Lösegeld

veröffentlicht in Sonntagsblog

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Matthäus 20,28

Jesus verwendet hier ein Bild für Sein Handeln, das wert ist etwas genauer betrachtet zu werden.

Wenn es um Lösegeld geht, dann hofft derjenige, der jemanden als Geisel nimmt, dass er einen guten oder sogar einen besseren Deal macht.

Er will etwas haben! Was könnte das in unserem Fall sein?

Jesus, den Sohn Gottes.

Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.“
(Joh. 1:5)

Das Reich der Finsternis hofft, dass es Jesus in seine Gewalt bekommen kann. Das versuchte Satan am Anfang des Auftretens von Jesus schon einmal, mit den drei uns berichteten Versuchungen: der existenziellen Versorgung, der Lust und der Macht. In allen drei Bereichen bekam der Satan eine Abfuhr. Nun sagt Jesus, dass Er sich selbst in die Hand des Feindes begeben würde, um uns aus dessen Hand freizukaufen.

Aus Filmen, die dieses Thema zum Inhalt haben, wissen wir schon, dass jemand, der sich in eine solche Situation begibt einen Plan hat, wie er wieder aus der Gewalt des Geiselnehmers heraus kommt.

Und einen solchen Plan muss auch Jesus gehabt haben.

Aber worin bestand Sein Befreiungsplan für sich selbst?

Er lag in der verblendeten Selbstüberschätzung des Fürsten der Finsternis.

Dieser meinte, dass er Jesus festhalten könne, wenn er Ihn erst einmal in seiner Gewalt habe.

Jesus Christus, der den Tod zunichte gemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat ...
(2.Tim.1:10)

Aber Jesus wusste sehr wohl, dass dieser Fall nicht eintreten würde.

Warum?

Weil Jesus ihm keine Handhabe gab. Jesus war Seinem Vater gegenüber unbedingt gehorsam und tat nur, was Dieser von Ihm verlangte. Jede Form von „Eigenwillen“ war Ihm fremd. Jesus war ohne Sünde. Deshalb hatte der Feind keine Handhabe Ihn festzuhalten.

In Johannes 1 lesen wir von Jesus, dem Licht: V.5 „Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.“

Die Finsternis konnte es nicht überwältigen, weder zu Lebzeiten noch im Tod. Jesus hat den Tod überwunden und ihm die Macht genommen. Damit hat das Reich der Finsternis seine ganze Macht eingebüßt. Denn wenn Jesus den Tod überwunden hat, dann haben wir die Hoffnung auf Leben, ewiges Leben, Leben in der Gemeinschaft mit Ihm, egal was hier gerade in diesem Moment passiert.

 

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