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21. Feb.
2021
Fest stehen Blog-Post Bild

Fest stehen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Psalm 102,26 Jesus Christus wird euch auch fest machen bis ans Ende. 1.Korinther 1,8

Diese beiden Verse machen eines auf erstaunlich prägnante Weise deutlich: Welches Verständnis wir von Gott haben, hat persönliche Konsequenzen.

Der Psalmist bekennt: Gott hat die Erde und den Himmel gemacht, die Erde an ihrem Platz und den Himmel drum herum, mit den unzählbaren Sternen und Galaxien. Er hat ihnen ihren Platz, ihre Ordnung, ihre Jahreszeiten und alle anderen Ordnungen gegeben. Hat sie „fest gegründet“.

Paulus sagt, dass Jesus Christus uns fest machen wird bis ans Ende, an unser Ende und bis ans Ende all dessen, was ist.

 

seid in ihm (Christus) verwurzelt und gegründet und fest im Glauben“
(Kol. 2:7 )

Jesus Christus ist derselbe, der entsprechend Johannes 1:1ff das All und alles, was darin ist, durch die Kraft Seines Wortes erschuf und aufrecht erhält und Er ist derselbe, der auch uns, die wir an Ihn glauben, fest macht, unser Leben aufrecht erhält, uns erhält bis ans Ende.

Ist uns der Glaube an Gottes, Jesu Schöpfungshandeln abhanden gekommen, wird es schwer zu glauben, dass Er in unserem Leben eine Rolle spielen, eingreifen, uns unsere Schuld und Sünde vergeben und ein neues ewiges Leben schenken könnte.

Da wird Er dann bestenfalls noch zum Popanz, zum Ausputzer, der mehr als unser „Gehilfe“ uns hinterher putzen muss und nicht weiß, was wir an neuem Galama anstellen.

Aber „Gott sei Dank“ ist Er für den, der Ihn im Glauben als HERRN und Erlöser annimmt, erfahrbar als der allmächtige Gott, der Schöpfer Himmels und der Erde, als der eingeborene Sohn vom Vater und als der Heilige Geist, der uns in alle Wahrheit führt, dessen Auferstehungskraft jeden Tag neu erlebt werden kann, wenn wir befreit vom bösen Gewissen der Sünde und der Versuchung widerstehen können (so wir wollen) und nicht mehr uns, sondern Gott zur Ehre leben können.

Er ist erfahrbar als der, durch dessen Gnade unser Herz, unser inwendiger Mensch fest wird, auch wenn es um uns herum stürmt, Panik ausbricht und Orientierungslosigkeit herrscht.

 

denn es ist ein köstlich Ding, daß das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade,…
(Heb 13:9)

Er ist erfahrbar als der gute Hirte, der in dieses Chaos hinein zu Seinen Schafen spricht und sie zur Ruhe bringt, ihnen inmitten von Mangel eine Nahrungsquelle zeigt (Sein Wort) und in ihnen die Quelle lebendigen Wassers öffnet (den Heiligen Geist), so dass sie keinen Mangel haben. Ist Jesus dieser gute Hirte für dich?

Foto von Stefan Stefancik: https://www.pexels.com/de-de/foto/schattenbild-des-mannes-der-auf-berg-wahrend-der-nacht-steht-42148/ 

 

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14. Feb.
2021
Furchtlos vorwärts Blog-Post Bild

Furchtlos vorwärts

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Lukas 18,31

Das Alte Testament ist voll von Prophetien in Bezug auf Jesus. Allein 24 Prophezeiungen wurden in 24 Stunden erfüllt. Über die Erfüllung von vielen hatte Jesus keinen Einfluss, wie der Verrat durch Judas (Ps. 55:14; 41:10), für 30 Silberlinge (Sach. 11:12), die am Ende für den Kauf eines Ackers (Sach. 11:13;) verwendet wurden, und dass Seine Jünger Ihn verließen (Sach. 13:7). Dass Er mit Verbrechern gekreuzigt wurde (Jes. 53:12), am Kreuz mit Galle / Essig (Ps.69:22) getränkt zusehen musste, wie über Seine Kleider das Los geworfen wurde (Ps. 22:19), dass Ihm nicht die Knochen gebrochen (Ps.34:21), sondern in Seine Seite gestochen (Sach. 12:10) wurde, dass sich der Himmel verfinsterte (Amos 8:9) und Er am Ende im Grab eines Reichen (Jesaja 53:9 elb.) beerdigt wurde.

