Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
27. Juli
2025
Was kümmert uns Israel? Blog-Post Bild

Was kümmert uns Israel?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja 43,1

In unseren Tagen wird, wie schon langen nicht mehr, über Israel und sein Handeln diskutiert und man kann sich nicht einigen. Für manche ist es inzwischen die Ausgeburt des Bösen schlechthin, weil es radikal gegen die Hamas vorgeht. Für die Anderen ist es das Volk Gottes, das jedes Recht dazu hat, so zu handeln, wie es handelt.
Was ist da richtig? Und was sollen wir als Christen dazu sagen?
Für manche spielt der wiedererstandene Staat Israel keine Rolle, weil für sie fest steht, dass das keine heilsgeschichtliche Bedeutung mehr hat. Für andere ist dies das große prophetische Zeichen vor der großen Trübsal der Entrückung der Gemeinde, der Wiederkunft Christi und der Verwirklichung des Tausendjährigen Reiches hier auf Erden.
Manche Deutsche zucken bei der Nennung „des Tausendjährigen Reiches“ zusammen und erinnern sich wie kurz, der letzte Versuch des „tausendjährigen Reiches“ tatsächlich gedauert hat.
Unser Bibelvers steht in Jesaja 43 und wer das Kapitel ganz lies, wird feststellen, dass es mit der Erlösung Israels beginnt und mit der Preisgabe von Israel endet. „Ja was ist nun“, wird sich mancher fragen, „weiß Gott nicht was er will?“
Einmal sagt er, dass er es erlöst hat und ein anderes Mal, dass er es der Vernichtung hingegeben hat. Was stimmt nun?
Beides stimmt und Paulus löst das Rätsel auf im Römerbrief. Dort sagt er deutlich, dass nicht alle, die dem Namen nach Israel sind, es auch aus Gottes Perspektive sind. Sie sind es nur insofern, als sie den Glauben Abrahams teilen. Und er sagt insofern können auch andere die den Glauben Abrahams teilen, selbst wenn sie nicht zum ethnischen Israel gehören, zum „Israel Gottes“ dazukommen und dazugehören.
Und das ist dann keine „Substitutionstheologie“, sondern eine „Kontinuitätstheologie“ die den Gedanken des alten Testaments weiter führt, dass nicht alle die ethnisch zu Israel gehört haben, auch wirklich die „Versammlung Gottes“ waren, wie dies ja in der Geschichte Israels über 1500 Jahre hinweg, bis zum neuen Testament, deutlich belegt ist in der Heiligen Schrift.
Paulus warnt uns im selben Römerbrief, dass wir, nur weil wir in den Weinstock, der Jesus Christus, der Nachkomme Abrahams, Isaak, Jakobs und Davids ist, eingepfropft sind, meinen sollen, dass wir sicher davor sind, nicht ebenso abgehauen zu werden, wie die ethnischen Israeliten, die ihren Gott verworfen hatten.
Wir sind nur insofern in diesem Weinstock, insofern wir den Glauben Abrahams haben, der glaubte, dass Gott aus den Toten einen Sohn erwecken kann, der Gott vertrauten, dass er nicht aus Werken, sondern nur aus Gnade gerettet ist. Der auf den Tag des Messias wartete und hoffte. Wir sind nur insofern Teil des Israels Gottes, insofern wir unsere ganze Hoffnung und Existenz allein in Jesus Christus, dem menschgewordenen Gottessohn haben und er allein Grundlage unseres Heils ist.
Wenn wir diesen Jesus verwerfen, haben wir möglicherweise den Namen, dass wir Christen sind, aber sind es nicht, und damit sind wir genauso dran, wie das Israel, das Jesus als Messias verworfen hat und bis zum heutigen Tat leugnet.
Wir haben keine andere Hoffnung und keine andere Sicherheit als die in Jesus Christus. Das gilt für uns als „Heiden“ wie auch für die „Juden“. Der wiedererstandene Staat Israel ist die Erfüllung einer Prophetie von Jesus, der sagte, dass dieses Geschlecht nicht vergehen wird, bis das all seine Aussagen über die Endzeit erfüllt sind. Wer aber mehr von diesem wiedererstandenen Staat erwartet als dies, steht in der Gefahr von dem Statement Jesu „Es ist vollbracht“ wegzunehmen.
Jesus hat alles, was zum Heil notwendig ist am Kreuz vollbracht. Nichts was wir selbst tun könnten, kann da etwas ändern. Gottes ganzer Segen kommt allein durch Jesus Christus zu uns und zu allen Völkern, nicht dadurch, dass wir irgend etwas für den Staat Israel tun, oder dass wir in Israel Bäume pflanzen lassen oder sonstige wohlgemeinte Aktionen.
Das bedeutet nicht, dass hier das Existenz- und Selbstverteidigungsrecht Israels in irgend einer Weise in Abrede gestellt werden soll. Israel hat das Recht auf einen eigenen Staat wie jedes andere Volk, wenn es dies will. Und es hat ein historisches Recht auf diesen Staat auf dem Land, auf dem der Staat jetzt existiert, da es, historisch bezeugt, vor allen anderen Anspruch anmeldenden, dort war, bevor es vertrieben wurde.

