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13. Sep.
2026
Farewell Blog-Post Bild

Farewell

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1.Petrus 5,7

Dies ist meine letzte Kolumne. Und ich danke all denen, die sie gelesen und vielleicht da und dort auch etwas mitgenommen haben. Denen die mir gelegentlich sowohl ermutigendes, wie auch konstruktives Feedback gegeben haben, gilt mein besonderer Dank.

Gestartet hatte sie in einer Zeit, als wir unterwegs waren und es mein Wunsch war, dass die Menschen, die uns besuchen, etwas mit nach Hause nehmen können, wenn sie alles andere vielleicht vergessen haben. Eine kurze Botschaft, die sie vielleicht zu einem Leben mit Jesus, zu mehr Hingabe, zu neuen Gedanken über das Leben und den Glauben leiten möge.

Neben der sonntäglichen Kolumne gab es ja auch noch den Gemeindebrief, in der Regel auch von mir geschrieben, in dem ich mehr über unsere Vision und das, was uns als Älteste beschäftigt geschrieben habe. Dieser ist schon vor geraumer Zeit einem neuen digitalen Format gewichen und ihr seht dort, das was an wichtigen Ereignissen und Themen dran ist.

Möglicherweise werde ich einen privaten Blog oder Podcast anfangen, wenn ich viel Zeit im Ruhestand habe, und dann lasse ich euch wieder an dem, was die Texte der Bibel für mich sagen und bei mir auslösen teilhaben.

Unser obiger Vers tröstet mich, dass wir alle, auch ihr, eure Sorgen und Nöte, auch in Bezug auf die Zukunft, die, wie es scheint, nicht einfacher wird, werft. Und da meine ich allgemein unser aller Zukunft. Die Sorge um die Gemeinde weiß ich bei Jesus bestens aufgehoben, denn er ist ihr HERR und deshalb war sie, ist sie und wird sie auch in Zukunft in der besten Hand sein, die es gibt.

Und so möchte ich auch euch und mich in dieser Hand wissen. Dass wir gemeinsam und jeder an seinem Platz den obigen Vers verinnerlichen. Jesus sorgt für mich. Jesus kümmert sich um mich, denn ich bin Teil seines Leibes und er wird nicht zulassen, dass sein Leib Schaden erleidet. Ich bin Teil seines Augapfels und auf den hat er acht.

Mit Sicherheit gab es immer wieder bange Momente in der Zeit meines Dienstes in der Regiogemeinde. Momente voller Anspannung und Ungewissheiten. Aber ich wusste, dass Jesus für uns alle sorgt, dass er die Situation unter seiner souveränen Herrschaft hat. Ich war gewiss, dass ihm die Situation niemals entgleiten würde. Ich war zuversichtlich, dass, auch wenn unser Gemeindeschiff ordentlich auf den Wellen schaukelte, die Strecke, die wir hinter uns bringen mussten, schier unmöglich schien, entgegen dem manchmal losbrechenden Sturm oder der eintretenden lähmenden Windstille, Gott uns zum Ziel bringen würde. Und genau das tat er auch.

Ihm, dem alle Ehre gebührt und aller Dank, möchte ich mit dieser letzten Kolumne eben auch noch mal ein dickes fettes Ausrufezeichen setzen. Gott hat mich in der Zeit, in der ich die Kolumnen geschrieben habe, gelehrt, unter seiner Inspiration zu schreiben und ich war immer wieder selbst erstaunt, was dabei entstand.

Zugegeben, ist nicht alles, was hier zu lesen ist, immer so entstanden. Manchmal war es harte Arbeit und auch zähes Nachdenken und vielleicht weniger von ihm als mir „inspiriert“. Aber ich bin sicher, dass Gott es auf die eine oder andere Weise gebraucht hat und vielleicht noch eine Weile gebrauchen wird.

In diesem Sinne farewell und werft eure Sorgen auf Jesus, denn er sorgt für euch.

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30. Aug.
2026
Furchtlos! Blog-Post Bild

Furchtlos!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen! Jesaja 51,7 Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2.Timotheus 1,7

Wer ist hier gemeint?
Wer soll sich nicht fürchten?
Alle die sich fürchten?
Alle die geschmäht und verhöhnt werden?
Also alle Marginalisierten?

