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24. Mai
2026
NUR durch Gottes Geist! Blog-Post Bild

NUR durch Gottes Geist!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth. Sacharja 4,6b

Wieder einmal ist Pfingsten. Dieses Mal haben wir keinen Gottesdienst in unserer Gemeinde, weil einige zur Relational Mission Freizeit und andere im Urlaub sind. Aber Pfingsten bleibt, egal wie und wo wir es feiern, ein wichtiger Aspekt des christlichen Glaubens.
Wir feiern die Herabkunft der dritten Person Gottes in diese Welt, die das tut, was nur sie tun kann. Nur der Heilige Geist kann in allen Gläubigen gleichzeitig gegenwärtig sein. Nur er kann in denen, die gerettet werden sollen, Erkenntnis ihrer Erlösungsbedürftigkeit bewirken.
Das kann kein noch so ausgeklügelter, scheinbar ansprechender, sucherfreundlicher Gottesdienst, oder sonstige Veranstaltung leisten.
Denn wenn das Herz sich sperrt, dann kann man an noch so viele niedere oder auch höhere Instinkte des Menschen appellieren wollen. Es führt zu nichts, oder zumindest nur zu dem, was man gesät hat. Wenn man den fleischlichen Menschen für „das Evangelium“ gewinnen will, wird man auch einen „fleischlichen Christen“ bekommen. Wenn er das, was ihn angezogen hat, nicht mehr findet, oder weil es langweilig wird nicht mehr will, wird er die Lust am Christsein wieder völlig verlieren.
Deshalb war es schon bei Sacharja klar, dass eigene Anstrengungen und Bemühungen nicht zum Erfolg und zum Vollenden des Vorhabens führen würden, was in der Fertigstellung des damaligen Tempels bestand.
Deshalb lesen wir dann auch in Hagai 1:14

»Und der HERR erweckte den Geist Serubbabels, des Sohnes Schealtiëls, des Statthalters von Juda, und den Geist Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters, und den Geist des ganzen Restes des Volkes, so dass sie kamen und sich an die Arbeit am Haus des HERRN der Heerscharen, ihres Gottes, machten«
Hag 1:14 

Gott erweckte den Geist derer, die da bauen sollten. Sie würden, wenn Gott an ihnen wirkt, das tun wozu sie von Natur aus weder willens noch in der Lage waren.
Und so ist es auch heute.
Wenn Gottes Geist seine Kirche (in Gestalt verschiedenster Frei- und Großkirchen) nicht mit seiner Gegenwart erfüllt, wenn die Menschen in ihr sich nicht von ihm, dem Heiligen Geist, zu einem heiligen hingegebenen Leben führen lassen, dann wird diese Kirche in unseren Breiten verschwinden. Die offiziellen Kirchen bzw. ihre Leitungsgremien, die dem jeweiligen Zeitgeist emsigst hinterherhecheln und sich an ihn verkaufen, werden sie nicht retten können.
Man kann nur einem von zwei Geistern folgen! Entweder dem Zeitgeist der Wokeness oder dem Heiligen Geist, der immer derselbe ist und bleibt. Dem Geist, der das ewig gültige Wort Gottes auf Drängen des ewigen Logos inspiriert hat.
Wer dieses Wort verwirft oder abändert und „als Propheten der Neuzeit“ Götter verkündigt, die wir nicht gekannt haben (Vgl. 5.Mose 13:1ff), der ist nicht erfüllt vom Heiligen Geist und ist nicht im Auftrag Gottes unterwegs. Ihnen sollen und dürfen wir nicht zuhören.
Denn wer Götter verkündigt, die Homosexualität und Queernes geschaffen haben sollen, ist nicht von Gott. Götter, die wollen, dass wir uns selbst verwirklichen, uns selbst erfinden, uns selbst optimieren und uns selbst erlösen. Der hat den Geist dieser Welt, den Geist der Lüge, des Betrugs und der Verwirrung.
Von solchen redet Paulus in Eph2:1

»Auch euch, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, 2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.«
Eph. 2:1

Nun ist bei all dem entscheidend, dass wir uns im Klaren sind, dass wenn wir uns positionieren, wir letztlich nicht mit Menschen kämpfen, auch wenn sie die Werkzeuge dieses Fürsten sind.
Wir haben einen Kampf!
Das stimmt!
Aber wir kämpfen gegen eine geistliche Realität, deshalb brauchen wir auch den Heiligen Geist und seine geistlichen Mittel.

»Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen ‹Mächte› der Bosheit in der Himmelswelt.«
Eph. 6:12

Wenn wir als Einzelne, wie als Gemeinde, bestehen wollen und Land einnehmen wollen, dann ist das nur auf der geistlichen Ebene erreichbar. Alle menschlichen und fleischlichen Bemühungen, so zeigt die jüngere Kirchengeschichte mit der Anbiederung der Christen an den Zeitgeist, entvölkert die Kirche nur und dies in immer größerem und schnellerem Ausmaß.
Was die Menschen suchen und auch brauchen ist ein Ort, wo der ewig gültige Charakter des Wortes Gottes und damit der Charakter Gottes selbst, wie auch der seiner Werte, vertreten und gelebt wird. Der Geist Gottes, wenn es wirklich der Geist Gottes ist, wird genau das tun, in der Gemeinde, die sich ihm unterordnet.

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17. Mai
2026
Todesgefahr – Nahtoderfahrungen – Totenauferweckungen? Blog-Post Bild

Todesgefahr – Nahtoderfahrungen – Totenauferweckungen?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

HERR, du hast mich heraufgeholt aus dem Totenreich, zum Leben mich zurückgerufen von denen, die hinab zur Grube fuhren. Psalm 30,4 Jesus rief mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen, und sein Gesicht war verhüllt mit einem Schweißtuch. Johannes 11,43-44

Manche Berichte oder Schilderungen in der Bibel stellen uns vor die Frage. Was sagt der Text aus, was will er aussagen, wo beginnt Bildsprache und wo handelt es sich um einen Tatsachenbericht?
Wir haben es hier beim Losungs- und Lehrtext mit genau diesem Sachverhalt zu tun. Ein Psalm kann eine Tatsache berichten, oder aber in poetisch bildhafter Sprache eine Situation beschreiben, die eine Stimmungslage wieder gibt.
Der Psalm ist geschrieben von David. Und wir wissen, dass er mehrfach in Todesgefahr war, wie z.B. im Kampf gegen die Philister. In einer Schlacht war er ermattet und der Philister Jischbi, ein Rafaiter, ein Riese, war im Begriff ihn zu erschlagen. Sein Verwandter Abischai rettete David in dieser Situation vor dem sicheren Tod. (vgl. 2.Sam. 21:15ff)
Eine weitere Geschichte, die auf eine Gefahr für David hinweisen könnte, ist die Situation, die entstand, als David mit Bathsheba Ehebruch beging und ihren Mann auf eine tödliche Mission schickte. Seine Schuld machte ihm so zu schaffen, dass er unter heftigen psychosomatischen Erkrankungen litt.
Psalm 30 gibt noch einen Hinweis, was ebenso geschehen sein konnte. David beschreibt, dass er leichtsinnig und sorglos wurde. Und er erlebt, dass Gott ihm seine Nähe entzieht, ihm deutlich macht wer eigentlich der Herr seines Lebens ist.
Wir sehen hier also, dass wir in Ps. 30:4 mehrere Ebenen der Deutung haben können. Die erste ist die tatsächliche Todesgefahr, wo der gerettete den sicheren Tod vor Augen hat. Die Zweite ist die Todesgefahr durch Krankheit, die unvermeidlich zum Tod führen würde. Und die Dritte ist die des geistlichen Todes, der totalen Entfremdung von Gott.
Der Losungtext macht mit dem Kontext klar: hier gibt es nichts zu deuten. Jesus hatte seine Ankunft beim Grab von Lazarus so lange herausgezögert, dass es offensichtlich war. Lazarus war nicht sinnbildlich tot, sondern wirklich und wahrhaftig. Seine Schwestern sprachen davon, dass er schon stinkt, die Verwesung also schon voll im Gange war.
All die anderen Totenauferweckungen, die uns in den Evangelien berichtet werden, sind Auferweckungen, die innerhalb von Stunden nach dem Dahinscheiden des Menschen geschahen.
Hier war es anders. Da gab es keine Möglichkeit einen Scheintod zu postulieren. Nein Lazarus war so tot wie ein Mensch nur tot sein konnte. Und Jesus sagt: Es ist gut so, wie es ist.
Er wollte deutlich machen, dass er tatsächlich die Toten wieder auferwecken kann, und auch auferwecken wird. Sogar diejenigen die schon lange zu Staub zerfallen sind.
In der Geschichte vom reichen Mann und armen Lazarus, sagt der Reiche: Schicke Lazarus zurück, damit er meine Brüder warnt vor dem, was ich erleide. Und Abraham, den der Reiche adressiert, sagt ihm: Sie haben Mose und die Propheten, wenn sie die nicht hören dann werden sie auch nicht auf Lazarus hören.
Und als dann Jesus seinen Freund Lazarus tatsächlich vom Tod auferweckt passiert genau das, was Abraham in der Geschichte voraussagt. Die Leute hören nicht auf Lazarus, wenn sie sich von Gottes Handeln nicht überzeugen lassen wollen. Wer im Unglauben und in der Rebellion bleiben will, wird nicht hören, auch wenn er mit der Nase auf die Beweise gestoßen wird. Im Falle von Jesu Freund Lazarus, war es so, dass sie sowohl Jesus als auch Lazarus aus dem Weg räumen wollten, um nicht glauben zu müssen.
Dennoch ist es nicht falsch, wenn wir erwarten, dass Gott Menschen nicht nur aus dem geistlichen, sondern auch aus dem physischen Tod, auferweckt oder vor diesen rettet. Auch wenn wir wissen, dass wir in dieser Welt und in unserem irdischen Leib keine bleibende Stadt haben und wir, schlussendlich sterben werden, wenn Jesus nicht vorher wieder kommt und uns einen neuen Leib gibt.
Jesus sagt der Ihm entgegeneilenden Marta:

» ... Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; 26 und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?«
Joh. 11: 25

Egal ob wir um einen verstorbenen ringen und Gott anflehen ihn wieder ins Leben zurückzuholen, oder ob wir um einen Menschen beten, der geistlich tot ist. Eines bleibt! Jesus ist in jedem Fall derjenige, der lebendig macht. Der Glaube an Jesus, den für unsere Sünde gekreuzigten, gestorbenen und auferstandenen Gottessohn allein, kann leben geben, hier und in Ewigkeit. Es gibt keinen anderen Namen, in dem wir gerettet werden können.
Das gilt für jede Form von Todesnot, die wir erleben können. Glaube an den HERRN Jesus Christus so wirst du gerettet.

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10. Mai
2026
Unbeugsam?! Blog-Post Bild

Unbeugsam?!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Unser Gott, den wir verehren, kann uns erretten aus dem glühenden Feuerofen. Und wenn er's nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild nicht anbeten werden. Daniel 3:17+18 Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann; du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. Offenbarung 3:7+8

In der „Welt“ war am 16.4.26 zu lesen
»Gesinnungsprüfung für Hauskäufer? Da offenbart sich das Grundrechte-Problem
Die Bundesregierung will es Kommunen ermöglichen, Immobilienkäufer auf ihre verfassungsmäßige Gesinnung oder kriminelle Absichten hin zu prüfen. So soll das Abrutschen von Stadtteilen verhindert werden. Doch verträgt sich das mit dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit?«¹
Mancher von uns denkt, ja das ist doch gut so, wenn er Entwicklungen in manchen Stadtteilen sieht.
Das Problem ist, dieses Gesetz kann sich am Ende gegen jeden wenden, der eine Gesinnung vertritt, die den Behörden nicht gefällt. Und was den Behörden genehm ist oder missfällt, unterliegt keinem festen Wertegerüst mehr, denn diese sind in der Regel weisungsgebunden.
Was dem König Nebukadnezar gefiel, war auch nicht auszumachen. Das stellten die drei jüdischen Männer in Babylon fest, die vor dem König standen und ihm sagten, dass egal was er mit ihnen anstellt, sie ihre Knie nicht vor seinem Standbild, dem goldenen Götzen beugen würden. Unabhängig auch davon, ob sie ihr eigener Gott rettet oder nicht.
Das ist kein Fatalismus, und auch keine Todessehnsucht. Das ist konsequente Gottestreue, die sich vor keiner neuen Lehre, Erkenntnis, Doktrin, beugt, die dem Wort Gottes widerspricht.
Heute bezahlen wir noch nicht mit dem Tod für unsere Überzeugungen. Aber es kostet uns etwas, wie man bei der finnischen Politikerin Päivi Räsänen sehen kann. Sie, wie auch der lutherische Bischof Juhana Pohjola, wurde wegen einer Broschüre aus dem Jahr 2004, welche »praktizierte Homosexualität aus biblischer Sicht als Sünde bezeichnet«², vom oberste finnischen Gerichtshof zu einer Geldstrafe verurteilt.
»Das Gericht begründete dies damit, dass ein Text öffentlich zugänglich gemacht wurde, „der eine Bevölkerungsgruppe schmäht“ und Homosexuelle herabwürdige.«³
Es kam bis zum obersten Gerichtshof, weil die zwei Vorinstanzen sie jeweils frei gesprochen hatten, aber der Staatsanwalt offensichtlich dies nicht akzeptieren konnte, oder durfte.
Das ist in einem EU-Land, kann also überall passieren.
So auch bei uns in Deutschland.
Idea Schweiz schreibt:
»Hamburg: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
Grund ist ein kritisches Video über islamischen Antisemitismus.«⁴
In „Apollo News“ ist zum selben Sachverhalt zu lesen:
»Gegen beide ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft Hamburg wegen des Blasphemie-Paragrafen 166 StGB: Sie sollen mit dem Video den Islam „beschimpft“ haben.«⁵
Mancher von uns denkt da dann vielleicht. "Ja, was müssen die sich auch öffentlich so äußern; sie sind selbst schuld."
Die in der Verfassung noch vorhandenen Grundrechte, der freien Meinungsäußerung der freien Glaubens- und Religionsausübung sollten auch „in unserer Demokratie“ noch lebbar sein.
Irgendwann kann es jemandem einfallen, dass das Bekenntnis zu Jesus und seinem Selbstzeugnis

»Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich«
John 14:6

einen anderen Glauben herabsetzt und deshalb verboten ist.
Werden wir dann sagen: "Ich behalt meinen Glauben für mich und äußere mich nicht mehr öffentlich"?
Oder werden wir wie die Männer, die den Feuerofen vor Augen hatten, sagen:

»Unser Gott, den wir verehren, kann uns erretten aus dem glühenden Feuerofen. Und wenn er's nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild nicht anbeten werden.
Daniel 3:17+18

 

¹ https://www.welt.de/wirtschaft/plus69dfbe51afb666848c0115d6/gesinnungspruefung-fuer-hauskaeufer-jetzt-offenbart-sich-das-grundrechte-problem.html
² https://www.pro-medienmagazin.de/oberster-gerichtshof-verurteilt-paeivi-raesaenen/
³ Ebd.
⁴ https://apollo-news.net/youtuber-warnen-vor-muslimischem-antisemitismus-gegen-beide-ermittelt-jetzt-die-staatsanwaltschaft-wegen-blasphemie-paragrafen/
⁵ https://apollo-news.net/youtuber-warnen-vor-muslimischem-antisemitismus-gegen-beide-ermittelt-jetzt-die-staatsanwaltschaft-wegen-blasphemie-paragrafen/

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03. Mai
2026
Evidenz basierter Glaube! Blog-Post Bild

Evidenz basierter Glaube!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gideon sprach zu dem HERRN: Hab ich Gnade vor dir gefunden, so mach mir doch ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet. Richter 6,17 Nikodemus sprach zu Jesus: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Johannes 3,2