Foto von cottonbro studio: https://www.pexels.com/de-de/foto/flagge-stillleben-horizontal-israel-4033852/

Weiterlesen
20. Juli
2025
Was ist eigentlich ein Christ? Blog-Post Bild

Was ist eigentlich ein Christ?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du bist ja doch unter uns, HERR, und wir heißen nach deinem Namen; verlass uns nicht! Jeremia 14,9 In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt. Apostelgeschichte 11,26

Beide unserer obigen Bibelverse haben damit zu tun, dass eine Gruppe von Menschen nach dem biblischen Gott benannt wurden.
Der erste Vers hat damit zu tun, dass Israel deshalb Israel heißt, weil sein Erzvater Jakob, von Gott den Namen Israel bekommen hatte. Israel bedeutet „der mit Gott kämpft hat“ denn nach dem Jakob in der Nacht am Jabbok mit einem Mann kämpfte und sie voneinander ließen sagte dieser, dass Jakob mit Gott gekämpft habe.
Manche Menschen kämpfen, ohne es zu wissen, mit Gott. Sie kämpfen gegen ihn, in dem sie ihn ablehnen, ignorieren, oder ihn für sich umdeuten. Andere kämpfen mit ihrer Situation, mit dem, was ihnen widerfährt und wissen nicht, dass Gott sie in dieser Situation anhalten will. Dass er sie stoppen will, wie er das bei Bileam und dessen Esel tat, der nicht weiter gehen wollte, weil der unsichtbare Engel Gottes ihm den Weg versperrte.
Jakob kämpft mit einem Mann, den er nicht kennt. Als dieser sich ihm zu erkennen gibt, merkt er in welcher Gefahr er eigentlich schwebte. Und ist dankbar, dass Gott ihn am Leben gelassen hat. Denn er wusste, dass eigentlich niemand Gott sehen kann und am Leben bleiben kann.
Aber in Jesus wurde Gott sichtbar und greifbar. So greifbar, dass die Menschen Jesus, wenn er unterwegs war, berühren wollten, um von ihm geheilt zu werden.
Jakob blieb am Leben und sagt: Meine Seele ist gerettet worden. Damals bedeutete das, dass er am Leben blieb. Aber im übertragenen Sinn wird unsere Seele tatsächlich gerettet, wenn wir mit dem lebendigen Gott, Jesus Christus in Kontakt kommen und uns von ihm retten lassen.
Die Menschen, denen das passierte, die von Jesus gerettet wurden und dann an Jesus den Sohn Gottes glaubend von diesem erzählten wurden von ihren Zeitgenossen als Christianoi als „des Christus“ beschimpft. Für die Jesusnachfolger wurde das Schimpfwort zu einem Ehrentitel. Damit ist jeder der Jesus als dem Messias, dem gesalbten Gottessohn nachfolgt ein Christ, woher er auch ursprünglich kommen mag.
