Unser Stand zu Israel!
veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen
Wir aber sind dein Volk und die Herde deiner Weide. Wir wollen dich ewig preisen, von Generation zu Generation dein Lob erzählen! Psalm 79,13
Die Diskussion um das Verhalten von Israel und seine Kriegsführung gegen die Hamas, die sich seine Auslöschung auf die Fahnen geschrieben hat, erfüllt unsere politische Diskussion. Und da stellt sich nun mal auch die Frage wie wir Christen es mit dem jüdischen Staat halten.
Wer nicht allein der ganzen Propaganda „unserer Demokraten“ folgt, sondern sich auch sonst informiert, wird feststellen, dass vieles nicht so zu sein scheint, wie es uns weiß gemacht werden soll.
Natürlich ist ein Krieg immer eine schlimme Sache, und es geschieht immer auch Unrecht. Das lässt sich nicht vermeiden, weil es immer Querschläger und Kollateralschäden gibt.
Aber bei einem Gegner, der sich hinter Kindern, Kranken, Frauen und Alten versteckt und sie als Schutzschild und Propagandamaterial missbraucht ist es schwer, keine Kollateralschäden zu haben.
Aber Israel sein Recht, sich seinen Mörder vom Hals zu halten, abzusprechen und zu meinen, mit Verhandlungen sei etwas zu erreichen, ist nicht das Vorrecht von uns Deutschen.
Manche Christen würden sagen, dass obiger Vers nicht uns Christen gehört wie der ganze Psalm nicht für uns ist, denn er ist vom und für das Volk Israel.
Aber ist das so?
Jesus sagt:
»Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.«
Johannes 10,14
Und damit meint er zunächst seine Volksgenossen, die die er in seine Nachfolge ruft, die er zu seiner Herde machen möchte und es auch tut. Zwei Verse weiter sagt er dann aber:
»Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.«
John 10:16
Und damit meint er die Heiden, aus denen er auch seine Schafe sammelt und aus beiden, Juden und Heiden wird eine Herde, eine Gemeinde.
Aber nehmen wir dann den Juden nicht Wichtiges weg?
Nein, denn sie haben genauso Anteil an der Herde, wenn sie an Jesus Glauben, wie die Heiden, also wir.
Jesus ist der Weg und die Tür über den und durch die jeder gehen muss, wenn er zu dieser Herde gehören will von der in obigem Vers und in Johannes 10 die Rede ist.
Insofern ist keiner ausgeschlossen, der diese eine Bedingung erfüllt, die Paulus dem Kerkermeister von Philippi nennt:
»Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus.«
Apg. 16:31
Das Existenzrecht Israels und seine Zukunft sind eine Frage des allgemeinen Völkerrechtes und der historischen Verpflichtung aller freien und zivilisierten Nationen der Erde.
Davon unbenommen ist die Frage, wer Gottes Volk ist, eine biblisch theologische, die das neue Testament klar beantwortet.
»Denn weder Beschneidung noch Unbeschnittensein gilt etwas, sondern eine neue Schöpfung. 16 Und so viele dieser Richtschnur folgen werden, Friede und Barmherzigkeit über sie und über das Israel Gottes!«
Gal. 6:15-16
»Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche im Fleisch Beschneidung; :29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung des Herzens, im Geist, nicht im Buchstaben. Sein Lob kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.«
Rom. 2:28+29
Aber als Christen haben wir uns immer wieder daran zu erinnern, dass unser HERR die Erfüllung der alttestamentlichen Geschichte (der Geschichte Israels) und Verheißung (für Israel) darstellt, dass ER aus dem Volk der Juden (aus Israel) kommt und aus diesem bis zum heutigen Tag auch seine Nachfolger ruft.
Foto von Süleyman Şahan: https://www.pexels.com/de-de/foto/foto-der-schafherde-2669216/Weiterlesen