio: https://www.pexels.com/de-de/foto/flagge-stillleben-horizontal-israel-4033852/

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