Ein Christ ist also nicht jemand, der als Kind in einer Kirche getauft wurde, sondern einer, der Jesus als Herrn und Erlöser, als Retter und Heiland angenommen hat, und ihm im Gehorsam und zu seiner Ehre nachfolgend, für ihn leben will. Oder mit anderen Worten: Ein Christ ist jemand, dem der souveräne Gott begegnet ist, der ihn berührt hat und ihm neues Leben und Vergebung geschenkt hat, und der ihn zu einem Leben in der Hingabe und Heiligkeit der Jesusnachfolge eingeladen hat und welcher der Einladung folgt bis zu seinem Lebensende.
Und da liegt der Hund der westlichen Welt, des sogenannten christlichen Abendlandes, begraben. Dass wir den Namen haben, dass wir Christen sind, aber es nicht sind. Die Kirchen sind voll von als Kinder besprenkelten Heiden, die weder eine Beziehung zum biblischen Gott haben noch eine solche haben wollen.
Deshalb leben diese sogenannten Christen auch nicht als Jesusnachfolger, sondern wie ihre nicht besprenkelten Zeitgenossen als praktizierende Heiden.
Ihre Religion ist in unserer Zeit die Verehrung des Selbst.
Und diese Religiosität ist deshalb möglich, weil wir trotz allem in einer Zeit ungeheuren Reichtums leben. Selbst der Ärmste lebt in einem Luxus, von dem frühere Generationen keine Ahnung hatten, dass es diesen überhaupt gibt. Nicht einmal Könige verfügten über den Luxus von Strom, fließend Wasser, Heizung, Klimageräte, Fahrzeuge wie heute die meisten genießen können.
Deshalb brauchen wir scheinbar niemanden und genügen uns selbst, und wir suchen die Selbstverherrlichung in den sozialen Medien, den Ruhm und die Ehre, für die wir hart arbeiten und sei es nur an der Playstation.
Unser Land verelendet, weil wir unsere christlichen Wurzeln und Grundlagen nicht mehr kennen und leben. Weil unsere Kirchen nicht mehr die Kirchen Jesu Christi, des für uns gestorbenen und auferstandenen Gottessohnes sind, sondern die Kirchen des Selbst, die Kirchen der Selbstverwirklichung, der Selbstaktualisierung. Die Kirchen, in denen jeder Form des Zeitgeistes gehuldigt wird, die es nur geben mag, aber aus denen der Heilige Geist schon lange ausgezogen ist, wie dies die Herrlichkeit Gottes im Jahre 587 v.Chr. tat, als sie zuerst aus dem Tempel und dann aus Jerusalem auszog und dann Jerusalem den Babyloniern preisgegeben war und erobert und zerstört wurde. Und es ist leider anzunehmen, dass den Ländern, in denen die Kirchen von Gott verlassen sind, dasselbe heute passiert, wenn es nicht zu einer Erweckung und Erneuerung hin zum biblischen Gott kommt.

Weiterlesen
13. Juli
2025
Ich kümmere mich nur noch um meinen Kram!? Blog-Post Bild

Ich kümmere mich nur noch um meinen Kram!?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen. Gal.6:2