 

Musste nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit hineingehen?“

(Luk. 24:26)

 All das sind Dinge, die ohne Jesu Zutun geschahen. Aber Jesus kannte jede einzelne dieser und noch viele anderen Stellen, die über Ihn sprachen. Später konnte Er dies z.B. den Emmausjüngern bis ins Detail erklären.

 Für uns Menschen reicht es schon, dass wir die eine Tatsache unserer Zukunft kennen, die uns in Angst und Schrecken versetzt: Das Faktum, dass wir sterben werden. Nicht umsonst ist das vielfache Sterben in unseren Tagen ein solches Thema.

 Der Tod, auch der eigene Tod, wird wieder zum Thema. Aber es ist erstaunlich: Man erlebt kaum, dass man sich mit dem Unausweichlichen des Todes auseinandersetzt und wie man sich darauf vorbereitet. Die einzigen Gedanken, die man sich macht sind: „Wie kann man die Gefahr zu sterben vermeiden?“ Und alles wird getan, um das zu erreichen. Man stürzt sich auf alles, was eine Lösung verspricht. Bis zu den Impfstoffen, die eben nicht nur ein Piks sind, sondern eine Entscheidung für den Rest des uns verbleibenden Lebens darstellen können und werden. Spätestens, wenn sich unvorhergesehene oder möglicherweise sogar im sehr klein Gedruckten versteckte Nebenwirkungen herausstellen sollten.

 

Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist;
(Joh 11:25)

 Jesus ging in den sicheren Tod in dem Wissen, dass Er nicht im Tod bleiben, sondern den Tod besiegen und auferstehen würde.

 Auch wir können getrost in der Gewissheit der kommenden Auferstehung in den Tod gehen, wenn Jesus Christus unser Erlöser und Herr ist.

 

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07. Feb.
2021
Hören wenn Gott spricht! Blog-Post Bild

Hören wenn Gott spricht!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht. Hebräer 3,15

Können alle Menschen Gottes Stimme hören?

Das ist eine sehr interessante Frage, weil sie darüber entscheidet, ob wir uns dessen schuldig machen können, unsere Herzen zu verhärten.

 Es gibt verschiedene Arten wie Gott redet.

 

Die Himmel verkündeten seine Gerechtigkeit, und alle Völker sahen seine Herrlichkeit.“

(Psa 97:6)

 Die wohl häufigste Art ist in Seiner Schöpfung. Mancher ist von der Natur ergriffen, von der Schönheit, der Genialität, der Komplexität, der schieren Größe oder der unglaublichen Kleinheit. Das spricht zu uns und dadurch spricht Gott zu uns. Diese Ebene von Gottes Reden ist für die meisten Menschen, wenn nicht sogar für alle, erlebbar.

 Die Frage ist: Hören wir Seine Stimme auf dieser Ebene, oder haben wir uns entschieden, bewusst wegzuhören?

 Dann gibt es die Ebene, wo Er uns durch andere Menschen anspricht und wir genau wissen: Da redet eine höhere Macht mit mir, jemand der mich durch und durch kennt.

 Und doch kann es sein, wir verwerfen es als Hirngespinst.

 Manchmal spricht Er zu uns durch Sein Wort, einen Schnipsel aus Seinem Wort wie den obigen Vers, und dieser Vers gräbt sich in uns hinein.

 

Die Himmel verkündeten seine Gerechtigkeit, und alle Völker sahen seine Herrlichkeit.“
(Psa 97:6)

 Manchmal hören wir Gott reden und doch auch nicht. Nicht weil wir es nicht wollen, sondern weil Sein Reden überlagert ist von Anderem. Und manchmal hören wir Sein Reden und stehen vor der Wahl: Lasse ich mich darauf ein? Wollen wir Seinem Reden folgen; wollen wir das, was Er sagt, tun? So wie in diesem Moment, in dem ich das schreibe, auch ich mich frage: „Will ich es zulassen, dass die Situation um mich herum mein Herz verhärtet, oder lasse ich diese Verhärtung nicht zu und bin weiterhin weich und empfänglich für Gottes Reden? Bin ich dann auch empfänglich und verletzlich für andere, auch wenn es mich alle Überwindung, allen inneren Kampf, kostet?“

 Ich bitte dich von ganzem Herzen: Lass nicht zu, dass dein Herz sich von Gott abwendet, dass es sich entscheidet, Sein Reden zu ignorieren. Verhärte dein Herz nicht, denn den größten Schaden fügst du dir selbst dadurch zu.