Nein!

Gott bzw. sein Wort, lässt sich nicht instrumentalisieren, für alle, die dem Diversitäts- Gleichheits- und Inklusionskult dienen.

Der Vers 51 hat noch einen Teil davor, in dem es heißt:

„Hört auf mich, die ihr Gerechtigkeit kennt, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist.“

Diejenigen, die Gottes Gerechtigkeit kennen und die sein Gesetz in ihrem Herzen tragen, seine Ordnungen, die sollen sich nicht fürchten, denn sie werden geschmäht und verhöhnt.

Manchen Aussagen könnten sich folgendermaßen anhören, vielleicht haben wir sie auch schon so gehört!

„Wie kannst du an so ein archaisches Buch glauben, wie kannst du davon ausgehen, dass das, was vor 3500 Jahren geschrieben wurde, in einer Zeit, wie der unseren, noch irgend eine Relevanz hat?“

„Wie kannst du im 21. Jahrhundert noch an einen Gott mit weißem Bart auf einer Wolke sitzend, glauben?“

Aber es kann noch schlimmer kommen. „Ihr Christen, die ihr euch auf eure Bibel beruft, ihr seid verantwortlich für Homophobie, Transphobie, Islamophobie, Xenophobie (Fremdenfurcht). Ihr seid eine Gefahr für „unsere Demokratie““.

War es nicht neulich nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin, dass eine Rednerin bei einer Gedenkveranstaltung am folgenden Tag sagte, dass sie dachte: „Hoffentlich ist es kein Kanake, hoffentlich ist es eine weiße christliche Person.“

Es wäre also der Rednerin lieber gewesen, es wäre ein Christ der Attentäter gewesen, als derjenige, der sich dann später als der Täter herausstellte.

Im „Öffentlich Rechtlichen Rundfunk“ (ÖRR) findet diese skandalöse Aussage noch nicht mal eine Erwähnung geschweige denn eine Verurteilung.

Der öffentliche Pranger ist schon aufgestellt und wartet!

Die Zeiten haben sich geändert und werden sich noch mehr ändern. Wir, die wir an Jesus Christus, den Sohn Gottes, unseren Erlöser glauben, werden als „Fundamentalisten“, die an seinem Wort festhalten, immer mehr zur Zielscheibe werden. Ihn zu verkündigen und ihn als den wiederkommenden HERRN aller Herren zu bekennen wird zunehmend teurer. Wir werden in der Zukunft einen Preis dafür bezahlen, ob wir wollen oder nicht.

Uns gilt die Aufforderung, uns nicht zu fürchten, und Gott sagt in den Versen darum herum auch weshalb. Er zeigt den großen Kontext auf. Letztlich werden alle die, die höhnen, lästern, verfolgen und töten vergehen.

»Denn wie ein Kleid wird die Motte sie verzehren und wie Wolle die Schabe sie verzehren. Aber meine Gerechtigkeit wird in Ewigkeit bestehen und mein Heil von Generation zu Generation.«
Jes.51:8

Jesus sagt seinen Jüngern:

»Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.«
Matthäus 5,11

»Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als <auch> Leib zu verderben vermag in der Hölle!«
Matthäus 10,28

Paulus ermutigt die Jünger in Galatien mit der Tatsache, dass Gott uns seinen Geist gegeben hat, der uns befähigt uns nicht zu fürchten. Wir haben nur einen zu fürchten unseren Gott. Aber weil wir seinen Geist in uns haben brauchen wir uns vor den Menschen nicht fürchten, die uns möglicherweise die Freiheit, die Gesundheit, das Leben nehmen können. Aber über unsere Seele haben sie keine Macht, wenn wir sie ihnen nicht geben.

Und dazu hat er uns seinen Geist gegeben, dass dieser uns, in aller Schwachheit, die wir auch erleben mögen, doch die Gewissheit schenkt, dass wir in Gottes Hand sicher sind in Ewigkeit.

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19. Aug.
2026
Wenn der Regen ausbleibt ... Blog-Post Bild

Wenn der Regen ausbleibt ...