Manche Zeitgenossen haben so die Nase voll. Man kann nicht mehr wirklich seine Meinung sagen. Oder wenn man sie sagt, braucht man eine Menge Geld und einen guten Anwalt. Selbst dann, wenn man denkt, da kann man nicht schweigen, haben die Vielzahl von Strafanzeigen gegen Leute, die es gewagt haben, Politiker zu verspotten, infrage zu Stellen, in Zweifel zu ziehen, den Menschen den Mut genommen, etwas zu sagen. Und wenn sie es tun, dann nur noch unter vorgehaltener Hand. Und das im sprichwörtlichen Sinne, damit man nicht irgendwann ein Video von sich sieht, auf dem Lippenleser dann das nicht gehörte doch übersetzen können.
Aber als Christen können wir uns nicht nur um unseren eigenen Kram kümmern. Wir sind herausgefordert einander zu tragen, Anteil am Schicksal, an der Last des Anderen zu nehmen. Und der Kontext, in dem dieser obige Vers steht, macht deutlich, dass es da auch um Schuld geht. Es geht um Fehltritte, Sünde, Abstürze. Die geistlich gesonnenen sollen den, der in Schuld geraten ist, der von einem Fehltritt ereilt, wurde zurecht bringen.
In dem „zurecht bringen“ steckt das Wort Recht, oder richtig. Das Problem ist heute, dass nicht immer das was Recht ist, auch richtig ist. Die Kinder mit Pubertätsblockern vollzustopfen mag nach dem Recht erlaubt sein, sie an den Genitalien zu verstümmeln möglich sein. Aber das, was in dieser Gesellschaft inzwischen Recht ist, wird dadurch dennoch nicht richtig.
Da könnte mancher sagen: „Was gehts mich an, sollen die doch tun, was sie wollen.“ Aber was machen wir, wenn eines Tages eines unserer Kinder oder Enkelkinder nach Hause kommt und von der LGBTQXYZ-Lobby gehirngewaschen den Wunsch nach einer Transition äußert? Ist das dann auch seine Sache und uns geht es nichts an?
„Ja, wenns dann so weit kommt, dann müssen wir sie halt tragen, so steht’s ja in unserem obigen Vers,“ mögen dann andere sagen. Ja das mag die extreme Konsequenz sein, dass wir die erwachsenen Kinder nicht davon abhalten können, wenn sie das partout wollen. Und dann müssen wir sie tragen, wenn sie zwar ihren Willen aber nicht ihr Glück darin gefunden haben.
Dennoch stellt sich die Frage: Müssen wir zu allem Ja und Amen sagen? Oder vielleicht sogar unsere Theologie hin „zur Theologie der Vielfalt“ anpassen, wenn es dann so weit kommt, wie das die Katholische Kirche in Hamburg und die evangelische Kirche sowieso tut.
Vielleicht ist es bald an der Zeit, dass wir um der Kinder und Jugendlichen Willen unseren Mund aufmachen. Man kann das via Petitionen immer noch in unserem Land. Auch wenn man fürchten muss, dass uns diese irgendwann vom Geheimdienst und Staatsanwaltschaften unter die Nase gerieben werden, wenn auch diese nicht mehr statthaft sind.
"Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht" ist ein Zitat, das oft Bertolt Brecht zugeschrieben wird. Tatsächlich stammt es wohl von Papst Leo XIII. Dem offensichtlichen Vorbild des jetzigen Papstes Leo XIV.
In der Coronazeit wurden alle Menschen Zeugen, wie Grundrechte ausgesetzt wurden und das Bestehen auf ihnen zu Unrecht wurde. So schnell kann es kommen, dass Recht zu Unrecht wird.
Es kann sein, dass die Zeit zum Widerstand schneller kommt, als wir uns das vorstellen. Und damit es ganz klar ist. Der Widerstand ist für Christen nur im Sinne des neuen Testamentes möglich. Indem wir das Evangelium lauter predigen, die Wahrheit der heiligen Schrift unverschämt bekennen, und zur Schöpfungsordnung stehen, wie dies die Christen auch in und zu allen Zeiten der Verfolgung immer wieder heldenhaft taten.

Deswegen erdulde ich alles um der Auserwählten willen, damit auch sie die Rettung, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit erlangen. Das Wort ist gewiß. Denn wenn wir mitgestorben sind, werden wir auch mitleben; wenn wir ausharren, werden wir auch mitherrschen; wenn wir verleugnen, wird auch er uns verleugnen; wenn wir untreu sind - er bleibt treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
2. Timotheus 2: 10-13

Weiterlesen
06. Juli
2025
Bist du unten angekommen? Blog-Post Bild

Bist du unten angekommen?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Jesus sagt: „Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ Luk 19:10