Im alten Testament gibt es eine Geschichte, in der der Prophet Elia seinen Knecht ausschickt, um Ausschau zu halten nach einer Veränderung am Himmel. Ob nach 3 Jahren wolkenlosem Himmel sich vielleicht etwas zeigt. In dieser Zeit des Wartens geht Elia auf die Knie mit dem Rücken zu dem „Wettergeschehen“ das er erwartet. Er betet, dass Gott den verheißenen Regen sendet. Und als der Diener ihm eine kleine Wolke am Himmel berichtet wird, so groß wie eine Hand, da weiß er, dass der Regen kommt. Und er eilt zum König Ahab, um ihm vor dem kommenden Regen zu warnen.
Es gibt von vielen Orten, in der westlichen Welt, Berichte, dass insbesondere Junge Männer, sich dem Glauben zuwenden. Diese schaffen’s allerdings nicht in unsere News. Und selbst für uns Christen sind sie oft wie die kleine Wolke an Elias Himmel.
Und es fällt uns schwer, obwohl wir für Erweckung gebetet haben, wie viele andere Gemeinden auch, zu glauben, dass da wirklich Regen kommt, ein himmlischer Regen.
Aber es scheint so, dass auch in unserem Jahrhundert Menschen zum Glauben an den lebendigen Gott finden, weil dieser Gott sie zieht, weil er an ihren Herzen arbeitet.
Dabei steht der Glaube an Gott zu keiner Zeit im Widerspruch zu Intellekt / Vernunft / Wissenschaft. Er ist, so sagt es Paulus in Römer 1 eine mögliche Auswirkung von Wissenschaft, von Forschung und Beobachtung. Denn dort führt er aus, dass der Mensch eine „natürliche Offenbarung oder Kenntnis“ von Gott haben kann, und zwar in dem Gemachten. Die entscheidende Frage ist nicht: Kann man Gott erkennen oder nicht? Sondern: Was machen wir mit der Erkenntnis?
Geben wir dem Schöpfer die ihm gebührende Ehre und den gebührenden Dank, oder vergöttlichen wir, weil wir den Schöpfer nicht ehren und ihm nicht danken wollen, das Geschaffene und werden zu Materialisten. Die der Materie die Allmacht, die Gott gehört, zuschreiben.
Gideon erhält eine spezielle Gottesoffenbarung und man sollte denken, dass er sich damit zufriedengibt. Aber selbst er will einen evidenzbasierten Glauben haben. Er will von Gott JAHWE ein Zeichen, einen Beweis, dass er es wirklich ist.
Und Gideon ist nicht der Einzige, der so handelt. Abraham will von Gott ein Zeichen, Mose, David, Hiskia, und Gott selbst bietet Ahas ein Zeichen an. Gott ist gewillt uns Zeichen seines Handelns, seiner Identität zu geben. Wenn wir mit ehrlichem Herzen ihn bitten, mit der Bereitschaft, uns von den Zeichen überzeugen zu lassen.
Jesus schollt nicht seine jüdischen Zeitgenossen, dass sie von ihm Zeichen fordern, sondern, dass sie, obwohl schon genügend Zeichen unter ihnen geschehen waren, ihre Herzen ihm gegenüber verhärtet hatten. Deshalb sagt er ihnen, dass ihnen nur ein Zeichen gegeben wird, das Zeichen des Jona. Womit er seinen eigenen Tod und seine Auferstehung ankündigte. Und daran würden sie sich genauso ärgern, würden es leugnen, was sie bis zum heutigen Tag tun.
Wir müssen unseren Verstand nicht an der Garderobe abgeben, wenn wir in die „Kirche gehen“ und glauben wollen.
In Hebr. 11:1 lesen wirklich

»Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.«
Hebr. 11:1

Man könnte es auch anders formulieren:
„Der Glaube ist ein Erwarten mit Gewissheit von schon geschehenen Dingen, eine Überzeugung von dem, was man (noch) nicht sehen kann.“
Die schon geschehenen Dinge sind das stellvertretende Erlösungsopfer für uns und unsere Sünden. Wir erwarten mit Gewissheit, dass das auch für uns gilt, für uns wirksam ist, und sich für uns jetzt und in Ewigkeit auswirkt. Das ist dann der zweite Teil, das „Überzeugt sein“ von dem, was man (noch) nicht sieht, was aber kommen wird, weil der erste Teil eine schon geschehene Wirklichkeit und Substanz hat. Dieses Geschehen ist geschichtlich verankert und wurde zum alltäglichen Referenzpunkt für alle Menschen: Jesu Geburt. Er wurde zu einer unbestreitbaren historischen Realität, zu einer Substanz, einer Grundlage, nämlich der Grundlage unseres Glaubens.
Wenn wir unser Denken für die Wirklichkeit der geistlichen Welt öffnen, dann kann unser Denken auch überzeugt werden. Das Problem des Menschen des 21. Jahrhunderts ist, dass er meint, dass das weder geht noch erlaubt ist, wenn er intellektuell redlich sein will. Das jedoch ist ein Trugschluss. Man kann, wenn man einen Teil der Wirklichkeit ausklammert, niemals der ganzen Wirklichkeit gerecht werden.
Wenn unser Verstand und der Glaube an Gott sich ausschließen würden, warum sollte er uns dann diesen gegeben haben. Wenn Wissenschaft und eine vertrauensvolle Gottes-Beziehung unvereinbar wären, warum hat Gott sie dann im Paradies schon begründet, dadurch dass er ihnen den Auftrag gab die Tiere zu benennen? Um dies tun zu können mussten die Menschen die Tiere untersuchen, sie analysieren und kategorisieren, um sie schließlich benennen zu können!