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Sie litten keinen Durst, als der HERR sie leitete in der Wüste. Er ließ ihnen Wasser aus dem Felsen fließen. Jesaja 48,21

Wasser wird zunehmend auch für uns etwas immer Wichtigeres. Das erkennen wir in diesem Sommer. Wenn das Wasser nicht mehr dahin kommt, wo es hin soll, dann vertrocknet alles und dann stellt sich die Frage:
Wer oder was ist schuld daran, dass wir immer weniger Regen bekommen? Der Klimawandel ist natürlich die Antwort. Aber die Frage ist: Gab es in der Vergangenheit, vor dem Klimawandel der Neuzeit schon Trokenperioden?
Die Antwort ist ein klares Ja!

In der Spätantike (ca. 530–570 n. Chr.) - „Der Himmel hat seine gewohnte Farbe verloren... die Sonne spendet ihr Licht ohne Helligkeit. Die Jahreszeiten scheinen verwirrt, und die Erde trocknet aus, sodass die Hoffnung auf die Ernte schwindet.“ — Cassiodor, Variae, XII, 25.

Im Hochmittelalter (ca. 980–1000 n. Chr.) - „In diesem Jahr war die Hitze so übermäßig und die Dürre so lang andauernd, dass die Erde Risse bekam, die Brunnen und Bäche versiegten und die Wälder an vielen Orten von selbst in Brand gerieten.“ — Annales Quedlinburgenses, ad a. 994.

Bei der europäischen Transkontinental-Dürre (1304–1306 n. Chr.) - „Der Sommer war von einer solchen Dürre und Glut erfüllt, dass die Ernte auf den Feldern vor der Reife vertrocknete. Der Rhein und andere große Ströme wurden so seicht, dass man an vielen Stellen zu Fuß hindurchgehen konnte.“ — Chronica Ecclesiae Erfordensis / Matthias de Nuemburg, ad a. 1304.

Megadürre von 1540 („Das Jahr ohne Regen“) - „Es hat in elf Monaten schier gar nicht geregnet... Bäche und Brunnen versiegten überall, die große Elbe, der Rhein und die Seine waren so klein, dass man trockenes Fußes hindurchging. Das Vieh starb auf den Weiden vor Durst, und die Erde riss mannstief auf.“ — Sebastian Münster, Cosmographia (1544) & Solothurner Chronik von 1540.

Sommertrockenheiten der Frühen Neuzeit (1473, 1665 & 1718/19) - „Die Sonne brannte so gewaltig, dass die Bäume im Wald verdorrten und von selbst Feuer fingen. Der Rauch stand wochenlang so dicht über dem Land, dass man die Sonne nur noch als roten Ball sah.“ —Graf Froben Christoph von Zimmern, Zimmerische Chronik (Band 1, Kap. 86).

Moderne Dürrephasen (1921, 1947) die durch Niederschlagsmangel gekennzeichnet waren.
Aber auch im Vorchristlichen Jahrtausend sind Dürreperioden bekannt

In Kleinasien in der Späten Bronzezeit (die war von 1250-850 v.Chr.), in Griechenland (ca. 760–750 v. Chr.) und in Europa in der Hallstattzeit (ca. 850–500 v. Chr.) um das Jahr 600 v.Chr.

Die Bibel kennt diese Zeit auch, denn zur Zeit Elias sehen wir, dass in Israel 3 Jahre lang kein tropfen Wasser fiel. Das war Gottes Gerichtshandeln an Israel, das durchaus in die oben erwähnten Trockenperioden fallen kann.
Hat dann Gott wegen seines Volkes Israel die ganze Welt leiden lassen? Ja und nein. Denn die Heiden wurden um ihrer eigenen Schuld willen gerichtet, von der sie genügend auf sich luden.

Wie können wir dann wissen, dass Gott überhaupt der Urheber war. Weil wir den biblischen Bericht haben, dass er es in Israel war. Und was für Israel gilt, gilt für die ganze Welt. Der Gott der Bibel ist ein universaler Gott, kein Volk nur eines Volkes oder eines Landes oder einer Gegend. Er hat die ganze Welt gemacht und alle Menschen sind ihm Rechenschaft schuldig und wenn sie sich ihm verweigern, dann findet er Mittel und Wege, seinen Willen kund zu tun - auch den Heiden.