 

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01. Feb.
2021
Zeit für Fitness Blog-Post Bild

Zeit für Fitness

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Es ist erstaunlich, wie viele Home-Fitness-Geräte und Fitness-Zubehör in den letzten Wochen über unsere Discounter angeboten wurden. Warum? Na weil wir nicht raus können, nicht ins Fitnessstudio oder sonstige Einrichtungen gehen können, um uns körperlich fit zu machen.

Die Frage ist: Gibt es das auch für den inwendigen Menschen?

 In einem Podcast hörte ich, dass in Amerika die Wahrsager und Medien Hochkonjunktur haben; möglicherweise auch bei uns in Europa.

 Der Lockdown und die Ausgangssperre führen dazu, dass wir mehr sitzen. Aber nutzen wir die Zeit auch, die wir haben?

 

Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.

(Apg. 2:24)

 

Neulich habe ich per Zufall eine neue Bibel gesehen: Die Basisbibel. Eine Bibel, die versucht Sätze die mehr als 16 Wörter lang sind zu vermeiden.

 Begründung: Damit sie auf den mobilen Medien besser gelesen werden kann.

 Ich habe sie mir angeschaut und mein Verdacht hat sich bestätigt. Sie ist leicht zu lesen, aber sie verliert an Tiefe - an der sprachlichen und gedanklichen Tiefe. Und sie ist, soweit mich meine Stichproben es sagen lassen, meiner Meinung nach, nicht immer wortgetreu.

 Sie soll den Menschen des 21. Jahrhunderts das Lesen der Bibel wieder zugänglich machen durch Vereinfachung. Das Ziel ist ehrenwert, aber ist es auch das Mittel?

 Wir möchten es einfach haben, oder?

 Man könnte auch sagen, wir möchten es bequem haben. Denn es ist bequem seine grauen Gehirnzellen nicht anzustrengen.

 Aber was ist die langfristige Konsequenz?

 Wir werden geistig träge, wir werden immer mehr zu praktischen Analphabeten, die nicht mehr in der Lage sind, einen Satz, der aus mehr als einem Hauptsatz besteht, zu erfassen und zu verstehen.

 Heute ist die Tendenz das Schriftgut den schwindenden Fähigkeiten anzupassen, statt die Fähigkeiten zu trainieren um das Schriftgut meistern zu können.

 Keine Religion hat so sehr die Bildung, durch die Alphabetisierung der Menschen vorangetrieben wie das reformatorische und nachreformatorische Christentum.

 Missionsgesellschaften waren bemüht, den Menschen, die sie mit dem Evangelium erreichten, dieses in ihrer Sprache in schriftlicher Form zu geben, so dass sie selbst lesen konnten. Dazu war es notwendig den Menschen lesen und schreiben zu vermitteln.

 Als Christen sind wir vor dem lebendigen Wort für das geschriebene Wort verantwortlich.

 Wir sind dafür verantwortlich, dass wir selbst es kennen, auch die längeren Sätze, die tieferen Gedanken, die komplizierteren Zusammenhänge meistern, um es in seiner Form und Gültigkeit zu erhalten und weiter zu geben.

 Wie können wir das erreichen?

 In dem wir uns der täglichen Disziplin des Bibellesens wieder neu widmen, unsere geistigen und dann auch geistlichen Muskeln trainieren.

 

Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.
(Ps. 119:162)

  

 Ist einfach, einfach besser?

 Leichte Übersetzungen mögen uns den Weg ebnen. Aber wir dürfen nicht vergessen, wer vereinfacht, hat die gedankliche Arbeit für andere gemacht und hat auch seine eigenen mit hinein gepflanzt.

 Wenn wir dem, was Gott in seinem Wort sagen will, möglichst nahe kommen wollen, müssen wir uns auch möglichst nahe an den Text begeben, also eine möglichst wortgetreue Übersetzung wählen.

