Furchtlos!
veröffentlicht in Sonntagsblog
Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen! Jesaja 51,7 Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2.Timotheus 1,7
Wer ist hier gemeint?
Wer soll sich nicht fürchten?
Alle die sich fürchten?
Alle die geschmäht und verhöhnt werden?
Also alle Marginalisierten?
Nein!
Gott bzw. sein Wort, lässt sich nicht instrumentalisieren, für alle, die dem Diversitäts- Gleichheits- und Inklusionskult dienen.
Der Vers 51 hat noch einen Teil davor, in dem es heißt:
„Hört auf mich, die ihr Gerechtigkeit kennt, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist.“
Diejenigen, die Gottes Gerechtigkeit kennen und die sein Gesetz in ihrem Herzen tragen, seine Ordnungen, die sollen sich nicht fürchten, denn sie werden geschmäht und verhöhnt.
Manchen Aussagen könnten sich folgendermaßen anhören, vielleicht haben wir sie auch schon so gehört!
„Wie kannst du an so ein archaisches Buch glauben, wie kannst du davon ausgehen, dass das, was vor 3500 Jahren geschrieben wurde, in einer Zeit, wie der unseren, noch irgend eine Relevanz hat?“
„Wie kannst du im 21. Jahrhundert noch an einen Gott mit weißem Bart auf einer Wolke sitzend, glauben?“
Aber es kann noch schlimmer kommen. „Ihr Christen, die ihr euch auf eure Bibel beruft, ihr seid verantwortlich für Homophobie, Transphobie, Islamophobie, Xenophobie (Fremdenfurcht). Ihr seid eine Gefahr für „unsere Demokratie““.
War es nicht neulich nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin, dass eine Rednerin bei einer Gedenkveranstaltung am folgenden Tag sagte, dass sie dachte: „Hoffentlich ist es kein Kanake, hoffentlich ist es eine weiße christliche Person.“
Es wäre also der Rednerin lieber gewesen, es wäre ein Christ der Attentäter gewesen, als derjenige, der sich dann später als der Täter herausstellte.
Im „Öffentlich Rechtlichen Rundfunk“ (ÖRR) findet diese skandalöse Aussage noch nicht mal eine Erwähnung geschweige denn eine Verurteilung.
Der öffentliche Pranger ist schon aufgestellt und wartet!
Die Zeiten haben sich geändert und werden sich noch mehr ändern. Wir, die wir an Jesus Christus, den Sohn Gottes, unseren Erlöser glauben, werden als „Fundamentalisten“, die an seinem Wort festhalten, immer mehr zur Zielscheibe werden. Ihn zu verkündigen und ihn als den wiederkommenden HERRN aller Herren zu bekennen wird zunehmend teurer. Wir werden in der Zukunft einen Preis dafür bezahlen, ob wir wollen oder nicht.
Uns gilt die Aufforderung, uns nicht zu fürchten, und Gott sagt in den Versen darum herum auch weshalb. Er zeigt den großen Kontext auf. Letztlich werden alle die, die höhnen, lästern, verfolgen und töten vergehen.
»Denn wie ein Kleid wird die Motte sie verzehren und wie Wolle die Schabe sie verzehren. Aber meine Gerechtigkeit wird in Ewigkeit bestehen und mein Heil von Generation zu Generation.«
Jes.51:8
Jesus sagt seinen Jüngern:
»Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.«
Matthäus 5,11
»Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als <auch> Leib zu verderben vermag in der Hölle!«
Matthäus 10,28
Paulus ermutigt die Jünger in Galatien mit der Tatsache, dass Gott uns seinen Geist gegeben hat, der uns befähigt uns nicht zu fürchten. Wir haben nur einen zu fürchten unseren Gott. Aber weil wir seinen Geist in uns haben brauchen wir uns vor den Menschen nicht fürchten, die uns möglicherweise die Freiheit, die Gesundheit, das Leben nehmen können. Aber über unsere Seele haben sie keine Macht, wenn wir sie ihnen nicht geben.
Und dazu hat er uns seinen Geist gegeben, dass dieser uns, in aller Schwachheit, die wir auch erleben mögen, doch die Gewissheit schenkt, dass wir in Gottes Hand sicher sind in Ewigkeit.