Das israelische Nordreich unter Ahab war völlig dem Götzendienst des Baals verfallen. Die Willkürherrschaft, der Machtmissbrauch, die Ungerechtigkeit und Gewalttätigkeit, unter denen besonders die Schwachen und auch die, an den Gott der Bibel Glaubenden, zu leiden hatten, waren die Konsequenz. Und Gott sah diesem Treiben nicht länger zu. Er entschied, dass er sein Volk disziplinieren und es an seinen Gott, welcher der Herr der Elemente war, erinnern muss. Das Gottesurteil am Berg Karmel war der Höhepunkt seines Handelns.
Könnte es sein, dass Gott Europa anschaut und sagt genug ist genug. Abtreibung bis zum Ende der Schwangerschaft, Lug und Betrug durch die Spitzenpolitiker, hemmungslose Promiskuität, Homosexualität, Bisexualität und Transsexualität, die daraus folgende Lasterhaftigkeit und Koketterie mit der Unmoral und die gönnerhafte Unterstützung selbst durch die Geistlichkeit ist genug.
Könnte es sein, dass er uns eine Warnung, ein Halt, ein „Nicht weiter so“ schickt.

Nur wer hört ihn, wenn nicht einmal die ernsthaften, wiedergeborenen, bibelgläubigen Christen wagen, darauf aufmerksam zu machen.
Denn nicht einmal das Offensichtliche wird mehr wahr genommen. Die Kausalität zwischen einer sehr archaisch gesetzlichen Religion (und da rede ich nicht vom Christentum) und den blutig, tödlichen Gewalt-Delikten und – Exzessen, wird bewusst nicht mehr wahrgenommen.

Es braucht Männer wie Elia oder auch Johannes den Täufer, die nicht schweigen!
Aber wo sind sie?

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16. Aug.
2026
Ohne Angst vor Gottes Zorn Blog-Post Bild

Ohne Angst vor Gottes Zorn

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

In meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meiner Gnade erbarme ich mich über dich. Jesaja 60,10 Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen durch unsern Herrn Jesus Christus. 1.Thessalonicher 5,9

Jeder, der diese Verse liest, kann nicht umhin, sich zu fragen, für wen das gilt, was hier steht.
Es ist von Zorn die rede, in dem jemand schlägt, zu dem jemand bestimmt bzw. nicht bestimmt ist.
„Wenn es um Zorn geht, dann kann das“, so denken die meisten evangelischen Christen inzwischen, „nichts mit Gott zu tun haben. Denn Gott ist Liebe, und die schließt den Zorn aus.“
Aber, wer die Bibel nicht nur vom Hören-Sagen kennt, weiß, dass solche wohlklingenden Aussagen nichts mit der biblischen Realität zu tun haben. Der weiß, der biblische Gott kann auch Zorn entwickeln, ja es ist sogar sicher, dass er zornig ist, denn sein Wort sagt:

»Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.«
Joh. 3: 36

Gott ist zornig über jeden der seinen Sohn Jesus Christus als Herrn und Erlöser ablehnt.
Warum?
Der dreieinige Gott hat sich entschieden das Elend des Menschen, sein immer wieder und fortgesetzt „sündigen müssen“ an der Wurzel anzugehen. Er hat seinen Sohn für uns und unsere Sünde als Sündopfer sterben lassen. Dieser hat nicht nur in seinem Leib die Sünde ans Kreuz getragen, nein er ist auch für uns zur Sünde gemacht worden, um die Sünde zu richten. Und in seinem Tod und in seiner Auferstehung hat er sowohl unsere Sündennatur mit in den Tod genommen als auch die Kraft der Auferstehung wirksam werden lassen, durch die wir ein neues Leben und die Gotteskindschaft bekommen.
Das ist das ganze Heils-Paket, das Gott uns in Jesus Christus anbietet. Und wer dieses Heils-Paket schnöde abweist der bleibt unter dem Zorn Gottes, der zornig auf die Sünde und auf den Sünder ist.
Das ist der Hintergrund für die obigen Verse. Gott hat Israel in seinem Zorn geschlagen, weil dieses Volk ihn über ein Jahrtausend hinweg durch seine Halsstarrigkeit und Rebellion zu diesem Zorn gereizt hat, sodass er es schlussendlich aus seinem Land ausriss und in die babylonische Verbannung schickte.
Seine Gnade war einerseits, dass er sie nach 70 Jahren wieder in ihr Land zurückbrachte, aber die war, wenn man so will, nur ein kleiner Vorgeschmack auf, das was noch kommen sollte. Er hatte während der ganzen Zeit der Halsstarrigkeit und Rebellion seinen Gesalbten, seinen Messias angekündigt, der ihr Herz neu machen würde, der ihnen einen neuen Bund geben würde. Der es denen, die ein neues Herz und einen neuen Geist haben würden, auch ermöglichte tatsächlich in Treue und Glauben mit ihm zu leben.
Als die angekündigte Zeit erfüllt war, alles für das Kommen dieses Messias bereit war, da sandte er seinen Sohn, der in Ewigkeit schon bei ihm war, in die Zeit und in die Welt, um das zu tun, was wir schon betrachtet haben: Für uns zu sterben.
Wer ihn annahm und auch heute noch annimmt, als diesen Erlöser, der hat eine neue Natur, und eine neue Existenz. Er ist ein Kind des Tages, des Tages Gottes, des Lichtes. Er ist so sagt es der Evangelist Johannes im ersten Kapitel seines Evangeliums, Kind Gottes geworden. Und als solches ist er nicht mehr unter dem Zorn und auch nicht mehr zum Zorn bestimmt. Das Thema Zorn Gottes hat seinen Schrecken verloren.
Wir dürfen aufatmen, zur Ruhe kommen, alle Furcht und Sorge ablegen. Wir finden tatsächlich Ruhe für unsere Seele. Denn weder Schuld noch Versagen können uns mehr aufschrecken, der Schuldschein ist zerrissen, die Anklage wird fallen gelassen und wir werden frei gesprochen.
Wer das begriffen hat, kann nur noch für diesen Jesus leben wollen, kann nur noch wollen, dass möglichst viele von dieser guten Nachricht hören und sie annehmen. Werden wir noch Fehler machen? Mit ziemlicher Sicherheit! Und wir werden wahrscheinlich auch noch immer wieder von der Sünde überlistet werden. Aber wir müssen nicht mehr in den Fehlern und in der Sünde verharren. Wir können sofort wieder aufstehen, weil wir wissen, dass Jesus alle unsere Schuld bezahlt hat, die vergangene, die gegenwärtige und die zukünftige.

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09. Aug.
2026
Das Alte ist erfüllt, Neues kommt! Blog-Post Bild

Das Alte ist erfüllt, Neues kommt!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es sprosst, lasse ich's euch hören. Jesaja 42,9 Der Menschensohn ist's, der den guten Samen sät. Der Acker ist die Welt. Matthäus 13,37-38

Mehrfach bekennen Menschen des Glaubens, im Namen Gottes, wie z.B. Josua, der Nachfolger von Mose:

»Und siehe, ich gehe heute den Weg der ganzen Erde. Und ihr wisst mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, dass ‹auch› nicht ein Wort hingefallen ist von all den guten Worten, die der HERR, euer Gott, über euch geredet hat: Alle sind sie eingetroffen für euch; kein einziges Wort davon ist hingefallen.«
Josua. 23,14

Salomo bekennt in seinem Gebet

»Gelobet sei der HERR, der seinem Volk Israel Ruhe gegeben hat, wie er es zugesagt hat. Es ist nicht eins dahingefallen von allen seinen guten Worten, die er geredet hat durch seinen Knecht Mose.«
1.Könige 8,56

Sie bestätigen, was Gott in Jesaja 42;9 sagt: Das, was er angekündigt hatte, das ist gekommen, das hat sich erfüllt, weil Gott es erfüllt hat, weil er es hat geschehen lassen.

All das, was Gott Abraham und seinen Nachkommen verkündigt hatte, war geschehen. Sie waren über 400 Jahre in Ägypten, sie waren in ihr „verheißenes Land“ gekommen, sie waren erfolgreich in der Landnahme, Salomos Reich hatte eine Ausdehnung, die für die Väter wahrscheinlich nicht vorstellbar war und einen Reichtum von dem sie nur Träumen konnten. Gott hatte das Volk aufsteigen lassen, sie wohnten sicher.