Gelegentlich hört man den Begriff „failed state“, das bedeutet, dass ein Staat völlig zugrunde gegangen ist, dass sich keinerlei staatstragenden Institutionen mehr erkennen lassen und dass Gesetzlosigkeit herrscht.
Manche Staaten, auch im Westen, sind auf dem Weg dahin, weil sie immer mehr fraktioniert werden, d.h. in ethnische und kulturelle Gruppen zerfallen, die nichts mehr miteinander zu tun haben, die Parallelgesellschaften bilden, die nach eigenen Regeln leben, und früher oder später ein Kulturkrieg und danach ein Bürgerkrieg ausbricht.
Manche Menschen haben eine „failed existence“. Ihr Leben ist desintegriert, oft psychisch krank, ihre Beziehungen, ihr wirtschaftliches und soziales Fundament zerbrochen und dem Leben entwurzelt. Sie passen zu dem Begriff „verloren“: Ihr Leben, ihre Zukunft, ihre Seele verloren, kaputt, zerstört.
Solche Menschen zu suchen und zu retten war und ist Jesus gekommen. Der „blinde Bartimäus“, „der Bettler an der schönen Pforte“, „die ausgestoßene Samaritanerin“, „die Ehebrecherin“ und wie sie alle im neuen Testament genannt werden. Sie alle qualifizierten für diese Suche, fürs gefunden werden und fürs gerettet werden.
Aber was ist dann mit denen, deren Existenz nicht so offensichtlich kaputt ist?
Jesu Nachfolger waren 4 Fischer. Sie hatten ein angesehenes Gewerbe und hatten Familien.
Die hatten doch Jesus und seine Rettung nicht nötig. Die waren doch OK?
Denkt man.
Aber jeder von ihnen hatte seine Mördergrube im Herzen. Deshalb sagte Petrus nach dem wunderbaren Fischzug, bei dem zur ungünstigsten Fischfangzeit, durch Jesu Wirken, sich die Netze füllten und die Bote zu sinken drohten: „Geh von mir, denn ich bin ein sündiger Mensch.“
Petrus mag bis zu diesem Zeitpunkt von sich gemeint haben, dass er ein anständiger, gerechter Kerl ist, dem niemand etwas vorwerfen kann. Aber als Jesus in sein Leben trat, und die Gegenwart des Reiches Gottes spürbar war, da änderte sich seine Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung.
Wenn der allein Heilige, Jesus Christus, in ein Leben hineintritt, dann kann kein Mensch mehr von sich sagen: Ich bin gerecht, ich brauche dich Jesus nicht, ich brauche deine Rettung nicht.
Du magst dich immer noch als gerecht empfinden, als gut, als liebevoll, das Gute und Edle nicht nur wollend, sondern auch umsetzend.
Und dennoch wirst du, wenn Jesus in dein Leben tritt erkennen, dass du nackt da stehst und nichts vorzuweisen hast.
Dein ökologisches Gewissen wird dir nichts nützen. Dass du politisch immer auf der richtigen Seite gestanden hast, wird er nicht gelten lassen, dass du dich für die Minderheiten, die Unterdrückten, die Ausgegrenzten und die ganzen LGBTQXYZ Identitäten eingesetzt hast, wird er zurückweisen.
Denn seine Heiligkeit wird offenbar machen, dass dein ganzes Leben ein Leben der Rebellion und der Selbsterlösung war.
Du wirst wie Petrus noch nicht einmal mit Jesus diskutieren. Du wirst es selbst erkennen. Und wenn du es erkennst, dann verstecke dich nicht wie Adam und Eva, als sie ihre Sünde erkannten. Dann sage zu Jesus: Ich weiß, ich bin ein sündiger Mensch. Bitte schenke mir deine Gnade und dein Erbarmen, denn ich bin verloren.

Das Verlorene will ich suchen und das Versprengte zurückbringen, und das Gebrochene will ich verbinden, und das Kranke will ich stärken; das Fette aber und das Starke werde ich austilgen; mit ‹meinem› Recht werde ich sie weiden.
Hes.34:16

Bist du schon unten angekommen, wie der verlorene Sohn, der in Rebellion vom Vater weggegangen ist, sein Erbe mit sich nahm und es verschwendete, bis dass er zum Bettler und Landstreicher wurde und nicht tiefer Sinken konnte.
Du musst das nicht erleben, um dich vor dem lebendigen Gott zu demütigen und zu sagen: Ich habe vor dir gesündigt.
Die biblische Geschichte des verlorenen Sohnes macht deutlich, dass der himmlische Vater uns liebend gerne in seinen Arm schließt.
Aber die Erkenntnis, Verlorenheit und der Erlösungsbedürftigkeit ist Voraussetzung dafür, dass wir das Geschenk der Gnade wirklich annehmen können.

