Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
03. Jan.
2021
Sehen was uns prägt Blog-Post Bild

Sehen was uns prägt

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1,14b

Wenn man uns fragen würde, was wir so in den letzten Tagen gesehen haben, dann würden viele von uns, mangels anderer Möglichkeiten, einen Teil des Fernsehprogramms aufzählen.

 Unsere Augen nehmen vieles wahr und wir werden mehr von all dem geprägt, was wir sehen und hören, als uns bewusst ist.

 

Seht nun zu, wie ihr hört! (Luk. 8:18)

Wenn ich bei Youtube unterwegs bin, überlege ich mir, was und wen ich mir da anhöre, bevor ich mir etwas spezielles von ihm anschaue: Wo gehört er hin, was vertritt er?

Warum?

Weil ich nicht jedem Zutritt in meine Gedankenwelt erlauben will. Ich will bestimmen, wem ich erlaube, mit mir und meinem Denken und Wollen und Fühlen zu interagieren. Denn nicht alles ist gut, nicht alles ist hilfreich, nicht alles erbaut.

 Johannes sagt in seinem Evangelium, wir sahen Jesu Herrlichkeit, wir sahen, was Er für ein Typ war, was Er lebte, wie Er handelte. Da war nichts, was uns argwöhnisch machte, nichts, was uns komisch vorkam. Jesus war die Verkörperung, die Inkarnation des Sohnes vom göttlichen Vater. Er hat in all Seinem Reden und Tun den Vater absolut widergespiegelt.

 

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
(Joh 14:6 )

 Er war voller Gnade und Wahrheit. Er hat nicht von Gnade geredet, Er hat Gnade gelebt, Er hat uns all das gegeben, was wir nicht verdient hatten. Er hat uns Sich, Sein Leben, Seine Gerechtigkeit, Seine Heiligkeit gegeben. Er hat nicht nur nie gelogen, also immer die Wahrheit gesprochen. Nein, Er war die Wahrheit, Er war die Personifikation der Wahrheit Gottes, die Gottes Wesen Seine Absichten, Seine Ziele, Seine Liebe, Seine Hingabe durch Sein Leben absolut nachvollziehbar und transparent gemacht hat.

 Jesus war brutal ehrlich zu Seinen Mitmenschen: „Es gibt nur einen Weg zu Gott.“ Er ließ sie nicht im Unklaren. Er überließ es auch nicht ihren Anstrengungen einen Weg zu finden. Er forderte klare Entscheidungen: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“ Und Er machte deutlich: „Am Ende gibt es keine Ausreden.“ Er wird über die, die Ihn nicht kennen wollten, sagen: „Ich habe euch nie gekannt.“ Namenlos und Zukunftslos werden sie in die ewige Verdammnis gehen. Die aber, die Ihn, Seine Gnade und Seine Wahrheit annahmen und die das Recht bekamen Gottes Kinder zu heißen, wird Er in Sein Reich hineinführen. Zu welcher Gruppe wirst du gehören?

 

Photo by Ketut Subiyanto: https://www.pexels.com/photo/cute-ethnic-kids-and-mother-sitting-on-sofa-and-watching-tv-with-attention-4474022/

Weiterlesen
Invalid date
Invalid date
Rettung - zu Gottes Bedingung! Blog-Post Bild

Rettung - zu Gottes Bedingung!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich will dich preisen, denn du hast mich erhört und bist mir zur Rettung geworden. Psalm 118:21

Die Olympischen Spiele sind rum und alle Medaillen sind vergeben, ob verdient oder unverdient. Die Sieger wurden gepriesen und die einen Verlierer gingen nach Hause mit dem Vorsatz, in 4 Jahren es wieder zu versuchen, und die anderen mit dem Wissen, dass es die letzten Spiele für sie waren. Wir wissen also, was preisen bedeutet. Wir preisen jemanden für seine Leistung.

Hier ist es Gott, der gepriesen wird, für seine Rettung, seine Befreiung. Der Psalm ist einer von den messianischen Psalmen, weil in ihm einige Verse stehen, die sich in den Evangelien im Zusammenhang mit dem Messias wieder finden. Es geht also um mehr als eine Rettung aus einer unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben. Es geht um die Rettung insgesamt, das Heil das wir uns Wünschen wonach wir uns Sehnen.

Preist den HERRN, denn er ist gut! Ja, seine Gnade ‹währt› ewig!“(Psalm 118:29a)

Und machen wir uns nichts vor. Wenn wir das Heil, ewiges Leben, das Paradies, zu unseren Bedingungen haben könnten, würden es alle Menschen nehmen.

Aber das ist eben nicht der Fall. Wir können es nicht zu unseren Bedingungen haben. Wir können es nur zu der Bedingung haben, dass der von den Menschen verachtete und hingerichtete Jesus Christus unser Erlöser wird.

Dass der Stein, den viele als wertlos wegwerfen und verwerfen, für uns zum Eckstein wird, zu dem Stein und Felsen, auf dem unser ganzes Leben und unsere ganze Hoffnung aufgebaut ist.

Im selben Psalm ist über diesen Eckstein geschrieben: 22 Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.

Ja, seine Gnade ‹währt› ewig!“ (Psalm 118:29b)

Die Spezialisten, die Bauleute, die die wissen, was wichtig ist, erkennen nicht den Wert dieses Steines, sie verwerfen ihn. Die Theologen und Philosophen der damaligen Zeit verwarfen Jesus und sie tun es auch heute. Er passt nicht in ihre Ideen, in ihre Pläne und Vorstellungen. Es ist wie mit dem heiligen Graal bei „Indiana Jones“. Das was unscheinbar ist, das wird übersehen. Das Heil, die Rettung muss etwas sein, was unseren Vorstellungen entspricht und dann gehen wir an dem wirklichen Graal, der wirklichen Rettung vorbei und sterben mit unserer eigenen Vorstellung und an unserer eigenen Lösung.

Wenn du das ewige Leben, die Rettung deiner Seele und deines Lebens empfangen willst, dann lass deine Vorstellungen davon fahren, wie Gott dich retten müsste, wenn es ihn gäbe, und nimm die Rettung und Erlösung an, die er dir in Jesus Christus anbietet. Lass dich auf seine Bedingungen ein und du wirst erleben, dass das auch zu dir passt, denn du kannst es dir nicht leisten nicht auf seine Bedingungen einzugehen.

Foto von Min An: https://www.pexels.com/de-de/foto/schattenbild-des-mannes-der-auf-bergklippe-steht-1087735/

Weiterlesen