Gott hatte seinen Teil der Abmachung eingehalten. Aber das Volk verstand es, auch unter der Herrschaft seiner unterschiedlich guten Könige und deren Verantwortung, Gott bis zur Weißglut zu reizen. All das wovor er sie gewarnt hatte, dass sie es, wenn es ihnen gut geht, nicht tun sollten, all das taten sie immer und immer wieder, über 4 Jahrhunderte hinweg. Bis Gott all das, was er ihnen angedroht hatte, eben auch über sie brachte.

Und insofern hat er alles, was er früher geredet hatte, voll erfüllt. Nun war es Zeit für neues.

Was aber nicht bedeutet dass Gott seine Meinung geändert hat, er ist bei ihr geblieben. Aber es war klar, dass etwas Neues für das Volk kommen muss, ein neuer Ansatz, wie Gottes Volk wirklich sein Volk sein kann und in den Ordnungen Gottes leben kann.

Und der Ansatz war, nicht von Außen nach innen, sondern von innen nach außen. Veränderung, Befreiung, Heilung kann nur von innen nach Außen geschehen. Deshalb kündigt er neues an, den Messias, der die Herzen berühren, erneuern, ganz machen würde, der einen neuen Geist in den Menschen geben würde welcher tatsächlich zu einem andern Verhalten fähig sein würde.

Bis zum heutigen Tag hoffen selbst die Christen auf ein äußerlich sichtbares Messianisches Reich, wo doch das Reich Gottes inwendig in uns sein muss und sich dort auswirken muss, wie dies Jesus auch gesagt hatte.

Das Reich Gottes kommt nicht so, dass mans beobachten kann; 21 man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“(Lukas 17:20b-21)

Alle menschlichen Ansätze ignorieren bewusst oder unbewusst diese Tatsache, dass Veränderung des Menschen nur von innen nach außen funktioniert. Nicht mehr Gleichheit, Gleichberechtigung, gleiche Teilhabe oder Gleichbehandlung ist die Antwort. Die Transition der Transsexuellen ist der fleischgewordene Fiebertraum der Materialisten. Wenn’s in meinem Inneren nicht stimmt, dann lasse ich so lange an mir herum schneiden, bis ich meine,, mein Äußeres sei endlich kongruent zu meinem Inneren.

Das Reich Gottes, die Herrschaft Gottes und damit die gute neue Welt Gottes, beginnt im erneuerten Herzen und im erneuerten Geist eines jeden Menschen, durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist. Das bedeutet, aus Buße und Erneuerung durch das Wirken des Heiligen Geistes, der in uns die Kraft der Auferstehung Jesu wirksam werden lässt.

In einer Zeit des Niederganges der christlich-abendländischen Kultur ist besonders eint Teil der Evangelikalen geneigt, alle ihre Hoffnung auf das kommende tausendjährige Reich zu richten. In der Hoffnung, dass da dann alles das, was jetzt nicht mehr ist, in der ganze Fülle sein wird.

Dabei vergessen wir, dass, auch wenn wir meinen, dass Gott und sein Wirken zurückgedrängt wird, er keine Rolle mehr spielt, dass all das, was wir heute erleben, er durch sein Wort angekündigt hat und so kommen wird. Seine Herrschaft ist durch die gegenwärtigen Ereignisse in keiner Weise eingeschränkt oder zurückgedrängt. Alles was passiert geht an ihm vorbei, wenn man so will, über seinen Schreibtisch.

Dass es für uns Christen zunehmen ungemütlicher wird, hat er uns auch angekündigt. Aber dass es ungemütlich wird, ist ein Zeichen, dass er den Weizen von der Spreu trennt, wie das in solchen Zeiten immer der Fall war.

Er hat die „Worfschaufel“ in seiner Hand und wir werden in die Luft geworfen, und fallen dann hart auf den Boden der Tatsachen. Die Spreu die es noch bequem gemacht hat, ist weg. Aber es ist gut, dass die Spreu weg ist. Nun kann man den Weizen malen und zu einem Teig formen.

Und wenn Gott will, dann wird der neue Teig, wieder die Welt durchdringen wie ein Sauerteig, und es gibt vielleicht doch noch Hoffnung, dass es noch mal besser wird in unseren Tagen.

Das Neue, von dem Gott geredet hat, ist sein Sohn Jesus Christus und die Gemeinde seines Sohnes, auf die seine Augen beständig gerichtet sind.

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