 Die Disziplin des Nachdenkens

 Im Psalm 1 heißt es:

Glücklich der Mann, der ... seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht!
(Ps. 1:1-2)

  Dieses Nachsinnen ist sicherlich ein Nachsinnen darüber, was es bedeutet, wie es gelebt werden kann und soll und was die Konsequenzen sind. Damit wir über Bedeutung und Konsequenzen Nachsinnen können, müssen wir den Text verstanden haben. Um das Evangelium zu leben, muss man es verstehen. Um von Jesus zu erzählen, muss man für sich verstanden haben, was das Wort über Ihn sagt. Dies alles bedarf des Nachdenkens über Gottes Wort.

 Lassen wir uns nicht verführen durch leicht zu lesende Bibel-Übertragungen oder Bibel basierte Romane, oder auch Bücher über die Bibel, ohne die Bibel selber zu lesen und uns ihr und ihrem Wirken auszusetzen.

 Am Ende ist es halt geistliches Fastfood, das zwar kurzfristig befriedigt, aber langfristig nicht wirklich nährt.

 Wenn wir mal an unsere Verständnisgrenzen kommen, können wir auch in der Gemeinde jemanden fragen, von dem wir denken, dass er uns weiterhelfen kann. Das fördert das gemeinsame Studieren der Bibel und das Nachdenken über sie.

 Und das bringt uns wiederum zusammen, was in dieser Zeit besonders wichtig ist.

 In diesem Sinne ein fröhliches Fitnesstraining.

 

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31. Jan.
2021
Licht werden damit das Licht kommt! Blog-Post Bild

Licht werden damit das Licht kommt!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Über dir geht auf der HERR (Jahweh), und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jesaja 60,2b

Kein Buch der Weltliteratur ist wahrscheinlich so oft zitiert worden wie die Bibel. Und von keinem ist wahrscheinlich so oft falsch zitiert worden. Manche Zitate ergeben wirklich nur Sinn, wenn man sie im Zusammenhang liest. Beim heutigen Wochenspruch der Herrnhuter Losungen handelt es sich um einen solchen Versteil. Denn da fehlt schon mal die erste Hälfte, die da lautet: „Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber … „

 

 

Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker“
(Jes. 60:2a)

 Nun ist es so, dass wenn man ein „Denn“ liest, ist das eine Einleitung einer Begründung, d.h. es muss etwas vorausgehen, was diese Begründung notwendig macht.

 Hier ist es eine Aufforderung zu einem bestimmten „Handeln“. „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!“ (Isa 60:1) Jetzt haben wir das Bild wieder zusammen. Die Aussage wird logisch und klar, wenn auch bildhaft.

 Es geht um das Volk Gottes, das licht werden soll, das das Licht, das es hat, anzünden soll. Dieses Licht wird in den Psalmen als das Wort Gottes bezeichnet. Wir sollen Gottes Wort wieder hervorholen und es in unserer Mitte, in unserem Leben und in unserem Handeln leuchten lassen, unser Leben und Handeln bestimmen lassen, so dass wir auf sicherem Grund stehen und gehen.

 

Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt,
(Jes. 60:1a)

 Warum? Weil wir dem kommenden HERRN entgegen gehen. Jesus Christus ist dieser kommende HERR. Der Prophet Jesaja spricht hier von dem zweifachen „Kommen“. Zuerst als Kind, um als Mensch zu leben und für unsere Sünde zu sterben, und dann als der wiederkommende Gott, der alle Menschen vor sich bestellen wird und uns zur Rechenschaft ziehen wird.

 Gottes Volk soll Sein Licht leuchten lassen, den Christus in uns, damit die Völker um dieses Gottesvolk, die in Finsternis, ohne Gott, ohne Gotteserkenntnis, dieses Licht sehen und zu diesem Licht ziehen, wie es im V. 3 dann heißt.

 Wie aber soll dieses Licht gesehen werden, wenn es durch Bibelkritik, durch Verdrehung und Anpassung an den Zeitgeist seiner Leuchtkraft beraubt, nur noch eine kläglich rauchende Funzel ist? Was wird der wiederkommende Jesus Christus finden, wenn Er Seine Gemeinde, Seine Braut, Sein Volk sucht? Wird Er ein Volk finden, in dem das Heil Gottes durch das Kreuz Jesu Christi gepredigt wird, das Licht dieses Wortes Gottes leuchtet?

 Wird Er ein Volk finden, das dieser Predigt geglaubt hat und gefolgt ist? Wirst du dabei sein?

 Wird über dir die Herrlichkeit Jahwes aufgehen?

 

 

Foto: https://www.peakpx.com/en/hd-wallpaper-desktop-owyyp

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