Foto von Thiago Matos : https://www.pexels.com/de-de/foto/spiegelfragmente-auf-grauer-oberflache-mit-der-reflexion-des-armes-einer-person-3022456/

Weiterlesen
29. Juni
2025
Gott hat sich nicht verabschiedet! Blog-Post Bild

Gott hat sich nicht verabschiedet!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR macht zunichte die Pläne der Völker, er vereitelt die Gedanken der Völker. Psalm 33,10

Manche Menschen halten es für unwahrscheinlich, dass Gott, selbst wenn er der Schöpfer der Welt ist, sich um die Menschen und die Geschichte kümmert. Unser obiger Vers macht aber deutlich, dass dem nicht so ist. Das musste Sein Volk immer wieder im Guten und im weniger Guten erfahren.
Wer das Alte Testament, besonders die Könige und Chronikbücher liest, der stellt fest, dass Gott sehr wohl in die Geschicke der Völker eingriff und wer die Propheten liest, der stellt fest, dass er das auch in Zukunft tun wird.
Gott kann die Pläne auch der heutigen Völker und Nationen und Führer von Nationen zunichtemachen. Dessen sollten sich alle Führer der gegenwärtigen Nationen vergegenwärtigen, auch unsere Bundeskanzler. Gott ist mitnichten unfähig und er ist genauso wenig untätig.
Im Gegensatz zu dem was Menschen wohl planen, aber am Ende doch nicht erreichen sagt Gott:
Psalm 33,11 Der Ratschluss des HERRN hat ewig Bestand, die Gedanken seines Herzens von Generation zu Generation.
In Anbetracht dessen ist jede Nation gut beraten, sich mit dem Gott der Bibel, dem einzig lebendigen Gott, gut zu stellen. Nicht umsonst heißt es weiter:
Psalm 33,12 Glücklich die Nation, deren Gott der HERR ist, das Volk, das er sich erwählt hat zum Erbteil!
Israel war glücklich in den Tagen Davids und in den Anfängen seines Sohnes Salomos. Seine zunehmende multikulturelle Ausrichtung durch seinen Führer und König Salomo und der damit einhergehende Götzendienst, bei dem jedem noch so abstrusen sogenannten Gott gehuldigt wurde, machte den glücklichen Tagen ein Ende.
Nach dem zweiten Weltkrieg, waren die Kirchen voll, weil die Menschen sich wieder auf Gott ausrichteten und nach der entstandenen Leere durch den Nationalsozialistischen Untergang diese Leere füllen wollten.
Aber sobald es den Menschen besser ging, wurden auch die Kirchen leerer. Man brauchte Gott nicht mehr, ganz davon abgesehen, dass auch die Predigten der Kirchen leerer wurden, weil man auch dort Gott nicht mehr brauchte.
Und heute werden Kirchen geschlossen weil man niemanden mehr da antrifft.
Aber mit dem Verschwinden der Ausrichtung auf Gott ist auch der wirtschaftliche, soziale, kulturelle, gesellschaftliche Niedergang einhergegangen.
Und es scheint, dass zwar Pläne gemacht werden aber diese Pläne keinen Bestand haben, weil sie widersprüchlich, wirr und orientierungslos sind.
Nicht umsonst geschieht das, denn das Handeln der Führer und der Gesellschaft hat immer Konsequenzen:

»Gerechtigkeit erhöht eine Nation, aber Sünde ist die Schande der Völker«
Spr. 14:34

Gott ist nach wie vor am Handeln auch bei uns:

»...weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.«
Röm 1: 21

Beten wir für unsere Politiker das sie umkehren, Busse tun und anfangen Gott um Weisheit und Verstand zu bitten.
Beten wir, dass Gott sein Gericht zurückhält und uns noch einmal eine Zeit der Gnade und der Umkehr schenkt.

Foto von Pixabay: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-der-schachfigur-halt-277124/

Weiterlesen