Vom Ernst, Gott zu lieben!

veröffentlicht in Sonntagsblog

So achtet um eures Lebens willen genau darauf, den HERRN, euren Gott, zu lieben! Josua 23:11

Das sagt Josua am Ende seines Dienstes und auch gegen Ende seines Lebens seinem Volk, dem er Jahrzehnte vorgestanden hatte, das er im Auftrag Gottes in das verheißene Land gebracht hatte.

Sie sollen, wenn ihnen ihr Leben lieb ist, den HERRN ihren Gott lieben. Ist das viel verlangt?

Nicht wirklich. Denn lieben tun wir immer irgendwas oder irgendwen, fragt sich nur, was wirklich unserer Liebe wert ist.

Der Kontext der Aufforderung ist der, dass Josua sein Volk davor warnt etwas oder jemanden anderen als den lebendigen Gott zu lieben und sein Herz daran zu hängen.

In diesem Fall sind es die Völker und die Götter der Völker, die noch in diesem Land leben, die sie noch nicht vertrieben hatten.

Die ganze Geschichte der Landnahme Israels ist heute ein schwieriges Kapitel. Ethnische Säuberung, oder Genozid, das geht gar nicht.

Selbiges wird ja Israel in unseren Tagen vorgeworfen.

Aber sind wir ehrlich. Wenn es die „richtigen trifft“ schaut die Welt weg. Der Völkermord an den Armeniern, die ethnische Säuberung von Berg-Karabach durch Aserbaidschan, das Abschlachten der Christen in der Subsahara-Zone. Das interessiert niemanden, denn es trifft ja die richtigen, die es verdient haben, was müssen die Christen auch ihren Glauben allen anderen aufdrängen, so denken doch viele in unserer westlichen Gesellschaft. Deshalb kümmert es weder die UNO, noch die EU noch unsere Bundesregierung.

Josua warnt sein Volk davor sich mit seinen Nachbarn zu vermischen, weil das dazu führen wird, dass sie sich von dem lebendigen Gott weg, hin zu ihren Götzen wegziehen lassen. Die Geschichte zeigt, dass genau das passierte.

„Aber ist das so schlecht?“, denken viele unserer Zeitgenossen. Soll doch jeder an das glauben, was er will. „Du machst das deine, ich das meine, alles OK!“ Das führt im Fall der westlichen Gesellschaft, dazu dass wir uns jede erdenkliche Abartigkeit leisten und „noch stolz darauf sind“!

Wir nennen das Multikulti. Manche leben noch in der Illusion, dass das die westlichen Werte sind und manche von diesen denken, dass diese immer noch „die christlich-jüdischen Werte“ verkörpern, obwohl es im Kern die „Werte des aufklärerischen Atheismus“ sind.

Und dann wundern wir uns, dass die Menschen die zu uns kommen, sich mitnichten in diese Multikulti-Gesellschaft integrieren und es zu immer größeren Parallelgesellschaften kommt.

Und wir Christen lassen es zu, dass der aufklärerische Atheismus, der die westlichen Werte prägt und die ehemals „christlich-jüdischen Werte“ gekapert hat, den christliche Glauben dadurch diskreditiert und unattraktiv macht. Denn welcher aufrechte Moslem nimmt das Christentum noch ernst, das diese Abartigkeiten nicht nur toleriert, sondern sogar hofiert.

Was würden die Apostel zu dieser Situation sagen? Was berichtet die Heilige Schrift?

2. Kor. 6:14 Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen!
Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? 15 Und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen?

16 Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie Gott gesagt hat: »Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.(3.Mose 26:11+12)«

17 Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab! Spricht der Herr. Und rührt Unreines nicht an! (4.Mose 16:26; Jes.52:11; Offenbarung 18:4) Und ich werde euch annehmen 18 und werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.

 

Den HERRN, JAHWE, den Dreieinen Gott lieben heißt, ihn allein lieben, ihm allein dienen, mit allem, was wir haben und sind, mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben mögen.

Die Liebe zu unserem HERRN Jesus Christus befähige uns zu diesen Konsequenzen.