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26. Apr.
2026
Eine unerhörte Zumutung Blog-Post Bild

Eine unerhörte Zumutung

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dieser Welt. Titus 2,11-12

Gottes Gnade ist wahrscheinlich im Mund vieler Menschen so was wie die Liebe Gottes. Es hat was Nettes, Angenehmes.
Aber das verliert es, wenn wir diesen Vers etwas genauer anschauen. Die heilbringende Gnade ist nicht ein Was, sondern ein Wer.
Diese Gnade hat einen Namen. Und es gibt dafür auch nicht viele unterschiedliche Namen, sondern nur einen einzigen.

»Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.«
Apg. 4,12 

In Vers 10 Macht Petrus klar wer dieser Name ist. Jesus der Christus, der Messias, der Retter. Er ist die fleisch- und sichtbar gewordene Gnade Gottes. In ihm wollte Gott jeden Menschen begnadigen, der dieses Geschenk annimmt.
Aber diese Gnade ist nicht folgenlos.
Sie führt uns in einen Erziehungsprozess, in dem wir wie Paulus es sagt: „die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen“ lernen.
In der Regel geht das nicht über Nacht, sondern dauert ein Leben lang an. Aber Veränderung ist möglich und nötig. Denn diese Dinge sind diametral dem Willen Gottes entgegengesetzt. Gottlosigkeit, Rebellion gegen Gott und Gier waren die Triebfedern der ersten Sünde.
Wenn wir also wirklich die Gnade Gottes empfangen haben und begriffen haben, was sie für uns bedeutet, dann werden wir alle Formen von Gottlosigkeit und Gier ablegen.
Wir werden lernen im Vertrauen auf Jesus zu leben, ihn in alle unsere Lebensentscheidungen und Handlungen einzubeziehen und ihm alle unsere Bedürfnisse anzuvertrauen. Wer das tut, wird erleben, dass er einen HERRN und Erlöser hat, der sich besser um ihn kümmert, als er selbst es je könnte.
Der schon genannte Erziehungsprozess ist für viele von uns nicht immer angenehm. Wo bleibt meine freie Entscheidung? Wie kann Gott das von mir verlangen? Ich hab da keinen Bock drauf!
Und ja so können wir denken. Aber er hat uns nicht alleine gelassen. Sein Heiliger Geist ist ein geduldiger aber auch unnachgiebiger Lehrmeister. Denn was sich Gott einmal vorgenommen hat, das führt er auch aus.
Wir können ihm davon laufen, abtauchen, uns sperren oder einfach hängen lassen. Gott hat einen langen Atem, das zeigt er im Alten Testament beim Volk Israel. So schnell gibt er nicht auf.
Und das tut er auch bei mir und bei dir nicht!
Wir sollen „besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben“ lernen.
Was gäben wir darum, wenn heute die Welt von besonnenen, gerechten und gottesfürchtigen Menschen regiert würde, statt von kopflosen Hysterikern, die sich krampfhaft an ihrem Sessel festhalten.
Wie wäre es, wenn die Welt mehr von uns hätte, von uns die gelernt haben und immer noch lernbereit sind „besonnen und gerecht und gottesfürchtig zu leben“.
Was wäre, wenn es mehr Menschen gäbe, die nicht für sich, sondern für Gott, sein Reich, seine Maßstäbe, seine Ordnungen und seine Ziele leben würden?
Menschen, die so gerecht sind, dass sie tatsächlich unparteiisch sind, und nicht auf einem Auge blind, das Gute böse und das Böse gut nennen. Die tatsächlich das, was sie sagen auch meinen, und das, was sie meinen, auch tun?
Was gäben wir darum, wenn wir uns auf ein gegebenes Wort verlassen könnten, wenn man nicht immer damit rechnen müsste, dass man nur betrogen wird.
Wenn uns das beschäftigt und ein Anliegen ist, dann lasst uns dafür beten, an uns selbst arbeiten, und andere für die heilbringende Gnade, die das bewerkstelligen kann, werben und zu ihm, Jesus, der Inkarnation dieser Gnade, einladen.

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