Farewell

veröffentlicht in Sonntagsblog

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1.Petrus 5,7

Dies ist meine letzte Kolumne. Und ich danke all denen, die sie gelesen und vielleicht da und dort auch etwas mitgenommen haben. Denen die mir gelegentlich sowohl ermutigendes, wie auch konstruktives Feedback gegeben haben, gilt mein besonderer Dank.

Gestartet hatte sie in einer Zeit, als wir unterwegs waren und es mein Wunsch war, dass die Menschen, die uns besuchen, etwas mit nach Hause nehmen können, wenn sie alles andere vielleicht vergessen haben. Eine kurze Botschaft, die sie vielleicht zu einem Leben mit Jesus, zu mehr Hingabe, zu neuen Gedanken über das Leben und den Glauben leiten möge.

Neben der sonntäglichen Kolumne gab es ja auch noch den Gemeindebrief, in der Regel auch von mir geschrieben, in dem ich mehr über unsere Vision und das, was uns als Älteste beschäftigt geschrieben habe. Dieser ist schon vor geraumer Zeit einem neuen digitalen Format gewichen und ihr seht dort, das was an wichtigen Ereignissen und Themen dran ist.

Möglicherweise werde ich einen privaten Blog oder Podcast anfangen, wenn ich viel Zeit im Ruhestand habe, und dann lasse ich euch wieder an dem, was die Texte der Bibel für mich sagen und bei mir auslösen teilhaben.

Unser obiger Vers tröstet mich, dass wir alle, auch ihr, eure Sorgen und Nöte, auch in Bezug auf die Zukunft, die, wie es scheint, nicht einfacher wird, werft. Und da meine ich allgemein unser aller Zukunft. Die Sorge um die Gemeinde weiß ich bei Jesus bestens aufgehoben, denn er ist ihr HERR und deshalb war sie, ist sie und wird sie auch in Zukunft in der besten Hand sein, die es gibt.

Und so möchte ich auch euch und mich in dieser Hand wissen. Dass wir gemeinsam und jeder an seinem Platz den obigen Vers verinnerlichen. Jesus sorgt für mich. Jesus kümmert sich um mich, denn ich bin Teil seines Leibes und er wird nicht zulassen, dass sein Leib Schaden erleidet. Ich bin Teil seines Augapfels und auf den hat er acht.

Mit Sicherheit gab es immer wieder bange Momente in der Zeit meines Dienstes in der Regiogemeinde. Momente voller Anspannung und Ungewissheiten. Aber ich wusste, dass Jesus für uns alle sorgt, dass er die Situation unter seiner souveränen Herrschaft hat. Ich war gewiss, dass ihm die Situation niemals entgleiten würde. Ich war zuversichtlich, dass, auch wenn unser Gemeindeschiff ordentlich auf den Wellen schaukelte, die Strecke, die wir hinter uns bringen mussten, schier unmöglich schien, entgegen dem manchmal losbrechenden Sturm oder der eintretenden lähmenden Windstille, Gott uns zum Ziel bringen würde. Und genau das tat er auch.

Ihm, dem alle Ehre gebührt und aller Dank, möchte ich mit dieser letzten Kolumne eben auch noch mal ein dickes fettes Ausrufezeichen setzen. Gott hat mich in der Zeit, in der ich die Kolumnen geschrieben habe, gelehrt, unter seiner Inspiration zu schreiben und ich war immer wieder selbst erstaunt, was dabei entstand.

Zugegeben, ist nicht alles, was hier zu lesen ist, immer so entstanden. Manchmal war es harte Arbeit und auch zähes Nachdenken und vielleicht weniger von ihm als mir „inspiriert“. Aber ich bin sicher, dass Gott es auf die eine oder andere Weise gebraucht hat und vielleicht noch eine Weile gebrauchen wird.

In diesem Sinne farewell und werft eure Sorgen auf Jesus, denn er sorgt für euch.